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Im Garten mit: Martin Brandt (MOTORIST)

Martin Brandt – Foto: V.Reis

Seit Mai 2018 ist Martin Brandt Chefredakteur der Fachzeitschrift „MOTORIST – Technik für Garten und Landschaft“. Das Magazin erscheint sechs Mal im Jahr und richtet sich an die sogenannten Motoristen, also jene Fachhändler, die motorisierte Gartengeräte vertreiben sowie Service und Reparatur für die Maschinen anbieten. Themenschwerpunkte des Hefts sind Marktübersichten zu wechselnden Gerätegruppen einschließlich Marktzahlen und -trends, Reportagen über Handel und Hersteller sowie Messeberichte. Wir haben mit Brandt über seine neue Aufgabe gesprochen.

Herr Brandt, auf Ihrer Visitenkarte steht nicht „Chefredakteur“, sondern „Senior Management Programm“. Warum diese Berufsbezeichnung?

Brandt: Gut beobachtet. Hier bei unserem Verlag, den RM Handelsmedien, ist das die übliche Berufsbezeichnung für diese Position. Kern meiner Arbeit ist natürlich die Redaktion und ich bin verantwortlich für die Publikation, meine Aufgabe geht aber darüber hinaus und umfasst auch Managementtätigkeiten: So muss beispielsweise der Motoristen-Kongress, der jährlich im Frühjahr stattfindet, organisiert werden. Außerdem geht es darum, weitere Veranstaltungen, Umfragen, Marktanalysen oder auch Sonderpublikationen zu planen und neue Angebote, Formate und Projekte für die Motoristen-Branche zu entwickeln. Die Idee ist es, nicht nur Informations- sondern auch Lösungsanbieter zu sein.

 

Wie sind Sie eigentlich zur Motoristen-Branche gekommen?

Brandt: Beruflich komme ich ursprünglich weder aus dem technischen Bereich noch aus der grünen Branche. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium habe ich bei der Düsseldorfer Verlagsgruppe „markt intern“ angefangen und dort zunächst als Wirtschaftsredakteur für das Ressort „Apotheke und Pharmazie“ geschrieben. Nach kurzer Zeit wechselte ich dann zum Themenbereich „Eisenwaren, Werkzeuge, Garten“ und übernahm die Redaktionsleitung. Hier habe ich die Branche dann richtig kennengelernt. Ich war sehr viel unterwegs, hatte zahlreiche persönliche Kontakte zu den verschiedensten Akteuren und muss sagen: Ich finde das gesamte Branchengeschehen wirklich spannend.

 

Wie wird sich der MOTORIST unter Ihrer Leitung weiterentwickeln oder verändern?

Brandt: Der gesamte Motorgerätehandel ist derzeit im Wandel. Elektro- und Akkugeräte spielen beispielsweise eine immer größere Rolle und auch das Thema Smart Gardening und Robotertechnik rückt immer mehr in den Vordergrund. Damit ändern sich auch die Anforderungen an die Berufsgruppe der Motoristen. Als Handelsmedium müssen wir all diese Aspekte und Veränderungen in der Branche beleuchten, aufkommende Fragen beantworten und versuchen, Lösungsansätze zu bieten. Einige Beispiele: Was ist eigentlich beim Brandschutz in einem Akkulager zu beachten? Muss sich der Gartentechnik-Anbieter von Smart Gardening Lösungen – um konkurrenzfähig zu bleiben – zukünftig zu einem Full-Service-Provider entwickeln? Welche Rolle werden Drohnen in einigen Jahren bei der Pflege von kommunalen Grünflächen spielen? Wir stellen im MOTORIST aber nicht nur Entwicklungen und Neuheiten vor, unsere Aufgabe als Fachzeitschrift ist es auch, kritisch zu reflektieren. – Outdoor- und Lifestyle-Themen wie Grillsortiment und Gartenmöbel spielen für den Motoristen ebenfalls eine zunehmende Rolle, denn viele führen auch diese Produkte in ihrem Programm. Sie werden in MOTORIST ebenfalls thematisiert.

 

Inwieweit wird der MOTORIST sein Angebot im Internet ausbauen?

Brandt: Unser Online-Angebot umfasst derzeit die Webseite mit Newsletter sowie ein E-Paper, auf das alle Abonnenten des Magazins kostenfrei zugreifen können. Über Social-Media-Seiten, wie YouTube und facebook, gibt es zudem aktuelle News, multimediale Berichterstattungen von Branchen-Events sowie den direkten Kontakt zur Redaktion. Die Online-Kanäle spielen bei uns häufig eine Rolle, wenn wir sie mit den Themen der Printausgabe verknüpfen können.

 

Und zum Schluss noch eine private Frage: Wie sieht Ihr eigener Garten und das Gartengerätesortiment aus? Sind Sie technisch auf dem neuesten Stand?

Brandt: Ich muss zugeben, dass ich im Moment gar keinen Garten habe, da ich erst vor kurzem nach Köln gezogen bin. Ich habe aber eine schöne Wohnung mit einer großen Terrasse in Wald- und Rheinnähe gefunden. Als leidenschaftlicher Jogger war es mir wichtig, viel Grün vor der Haustür zu haben.

 

Weitere Informationen: motorist-online.de

 

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