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1. Halbjahr 2013: Wetter trübt Umsatzentwicklung im deutschen Baumarkthandel

Die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte mussten im 1. Halbjahr 2013 eine rückläufige Umsatzentwicklung hinnehmen: In den ersten sechs Monaten des Jahres erreichte der Gesamtbruttoumsatz des Baumarkthandels einen Wert von 9,101 Milliarden Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein nominales Umsatzminus von 5,2 Prozent auf. Nach wie vor ausschlaggebend für die aktuelle Zwischenbilanz zur Jahresmitte sind die Umsatzzahlen des ersten Quartals – hier entwickelten sich besonders die Gartensortimente wetterbedingt deutlich schlechter als 2012. Die aktuellen Marktzahlen gab der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) am 12. September 2013 bekannt. Mit Blick auf die Umsatzentwicklung der vergangenen Wochen und Monate hofft die Branche auf einen umsatzstarken Herbst.

Mit Blick auf die aktuelle Zwischenbilanz zur Jahresmitte und die Geschäftsentwicklung in den vergangenen Monaten zeigen sich Verband und Branche für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zurückhaltend. „Der diesjährige Jahresstart war mit Blick auf die Branchenentwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte einzigartig schlecht“, betont der Sprecher des BHB-Vorstandes Erich Huwer, „deshalb wird es äußerst schwierig sein, im weiteren Verlauf des Jahres zumindest die Ergebnisse des Vorjahres noch zu erreichen“. Für eine abschließende Beurteilung der Gartensaison 2013 und für die Zielerreichung im für die Baumarktbranche wichtigen Gartensegment sei es allerdings noch zu früh, die jüngste Stabilisierung der Umsatzzahlen und die seit Wochen stabile sommerliche Wetterlage könnten für ein positives Konsumklima sorgen – und auch die Baumarktkunden dazu anhalten, bislang aufgeschobene Garten- und Renovierungsprojekte anzugehen. „Daher ist es jetzt von entscheidender Bedeutung, diese Rahmenbedingungen zu nutzen und mit aktiver und innovativer Vertriebsarbeit positive Umsatztrends im DIY-Markt zu setzen“.

Nach Ansicht des Branchenverbandes sollte die Unruhe durch das Insolvenzverfahren bei Praktiker und Max Bahr in den kommenden Wochen durch eindeutige Entscheidungen und Entwicklungen geklärt worden sein. Danach komme es auf die Beruhigung des Verbrauchers an – mit attraktiven Produkten und innovativen Projekten müssten wieder Verschönerungen in Haus und Garten in den Fokus gerückt werden.

Weitere Informationen: bhb.org

 

 

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