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Gärten des Jahres 2019 – Die 50 schönsten Privatgärten im deutschsprachigen Raum

Die Gärten des Jahres 2019 – Foto: Callwey

Vom Ruinengarten mit Sichtachse über den Gräsergarten mit Pool bis hin zur kleinen städtischen Oase mit kreisförmiger Rasenfläche – die am 08. Februar auf dem rheinländischen Schloss Dyck gekürten Gärten des Jahres zeigen das breite Spektrum der derzeitigen Gartengestaltung und geben einen Einblick in aktuelle Trends.

Bereits zum vierten Mal wurden die 50 schönsten Privatgärten des deutschsprachigen Raums ausgezeichnet. Der Callwey Verlag und die Zeitschrift „Garten+Landschaft“ hatten im vergangenen Jahr Landschaftsarchitekten, Gartengestalter sowie Garten- und Landschaftsbauer aufgerufen, ihre schönsten Projekte einzureichen. Einschränkungen hinsichtlich Größe, Lage oder Gartenstil gab es nicht. Kooperationspartner des Wettbewerbs waren der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) und die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL), die Zeitschriften „Mein schöner Garten“ und „Gartenpraxis“ sowie Dehner Garten-Center, Glatz Sonnenschirme, Hofquartier und Schloss Dyck.

Aus der Vielzahl eingegangener Bewerbungen wählte eine renommierte Jury die 50 eindrucksvollsten Anlagen aus. Als Preisträger wurde das Projekt „Der unvergleichliche Charme der Vergänglichkeit“ vom Büro Landschaftsarchitekt Volker Püschel aus Mettmann gekürt. Mittelpunkt des Gartens ist die rustikale Ruine einer alten Backsteinvilla, die ursprünglich komplett abgerissen werden sollte. „Beim Anblick der romantischen Südfassade war mir sofort klar, dass hier das Potenzial für etwas ganz Besonderes schlummert“, erinnert sich Püschel und riet den Bauherren, drei der Außenwände zu erhalten. Das Ergebnis ist ein historisch anmutender Garten mit einer außergewöhnlichen Kombination von Immergrünen, Gräsern und mediterranen Gehölzen, die aufgrund der geschützten Lage auch in Nordrhein-Westfalen gepflanzt werden konnten. In einer Orangerie laden gemütliche Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein, während stimmungsvoll integrierte Lichtquellen am Abend eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Püschels planerische Vision wurde durch die Landschaftsgärtner der Ringbeck GmbH realisiert. Für das ebenfalls jetzt erschienene Buch „Die Gärten des Jahres 2019“ wurde der Siegergarten von der Fotografin Sibylle Pietrek wirkungsvoll in Szene gesetzt. In dem Werk finden sich natürlich auch alle weiteren ausgezeichneten Gartenanlagen sowie die 49 anderen Teilnehmer des Wettbewerbs.

Die Gärten des Jahres 2019 – Foto: Callwey

Weitere Auszeichnungen

Fünf weitere Projekte wurden am Abend geehrt: „Ein Gräsergarten am See“ von PARC’S Gartengestaltung GmbH (Rapperswil-Jona), „Mosaik der Kulturen“ von FFLO – James Fox (Tunbridge Wells), „Die Quadratur des Kreises“ von Brigitte Röde Planungsbüro Garten und Freiraum (Köln), „Im Holsteinischen Garten Eden“ von GrafGarten (Ascheberg) und „Methamorphe Verwandlung“ von Gartenwerk sander.schumacher.gmbh.co.kg (Düsseldorf).

 

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