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Aktuelle Verbraucherstudie belegt: Im Gartenmarkt stecken noch Reserven

Der Gartenmarkt birgt – trotz der bisher schlechten Saison – auch 2013 noch Absatzpotentiale, die sowohl stationär als auch online aktiviert werden können. Das ist das Ergebnis einer neuen Verbraucher-Studie, die der IVG in Zusammenarbeit mit klaus peter teipel research & consulting auf den Weg gebracht hat. In einer breit angelegten Befragung von 2.000 Haushalten mit Garten, Terrasse oder Balkon sollte herausgefunden werden, wie sich das laufende Jahr in den einzelnen Warengruppen des Marktes weiterentwickeln wird und mit welchen Potenzialen zu rechnen ist.

Die Befragung zeigt, dass die Verbraucher im Gartenmarkt zunehmend online gehen. Nur noch 34 Prozent sind auf die stationären Anbieter fokussiert. Künftig werden 35 Prozent der Befragten ihre Online-Käufe im Gartenbereich erhöhen. Und: Im Online-Geschäft gibt es ein klares Votum der Käufer zugunsten Gartentechnik und Ausstattungssortimenten!

Rund fünf Prozent der befragten Zielgruppe kauft Gartenprodukte aktuell überwiegend oder ausschließlich online. Etwa 19 Prozent kaufen zu gleichen Teilen stationär und online. Nur noch ca. 34 Prozent der Verbraucher beziehen ihre Gartenprodukte ausschließlich stationär. Der Rest von 42 Prozent kauft Gartenprodukte überwiegend stationär, teilweise aber auch online. Befragt nach ihrem künftigen Online-Einkaufsverhalten geben 7,3 Prozent der Befragten an, künftig mehr Gartenprodukte online zu kaufen.

Die Ergebnisse zeigen ferner, dass bereits 35 Prozent der Verbraucher bis Ende Mai Käufe im Bereich Lebendes Grün inklusive Erden, Pflanzenschutz und Düngemittel getätigt haben, aber noch weitere 35 Prozent der Verbraucher Käufe bis zum Jahresende in diesem Segment fest geplant haben bzw. als sehr wahrscheinlich erachten. Lediglich 23 Prozent geben an, 2013 kein Geld für Pflanzen, Erden oder ähnliches ausgeben zu wollen.

Weitaus mehr Verbraucher halten sich bei den „technischen“ Gartensortimenten sowie im Ausstattungsbereich in diesem Jahr mit Käufen zurück: rund 62 Prozent bei Gartentechnik bzw. 51 Prozent im Ausstattungsbereich. Immerhin ist das verbleibende Potenzial für die restlichen Monate des Jahres in diesen Bereichen deutlich höher als bei Lebendem Grün. Den bereits bis Ende Mai getätigten Käufen in Höhe von elf Prozent (Technik) bzw. rund 14 Prozent (Ausstattung) stehen Potenzialgrößen für fest geplante Käufe bzw. sehr wahrscheinliche Käufe von zusammengenommen 21 Prozent bzw. 28 Prozent gegenüber.

Weitere Informationen: ivg.org

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