Come and grow – der Blog der spoga+gafa » Articles by: Leif Hallerbach

Neuer Horizont: Projekt für den Central Park

Ein Entwurf, der den New Yorker Central Park fast komplett umschließen soll, hat die eVolo-Skyscraper Competition 2016 gewonnen. Der jährliche Wettbewerb zeichnet ungewöhnliche Hochhausideen aus.

Bereits zum elften Mal wurde in diesem Jahr die Skyscraper-Competition des Architektur- und Designmagazins eVolo ausgeschrieben. Mit dem Entwurf „New York Horizon“ der beiden Amerikaner Yitan Sun und Jianshi Wu konnte ein besonders außergewöhnliches Projekt den Wettbewerb für sich entscheiden. Neben dem Wohnkonzept überzeugte die Jury vor allem die Idee einer Umgestaltung des Central Parks. Als Zentrum des Projekts soll das New Yorker Wahrzeichen von einem gigantischen Hochhaus eingefasst werden.

Erklärtes Ziel der beiden Architekten ist es, eine direkte Verbindung zwischen Wohnraum und Natur zu schaffen. Das geplante Gebäude soll über 300 Meter hoch werden und eine rund 80 Mal größere Nutzfläche als das Empire State Building erhalten. Die Fassaden der riesigen Gebäude-Wand sollen den Central Park reflektieren und damit einen künstlichen Horizont schaffen. Der Park selbst wird im Entwurf einer Neugestaltung unterzogen: Statt dem bisherigen Stadtgrün stellen sich Yitan Sun und Jianshi Wu eine natürlich wirkende Landschaft mit Bergen, Seen und Wiesen vor. Als Projektidee wird der Entwurf wohl auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eine Vision bleiben.

Weitere Informationen: evolo.us

Vielfältig: Dielensystem von Rehau

Dezent, beständig und rutschfest: Das Dielensystem „Relazzo puro“ von Rehau ist eine komfortable Lösung für die Terrasse. Acht natürliche Farben und zwei Oberflächen bieten große Gestaltungsfreiheit.

Ob auf der Terrasse, im Innenhof oder rund um den Pool: Das Dielensystem „Relazzo puro“ von Rehau lässt sich vielfältig einsetzen. Dabei bietet die zurückhaltende Kollektion viele Möglichkeiten der Gestaltung: Acht natürliche Farben stehen zur Auswahl, um den Bodenbelag harmonisch in die Umgebung einzufügen. Außerdem hat jede Diele zwei Oberflächen. Noch kurzfristig vor Ort lässt sich so zwischen der gebürsteten Riffelung und der markanten Zahnung auf der anderen Seite entscheiden.

Erhältlich ist „Relazzo puro“ als Hohl- und Massivdiele mit unterschiedlichen Breiten. Die breite Variante mit 194 Millimetern eignet sich besonders für große Flächen. Die Verlegung kann ohne Vorbohren vorgenommen werden. Als Teil der Produktfamilie „Relazzo“ besitzt das neue Dielensystem besondere Materialeigenschaften. Dank des verwendeten Polymer-Materials WPC (Wood-Polymer-Composite) sind die Dielen pflegeleicht, dauerhaft formstabil und farbbeständig. Ein weiterer Vorteil ist die Rutschfestigkeit bei Nässe – vor allem bei der Verlegung um Pools oder in Spa-Bereichen.

Weitere Informationen: rehau.com

Speisen wie im Dschungel: Projekt in Thailand

Ein Restaurant im Stil eines Terrariums: Das „Vivarium“ in Thailand wurde vom Designstudio Hypothesis von einer alten Lagerhalle in eine grüne Oase verwandelt.

Grundlage für das „Vivarium“ war eine ehemalige Industriehalle, die ursprünglich als Traktorenlager diente. Das thailändische Designstudio Hypothesis erkannte das Potential des Gebäudes und gestaltete es zu einem modernen Restaurant mit Industriecharme. Ziel des Projekts war die Verbindung von Alt und Neu sowie die Integration von viel Grün. Für das daraus resultierende Konzept „Vivarium“, das sich in seinem Design an einem Terrarium orientiert, wurde das Projekt mit dem INSIDE Award in der Kategorie Bars und Restaurants ausgezeichnet.

Um den industriellen Charakter des Lagers zu erhalten blieb ein Großteil der vorhandenen Struktur erhalten. Neue und alte Elemente wurden farblich voneinander getrennt: Bestehendes blieb weiß, neues wurde rostrot gestrichen. Das Besondere am „Vivarium“ ist jedoch der großzügige Einsatz von Pflanzen und natürlichen Elementen. Durch eine üppige Begrünung mit Hängepflanzen im oberen Bereich der ehemaligen Industriehalle fühlen Gäste sich an einen Dschungel erinnert. Das Dekor passt sich dem an: Tierfiguren, Äste und Baumwurzeln schmücken die raumhohen Regale zwischen den Tischen und betonen das grüne Ambiente.

Weitere Informationen: hypothesis.co.th

Schwimmender Garten: Projekt für New York

Mit dem Grünprojekt „Swale“ wird New York ab Juni um eine Attraktion reicher: Das ungewöhnliche Gewächshaus ist als schwimmende Insel auf dem East River geplant.

Als gemeinnütziges Projekt wird „Swale“ unter anderem von der Verwaltung der New Yorker Parks und von der amerikanischen Küstenwache unterstützt. Die schwimmende Garten-Insel bietet den Bewohnern der Stadt vielfältige Angebote: Neben Spazierwegen durch das Grün soll es eine Eventfläche und einen Garten zur Selbstversorgung mit Obst und Gemüse geben. In dem „Floating Food Forest“ werden Himbeeren und Heidelbeeren zum direkten Verzehr sowie Kohl, Rüben und anderes Gemüse zum Ernten und Mitnehmen angebaut.

Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein der New Yorker im Hinblick auf die Themen Umwelt, Recycling und Nachhaltigkeit zu stärken. Für die Bewässerung der Pflanzen auf der Insel wird das Flusswasser gereinigt. Damit soll das Treib-Haus auch zur Erhaltung des Ökosystems beitragen. „Swale“ wird den gesamten Juni auf dem East River schwimmen. Dabei sind vier feste Stationen von je einer Woche geplant. Getragen wird die künstliche Insel von einer etwa 400 Quadratmeter großen Schwimmplattform aus recycelten Schiffscontainern. Nach dem Auftakt im Juni wird der treibende Garten dauerhaft an einem der New Yorker Ufer andocken.

Weitere Informationen: swaleny.org

Grünes Mosaik: Ein botanischer Garten für Houston

Die Landschaftsarchitekten von West 8 präsentierten kürzlich ihren Entwurf für einen neuen botanischen Garten im texanischen Houston. Unter anderem sind ein Mosaik verschiedener Gärten und eine Baum-Brücke geplant.

Das Gebiet für den geplanten botanischen Garten umfasst 49 Hektar und wird von zwei Armen des Flusses Sims Bayou begrenzt. Mit ihrem Masterplan reagieren die niederländischen Landschaftsgestalter von West 8 auf die lokale Topographie: Der neue Garten wird zwischen den Wasserläufen in die zwei Hauptzonen „Island“ und „Southern Gardens“ unterteilt. Eine doppelstöckige Brücke, deren obere Ebene mit Bäumen bestückt werden soll, verbindet die beiden Areale. Mit dieser Aufteilung und einer Anhebung des gesamten Geländes wird dem wiederkehrenden Hochwasser in Houston begegnet.

Ausgangspunkt für Besucher wird der Bereich „Southern Gardens“. Eine offene, weitläufige Wiesenlandschaft lädt hier zu entspannten Spaziergängen und Picknicks ein. Außerdem verbindet ein Wander- und Radweg entlang des Sims Bayou das Areal mit dem städtischen Wegenetz von Houston. Die Zone „Island“ wird dagegen von Gärten für alle Jahreszeiten geprägt – sowohl mit naturbelassenen als auch kultivierten Flächen. Zusätzlich ist ein Wintergarten für exotische Pflanzen aus tropischen Klimazonen geplant. Für Besucher bietet der neue Botanische Garten auch einen Eventpavillon, Cafés und einen Vortragssaal. Die erste Phase der Umsetzung ist für 2018 geplant.

Weitere Informationen: west8.nl