Come and grow – der Blog der spoga+gafa » Articles by: Leif Hallerbach

Pflanzenleuchte: „Mygdal“ von Nui Studio

Nicht an jedem Ort kann Grün gut gedeihen: Gerade an dunkleren Stellen wird es für Pflanzenliebhaber schwierig. Neue Möglichkeiten bietet die Pflanzenleuchte des deutschen Design-Duos Nui Studio.

„Mygdal“ nutzt die physikalische Ähnlichkeit zwischen Sonnen- und LED-Licht. Das Nui Studio gestaltete die Pflanzenleuchte so, dass in ihrem Inneren ein komplett autonomes Ökosystem herrscht. Die Pflanze wird eingesetzt und von Glas umschlossen. Nun kann sie auf natürliche Weise Photosynthese betreiben. Als Hommage an den dänischen Glasmacher Peter Kuchinke bedeutet der Name der Leuchte frei übersetzt „furchtbare Erde“.

Die Planzenleuchte ist mit einer neuartigen Glasbeschichtung versehen, mit der Strom über die Oberfläche geleitet wird. Damit ist keine weitere Verbindung zwischen Lampe und Stromquelle nötig. Durch die flexible Stromversorgung lässt sich „Mygdal“ vielfältig einsetzen: Als Hänge-, Boden- oder Tischleuchte.

Weitere Informationen: nui-studio.com

Stadtlandschaft: GrĂĽnes Projekt fĂĽr Paris

Das Projekt „RĂ©inventer Paris“ sucht neue Ideen fĂĽr die Stadtplanung. Der Beitrag von Jacques Ferrier Architecture und Chartier Dalix Architectes möchte den GrĂĽnanteil in der französischen Hauptstadt deutlich erhöhen.

„Paris neu erfinden“ ist ein von der Stadt initiiertes Projekt, das innovative Ideen für die Entwicklung der Metropole anstoßen möchte. Architekten und Stadtplaner sind eingeladen, sich mit verschiedenen Standorten in der Hauptstadt zu beschäftigen – unter anderem mit der zentralen Ringstraße Boulevard Périphérique. Für die Verbindung von Paris nach Neuilly planen die Partner Jacques Ferrier Architecture und Chartier Dalix Architectes ein außergewöhnlich grünes Projekt: Ein Netz aus Gärten und Grünflächen soll den Rahmen für begrünte Wohn- und Bürobauten bieten und Raum für öffentliches Leben schaffen.

Die Dächer der erweiterbaren Gebäude sollen ebenfalls miteinander verbunden werden und üppige Dachgärten erhalten – geplant ist unter anderem eine Tee-Plantage. Zudem bieten Pavillons den Bewohnern auch in luftiger Höhe eine Möglichkeit zum Arbeiten oder zum Entspannen. Im Zusammenspiel der urbanen Landschaft und der begrünten Bebauung soll das Projekt vor allem zeigen wie Grün noch stärker in die Stadt und das Leben der Pariser integriert werden könnte. Eine auf dem Areal geplante Schule für städtischen Gartenbau unterstreicht diesen Ansatz.

Weitere Informationen: jacques-ferrier.com und chartier-dalix.com

Variabel: Pflanzobjekte von Frédéric Malphettes

Der französische Designer Frédéric Malphettes entwirft ungewöhnliche Objekte für die Begrünung von Außenräumen. Das Besondere ist neben dem cleveren Design auch die mehrfache Verwendbarkeit.

Zu den Neuheiten des französischen Entwerfers gehören das Pflanzmodul „Vétagére“ und die Rankhilfe „Anno“. Letztere besteht aus einer geometrischen Struktur aus Metall-Elementen, die an der Wand oder Decke befestigt werden. Die Anordnung der einzelnen Elemente ist dabei frei kombinierbar. So lässt sich „Anno“ für die Begrünung von Wänden ebenso nutzen wie als Kletterhilfe in Pflanztöpfen oder als dekorativer Raumteiler.

Auch das modulare Objekt „Vetagéré“ bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Unterschiedlich hohe Pflanztöpfe aus Faserbeton lassen sich zu einem begrünten Regal kombinieren. Als verbindende Elemente dienen Regalbretter aus hellem Eichenholz. „Vétagére“ ist sowohl in privaten als auch öffentlichen Räumen einsetzbar. Auf Balkon und Terrasse oder im Garten hat das Pflanzregal gleich mehrere Funktionen: Es kann zwischen Innen- und Außenraum trennen, einzelne Bereiche abschirmen oder einfach als wandelbares Grünobjekt dienen.

Weitere Informationen: fredericmalphettes.com

Connect a Pot: Pflanztöpfe für „Kleingärtner“

Pfiffiges Design mit vielen Möglichkeiten: Das Mikro-Pflanzsystem „Connect a Pot“ vom Start-Up Unternehmen Desima ermöglicht eine Begrünung auf kleinstem Raum.

Connect a Pot (1)

Wenn Pflanzenliebhaber auch auf kleinem Raum ihrer Leidenschaft nachgehen möchten, bietet „Connect a Pot“ eine clevere Lösung: Das Mini-Gefäß lässt sich als Einzelobjekt an verschiedenen Orten befestigen oder miteinander kombinieren.

Der kleine Pflanztopf ist mit einem starken Magnet ausgestattet, so dass er aneinander oder an Metalloberflächen haftet. In einer hängenden Variante lässt er sich außerdem an Wandhaken befestigen. Ausgeklügelt ist die Bewässerung von der transparenten Unterseite des Mini-Pflanztopfs. Eine Schicht Perlit dient als Mikrofilter für Partikel im Wasser und fördert zugleich das Pflanzenwachstum. Noch ist „Connect a Pot“ nur als Einzelstück erhältlich. Das australisch-chinesische Designerduo Kirk und Tina Dyer von Desima planen aber schon eine Produktlinie.

Weitere Informationen: www.desima.co

Houe: Neue Gartenstühle mit „Klick“-Effekt

Elegante Gartenmöbel mit skandinavischem Charme bietet das Designlabel Houe. Jetzt erweitert der dänische Hersteller seine Kollektion CLICK um fünf neue Modelle.

Mit der Produktfamilie CLICK widmet sich Houe ebenso filigranen wie robusten Möbeln für Außenbereiche. Dabei legt das Label besonderen Wert auf eine große Auswahl an Sitzgelegenheiten. Für die Outdoor-Saison 2016 hat Houe daher sein Sortiment um fünf Neuzugänge erweitert.

Zu den neuen Modellen gehören der CLICK Chair ohne Armlehnen, der CLICK Tall Dining Chair und der CLICK Sunlounger. Zusätzlich erhältlich ist nun auch eine Fußstütze. Der Name „CLICK“ steht für eine außergewöhnliche Gestaltungsfreiheit. Alle Sitzflächen und Rückenlehnen sind in zwölf Farben und in zwei bereits definierten Farbkombinationen erhältlich, lassen sich aber auch nach eigenen Wünschen gestalten. Die Kunststoff-Lamellen der Stühle können mit einem „Klick“ ausgetauscht werden. Diese Flexibilität ermöglicht eine stetige Reparatur oder Veränderung der Stühle.