Come and grow – der Blog der spoga+gafa » Articles by: Leif Hallerbach

Emu: Elegante Verbindungen

Das italienische Outdoor-Label Emu macht schon jetzt Lust auf den Sommer: In seinen neuen Möbel-Kollektionen verbindet das Premium-Label elegantes Design mit Leichtigkeit und klassischen Linien.

Wie in den letzten Jahren kennzeichnet auch die aktuellen Möbel von Emu hochklassige Kooperationen: So führte die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Stefan Dietz zum Design von Ciak – einem modernen Regiestuhl mit gestalterischer Leichtigkeit und Liebe zum Detail. Sowohl der Stuhl als auch die passende Fußstütze kombinieren ein Aluminiumgestell und hochwertiges technisches Gewebe. Mit der sich daraus ergebenden Stabilität und Langlebigkeit eignet sich Ciak besonders für den Objektbereich.

Mit dem französischen Designer Christophe Pillet arbeitete Emu ebenfalls schon in der Vergangenheit zusammen. Diese erfolgreiche Kooperation spiegelt sich auch in der Möbelserie Kira. Die Kollektion kombiniert Aluminium mit verschiedenen anderen Materialien: technisches Outdoor-Gewebe für die Sitzflächen und Porzellankeramik für die Tischplatten. Pillet gestaltete Kira als Verbindung reduzierter Klarheit mit einer elegant  geschwungenen Formgebung. Das Ergebnis ist ein perfektes Gleichgewicht zwischen raffinierter, klassischer und innovativer Optik; hauptsächlich, aber nicht nur, für Wohnambiente.

Weitere Informationen: emu.it/de

„Gärten des Jahres 2016“: Ausgezeichnete Projekte

Erstmals wurde in diesem Jahr der Wettbewerb „Gärten des Jahres“ ausgelobt. Seit dem 16. Februar stehen die Gewinner fest: Architektonisch klare Linien, blühende Ufer und weitläufiges Grün erhielten die mit verschiedenen Partnern vergebene Auszeichnung.

Auslober des Wettbewerbs fĂĽr den deutschsprachigen Raum waren die Zeitschrift „Garten + Landschaft“ sowie der Callwey Verlag. Zu den Kooperationspartner gehörten der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), die Deutsche Gesellschaft fĂĽr Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL), die KANN GmbH Baustoffwerke, die Zeitschrift „Mein schöner Garten“ und die Stiftung Schloss Dyck.

Gesucht wurden die besten Privatgärten, die von Landschaftsarchitekten oder Landschaftsgärtnern professionell gestaltet sind. Aus insgesamt 153 eingereichten Projekten schafften es 50 in die Endauswahl; jetzt wurden der erste Preisträger sowie drei weitere Projekte mit Auszeichnungen geehrt.

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt das Büro Orel + Heidrich für die Gestaltung eines großzügigen Hausgartens in Erlangen. Der Sonderpreis der Jury ging an das Büro Design Associates, das sich mit der Renaturierung einer Feuchtwiesen-Landschaft in Seeshaupt befasste. Den Sonderpreis in der Kategorie „Grüne Architektur“ gewann ein von Koch & Koch Garten- und Landschaftsarchitekten entwickelter Hausgarten in Bad Zwischenahn. In der Kategorie „Englischer Landschaftsgarten“ überzeugte ein weitläufiger Villengarten in Meerbusch vom Büro WKM Weber Klein Maas.

„Ich freue mich sehr, dass es jetzt einen Wettbewerb um die schönsten Privatgärten gibt“, so August Forster, Präsident des BGL und Mitglied der Jury. „Alle eingereichten Bewerbungen zeichneten sich wirklich durch einen extrem hohen Standard aus. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Wiederkehr der Bedeutung der Pflanzen im Garten. Bei den besten Privatgärten geht es nicht mehr nur um Architektur und Design, sondern auch um gekonnt gestaltete, lebendige Pflanzenvielfalt.“

Alle 50 Projekte inklusive Fotos, Plänen und ausführlichen Produktbeschreibungen finden sich auch in einem zum Wettbewerb erschienen Buch.

Weitere Informationen: gaerten-des-jahres.com

Im Wasserpark: Apartments von David Chipperfield Architects

Er steht unter Naturschutz und ist über tausend Jahre alt: Der Wasserpark Xixi im Westen der Stadt Hangzhou in China. David Chipperfield Architects haben jetzt die besondere Atmosphäre des Parks in modernen Apartmenthäusern aufgegriffen.

Der Wasserpark Xixi ist eine Landschaft, die über tausend Jahre lang von Menschen geformt wurde. Besonders prägend für den Park ist die Wechselbeziehung von Wasser, Grün und Architektur: Es handelt sich um den einzigen Wasserpark Chinas, der urbanes Leben und Landwirtschaft in einem Kulturprojekt von nationalem Rang vereint. Ein neues Ensemble von Apartmenthäusern des britischen Star-Architekten David Chipperfield gliedert sich jetzt in den Park ein – und spiegelt dessen besondere Atmosphäre wider.

Alle neuen Apartmenthäuser sind von einem Wassergarten umgeben, der sich durch seine naturbelassene und urwüchsige Gestaltung an die Atmosphäre des Xixi-Parks anlehnt. Typisch für die dortigen Gebäude ist der steinerne Sockel, auf dem sich auch die Neubauten aus dem Wasser erheben. Der Sockel dient als Basis der Häuser und bildet zugleich deren Verbindung. Verschiedene Außenräume mit Plätzen und Höfen schaffen Raum für Begegnung. Neben den offenen Grundrissen sind vor allem die raumhohen Fenster prägend für die Wohnqualität: Diese bringen nicht nur viel Tageslicht ins Innere, sondern ermöglichen auch weite Ausblicke in die umgebende Wasserlandschaft.

GrĂĽne Oase: Wohnblock in Aarhus

Die zweitgrößte Stadt Dänemarks wird grüner: In Aarhus setzen die Architekten Schmidt Hammer Lassen ein Zeichen für die Begrünung des urbanen Raums. Ihr Wohnprojekt „Valdemars Have“ ist als Garten-Oase inmitten der Stadt geplant.

In der Nähe des Zentrums von Aarhus soll das Projekt „Valdemars Have“ neue Wege bei der Planung städtischer Wohnprojekte aufzeigen. Das Grünkonzept für den geplanten Block mit insgesamt 106 Apartments sieht eine großflächige Bepflanzung sowie die Verbindung mit vorhandenen öffentlichen Grünflächen vor. Dank der Nähe zum Stadtkern und der idyllischen Lage könnte das neue Quartier zu einer der Top-Wohngegenden in der dänischen Metropole werden.

Architektonisch ist „Valdemars Have“ eine moderne Version der klassischen roten Backsteinhäuser von Aarhus. Die Größe der Apartments reicht vom Loft bis zum Penthouse mit Dachterrasse. Der besondere Charakter der Wohnanlage ergibt sich jedoch aus der umfassenden Begrünung, die auch vor den Fassaden nicht halt macht. So sollen die öffentlich zugänglichen Außenbereiche mit großen Rasenflächen und einer Vielzahl von Pflanzen und Blumen gartenähnlich gestaltet werden. Das kommt auch der Nachbarschaft zugute: Die bestehenden Grünflächen und „Valdemars Have“ sollen sich zu einer grünen Oase inmitten der Stadt verbinden.

Ausstellung: „The New American Garden“

Wolfgang Oehme und James van Sweden veränderten die amerikanische Landschaftsgestaltung. Jetzt widmet ihnen das National Building Museum in Washington eine eigene Ausstellung. „The New American Garden“ zeigt anhand zahlreicher Gartenprojekte die Arbeit und den Einfluss der beiden Landschaftsarchitekten.

Mit ihrer Typologie des „New American Garden“ veränderten der in Deutschland geborene Wolfgang Oehme und der Amerikaner James van Sweden die Landschaftsarchitektur in den USA. Dort dominierten in der Nachkriegszeit monotone Rasenflächen und immergrüne Pflanzen die Gestaltung. Oehme und van Sweden ersetzten diese durch Stauden und Gräser: Üppig wachsende Arrangements, die den Kontrast unterschiedlicher Pflanzen betonen. Ihre Projekte wie der Deutsch-Amerikanische Freundschaftsgarten in Washington beeinflussen die Landschaftsgestaltung bis heute.

In Zusammenarbeit mit der „Cultural Landscape Foundation“ zeigt die aktuelle Ausstellung im National Building Museum insgesamt 52 historische und neue Fotografien. Zu sehen sind Gärten, die in ihrer Gestaltung dem Prinzip von Oehme und van Sweden folgen. Hierbei handelt es sich unter anderem um wichtige städtische, gewerbliche und private Projekte. Daneben werden Kunstobjekte ausgestellt, von denen die Arbeit der beiden Landschaftsarchitekten inspiriert wurde. Originalpläne und -zeichnungen sowie Möbeldesign von James van Sweden ergänzen die noch bis zum 1. Mai 2016 laufende Ausstellung.

Weitere Informationen: tclf.org