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3 Fragen an: Frank Hecker (Beefer)

Als er 2011 in Amerika im Urlaub war, aß Frank Hecker aus Königswinter ein Steak, dass sein Leben verändern sollte: Bei 800 Grad nur 50 Sekunden von beiden Seiten gegrillt – innen saftig und fast roh, außen die perfekte Kruste mit Nussaroma. Zurück im Deutschland machte er sich zusammen mit seinen Freunden Marc Kirwald und Frantz Konzen daran, einen Grill zu entwickeln, der für den Hausgebrauch geeignet ist und dabei dieselbe Qualität liefert wie ein First-Class-Steak-Restaurant in den USA.



So entstand der Beefer, der nicht nur bei Bekannten und Verwandten der drei Männer großen Anklang fand. 2013 gründeten die Freunde das dem Rheinland eine Firma und verkauften die ersten selbstproduzierten Grills. Diese stießen bei den Medien auf großes Interesse. So wurde der Beefer schnell bekannt und entwickelte sich zum Verkaufsschlager. Die Behindertenwerkstatt, wo der Grill zusammengebaut wurde, kam kaum mehr nach und musste neue Mitarbeiter einstellen.

Herr Hecker, können Sie für alle, die Ihren Grill noch nicht kennen, das Prinzip Beefer kurz erklären?
Hecker: Mit dem Beefer haben wir den ersten Gasgrill für die Privatnutzung entwickelt, der Temperaturen von deutlich über 800 Grad erreicht. Damit haben wir ein neues Segment im Grillmarkt eröffnet – das Hochtemperatur Grillen. Die enorme Temperatur des Beefers wird durch ein keramisches Brennerelement erreicht, betrieben mit Propangas.

Das Fleisch wird durch Oberhitze und Infrarotstrahlung förmlich schockgegrillt. Dadurch entsteht in kürzester Zeit eine perfekte Kruste und die Hitze hat keine Zeit tief ins Innere des Fleisches einzudringen und es durchzugaren. Durch die Oberhitze verbrennt herabtropfender Fleischsaft nicht unter dem Grillgut und bildet gesundheits- und geschmacksschädlichen Rauch, sondern er kann aufgefangen werden und zu köstlichen Saucen weiterverarbeitet werden.

Das Ergebnis ist ein unvergessliches Geschmackserlebnis! Mit dem Beefer gelingt New Yorker Steakhouse-Qualität endlich auch zu Hause, das ist absolut neuartig! Beefen ist eine Grill-Klasse für sich, denn mit 800 Grad Oberhitze kann man auch phantastische Ergebnisse bei Fisch und Meeresfrüchten erreichen, sowie perfekte Gemüse-Rezepte oder karamellisierte Nachspeisen zubereiten.

Auf der diesjährigen spoga+gafa in Köln haben Sie neben dem Ur-Beefer auch den Beefer One Pro und den brandneuen Beefer XL präsentiert. Wen möchten Sie mit diesen beiden neuen Produkten ansprechen?
Hecker: Der Beefer Original revolutioniert seit dem Marktstart vor gerade einmal drei Jahren den Grillmarkt hierzulande und auch international. Im August 2016 kam mit dem Beefer One Pro ein Gerät für den professionellen Einsatz hinzu – ideal für Restaurants im Außenbereich oder Food Trucks. Der Beefer One Pro ist komplett aus Edelstahl gefertigt und mit einer Elektrozündung sowie einem Ventil-Schutzblech ausgestattet und besitzt die gesetzliche Zulassung für die gewerbliche Verwendung. Der Beefer XL – mehr als doppelt so breit wie der Original Beefer – wird der nächste Zuwachs der Beefer-Familie. Nach dem exklusiven spoga+gafa-Auftritt ist die Nachfrage extrem angestiegen. Und ja: Wir werden mit dem Verkauf des Beefer XL schon bald starten!

Ihr Unternehmen expandiert derzeit sehr stark. Werden Sie – um der großen Nachfrage nach Ihren Produkten gerecht zu werden – den Produktionsstandort nach Asien oder Osteuropa verlegen müssen?
Hecker: Seinen Anfang fand die Beefer Geschichte in der kleinen Werksatt in meinem Haus in Königswinter. Mein Esszimmer diente lange Zeit als Büro und Besprechungsraum. Sehr früh haben wir die Produktion in den Bonner Werkstätten erfolgreich aufgebaut. Diese Zusammenarbeit besteht bis heute und wird auch in Zukunft Bestand haben. Nachdem wir aus den 2015 in Königswinter eröffneten Büroräumen schnell wieder herausgewachsen waren, haben wir im März 2016 die jetzige Beefer-Zentrale bezogen und dort ebenfalls eine eigene Fertigungsstätte für den Beefer eingerichtet. Wir wollen vom Rheinland aus die Welt erobern! Eine Produktionsverlagerung in Richtung Asien oder Osteuropa kommt für uns bislang nicht in Frage – auch, weil uns die regionale Herkunft am Herzen liegt. Der Beefer ist „Made in Germany“, das ist für uns ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Weitere Informationen: beefer.de

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