Graue Minze, Romance 3.0 und Recycling-Mix – Was bringt das Jahr 2018?

Trendbeobachterin Aafje Nijman – Foto: bureau-nvh.nl

Die niederländische Trendbeobachterin Aafje Nijman beschäftigt sich vor allem mit Blumen, Pflanzen und Gärten. Zusammen mit Anet van Haaster betreibt sie die Agentur „Nijman + van Haaster“. Ausgehend von Trendanalysen werden hier neue Konzepte für verschiedene nationale und internationale Akteure der grünen Branche entwickelt. Wir haben mit Nijman über die Trends des noch jungen Jahres gesprochen.

Im Garten mit: Lutz Kosack („Die essbare Stadt“)

Dr. Lutz Kosack – Foto: Stadtverwaltung AndernachUrban Agriculture, der Anbau von Nutzpflanzen in der Stadt ist derzeit weltweit ein Thema. Immer mehr Stadtgärtner wollen ihr eigenes Gemüse ziehen und Start-up-Unternehmen experimentieren damit, wie man Salat, Gurken und Co. auf Dächern und in Fabrik-Etagen kultivieren kann. Eine Vorreiterrolle in dieser Bewegung hat das kleine Städtchen Andernach am Rhein. Hier begann man 2010 unter dem Motto „Die essbare Stadt“ Gemüsebeete in öffentlichen Grünflächen anzulegen und Obstbäume zu pflanzen. Mitinitiator des Projektes war Dr. Lutz Kosack vom Amt für Stadtplanung. Er ist außerdem Dozent an der Universität Bonn im Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz.

Die Gärten der Welt – Zentrum internationaler Garten- und Landschaftskunst in Berlin

Der englische Garten wurde vom Büro Austin-Smith:Lord entworfen. Auf sechs Hektar findet man u.a. ein reetgedecktes Cottage, den zugehörigen Cottage-Garden, einen Rosengarten, einen von Stauden geprägten Küchengarten und eine Obstwiese. – Foto: Grün Berlin GmbH

Im Sommer 2017 fand in Berlin die Internationale Gartenausstellung (IGA) statt. Die bereits zuvor im Stadtteil Marzahn-Hellersdorf bestehenden „Gärten der Welt“ wurden in die Ausstellung integriert. Nach den erforderlichen Rückbauarbeiten im Anschluss an die IGA öffneten die „Gärten der Welt“ im Dezember 2017 wieder ihre Tore.