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3 Fragen an: Sascha Busch (BonnGas / GasProfi24)

Sascha Busch ist Geschäftsführer bei BonnGas und GasProfi24.de. Er und sein Team haben sich auf Gastechnik und -geräte spezialisiert. Seit 2003 ist das Bonner Verkaufsgeschäft Anlaufstelle für gewerbliche und private Kunden. Busch besucht regelmäßig seit vielen Jahren die internationale Gartenmesse spoga+gafa, um sich über Neuerungen und aktuelle Entwicklungen bei seinen Partnern zu informieren.

Herr Busch, welche Trends sind Ihnen auf der diesjährigen spoga+gafa besonders aufgefallen?
Busch: Die in den letzten sechs Jahren entstandene Dynamik in der Grillbranche nutzen immer mehr Unternehmen, um sich auf altbewährte Qualität zu konzentrieren. Das Wettrüsten und Präsentieren stets neuer Techniken ist zum Glück ein wenig in den Hintergrund getreten. Die in diesem Jahr in Köln gezeigten Geräte weisen überwiegend eine erstklassige Qualität auf. Durch die immer größer werdende Gasgrill-Fangemeinde ist hier in Deutschland eine breite Angebotspalette entstanden. Hier im Land gibt es wirklich sehr viele Produzenten, die mit großer Leidenschaft am Werk sind. Ein weiterer Trend, der sich in diesem Jahr abzeichnet: Immer mehr Menschen „wintern“ ihren Grill nicht mehr ein. Überall entflammt derzeit die Leidenschaft fürs „Winter Grillen“. Es gibt jetzt bereits die ersten Grillkochbücher zu diesem Thema!

Welche Entwicklung gibt es sonst noch in der Branche? Sind derzeit Gasgrills oder Kohlegrills beliebter?
Busch: Wie schon gesagt, zeichnet sich der Trend zum „Ganzjahresgrillen“ ab. Was man früher von Ostern bis Oktober machte, wird heute das ganze Jahr hindurch praktiziert. Das hat natürlich auch Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden. Ein Grill als Weihnachtsgeschenk ist heute durchaus keine Seltenheit mehr. Gasgrills und Kohlegrills sind dabei derzeit gleichermaßen beliebt. Da entscheidet immer der Geschmack des einzelnen, welche Speisen er gern auf dem Grill zubereitet und wie viel Zeit er sich dafür nehmen möchte. Tendenziell stelle ich aber fest, dass immer mehr Slow & Low – also mit viel Zeit und geringer Temperatur –gegrillt wird.

Sie sind regelmäßiger Besucher der spoga+gafa. Wie hat sich die Messe in den letzten Jahren verändert?
Busch: Da Köln ja direkt vor den Toren Bonns liegt, ist und war die spoga+gafa für mich immer eine Art „Heimspiel“, und ich besuche sie wirklich gern. Meiner Meinung nach hat sich die Qualität der Messe in den letzten Jahren verbessert. In den Zeiten des „Aufschwung Ost“ gab es aus meiner Sicht ein Überangebot an asiatischen Produkten, die in qualitativer Hinsicht für uns nicht interessant waren. Nun macht es aber wieder eine Menge Spaß, einmal im Jahr Geschäftspartner, Bekannte aus der Branche und neue Kontakte in den Messehallen in Köln zu treffen.

Weitere Informationen: gasprofi24.de

 

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