Es grünt so grün – am POS

Die Firma Freund GmbH aus Berlin ist überzeugt davon, durch vertikale Pflanzenwände oder grüne Mooselemente den Point-of-Sale im Einzelhandel in einen Point-of-Leisure verwandeln zu können, an dem der Kunde gerne Zeit verbringt und sich inspirieren lässt. Tatsächlich ist nachgewiesen, dass Pflanzen eine positive und beruhigende Wirkung auf den Betrachter haben.

Mit „Evergreen“ hat die Firma Freund ein grĂĽnes Produkt auf den Markt gebracht, dass fĂĽr den dauerhaften Gebrauch in Räumen konzipiert wurde, pflegeleicht ist und somit auch ideal am POS eingesetzt werden kann. Die angebotenen Mooswände, -kugeln, -wĂĽrfel oder –buchstaben kommen ganz ohne DĂĽngung und Bewässerung aus und bleiben durch eine spezielle Bearbeitung immer grĂĽn und weich. Zudem wirken sich die Mooselemente positiv auf die Akustik eines Raumes aus, da sie Schall schlucken.

Die Freund GmbH stellt auf der diesjährigen spoga+gafa auf dem Boulevard of ideas (Eingang Messe Nord) ihr Produkt vor.

Weitere Informationen: freundgmbh.com

Smartphones verändern das Kaufverhalten

Mehr als ein FĂĽnftel aller Smartphone-Besitzer in Deutschland macht beim Shoppen Fotos von Produkten. Das entspricht rund 4,5 Mio. Personen, berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Grundlage der Daten ist eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts comScore.

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„Die zunehmende Verbreitung von Smartphones verändert das Kaufverhalten im stationären Einzelhandel massiv“, so Bernhard Rohleder, BITKOM-Hauptgeschäftsführer. „Mit Hilfe der Fotos auf dem Smartphone vergleichen die Verbraucher Produkteigenschaften oder Preise und bereiten ihre Kaufentscheidung damit vor.“ Häufig würden die Bilder mit dem Handy verschickt, um sich vor einem Kauf mit anderen Personen auszutauschen. Laut der Erhebung versenden acht Prozent (1,8 Mio.) der Smartphone-Nutzer noch im Geschäft Fotos von Möbeln oder anderen Waren an den Partner, Freunde oder Verwandte. „Ein weiterer Faktor ist die soziale Komponente beim Einkaufen“, erklärt Rohleder. „Besonders jüngere Kunden teilen ihren Freunden in sozialen Netzwerken wie Facebook gerne mit, dass sie etwas Besonders gekauft haben.“

 Weitere Informationen: bitkom.org

Der Garten ist den Deutschen lieb und teuer

Ende Mai 2012 haben rund 480 führende Topmanager der europäischen Do-it-yourself-Branche auf dem 2. European Home Improvement Forum in Paris über Heimwerker-Trends, Kundenverhalten und Marktentwicklungen diskutiert. Dabei wurden auch die Ergebnisse der aktuellen Verbraucherstudie für Italien, Österreich, Polen, Russland, die Niederlande und die Türkei vorgestellt. Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut GfK SE im Auftrag der European Federation of DIY Manufacturers (fediyma) erstellt. Bereits im Jahr 2010 hat die GfK SE eine Verbraucherbefragung in Deutschland, Dänemark, Belgien, Frankreich, Spanien und England durchgeführt.

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Diese ergab, dass es den Deutschen besonders wichtig ist, sich daheim und im eigenen Garten wohl zu fühlen. Dafür werden sie drinnen und draußen auch häufig als Heimwerker tätig und erledigen viele Aufgaben selbst. 92 Prozent der Befragten gaben an, es sehr zu genießen, Zeit in ihrem Garten zu verbringen. Fast alle Gartenarbeiten erledigen sie selbst – das gaben ebenfalls 92 Prozent der Studienteilnehmer an. Am häufigsten wird selbst gepflanzt und bewässert. Die Bundesrepublik hat in der Umfrage damit die höchste Quote an selbst geleisteter Gartenpflege. Im Länderdurchschnitt lag der Anteil der Instandhaltungs-Arbeiten auf Do-it-yourself-Basis bei 89 Prozent. In Spanien, dem Land mit der geringsten Quote, bei 75 Prozent.

Die Liebe zum Garten lassen sich die Deutschen auch gerne etwas kosten: Durchschnittlich 600 Euro pro Jahr geben sie für Instandhaltungsmaßnahmen aus, hinzu kommen etwa 1.500 Euro im Jahr, um den Garten zu verschönern. Damit liegt die BRD im Ländervergleich weit vorn. Der Franzose beispielsweise gibt für Pflege und Verschönerung des Gartens im Durchschnitt insgesamt nur etwa 400 Euro jährlich aus.

Weitere Informationen: fediyma.com

Neudorff: Erfolgreiche Zertifizierung

Das Energie- und Umweltmanagementsystem der Firma Neudorff wurde im Juli 2012 nach den internationalen Normen ISO 50001 (EnMS) und ISO 14001 (UM) zertifiziert. Alle vier Produktions- bzw. Forschungsstandorte des Unternehmens haben diese Siegel erhalten.

Die Zertifikate bescheinigen dem Hersteller von Gartenprodukten ein funktionierendes Umwelt- und Energiemanagement sowie erfolgreiche Maßnahmen in den Bereichen Ressourcen schonende Arbeits- und Produktionsbedingungen, Emissionsreduzierung sowie umweltfreundliches Abfall- und Abwassermanagement. Sie haben eine Gültigkeit von drei Jahren. Die Entwicklung und Einhaltung der Zielvorgaben und Rechtsvorschriften werden durch jährliche Überwachungsaudits überprüft.

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Beide Normen fordern von den Unternehmen die Einhaltung aller Rechtsvorschriften und der selbst gesetzten Ziele, die eine fortlaufende Verbesserung der Energie- und Umweltleistungen zur Folge haben. Konkrete Maßnahmen bei Neudorff sind u.a. die vermehrte Nutzung regenerativer Energien und der Einsatz energieeffizienterer Technologien. Außerdem befasst man sich mit der Reduzierung der CO2-Emissionen, der Abfallmengen sowie die bestmögliche Verwendung recycelbarer Materialien. Hier hilft der zum Geschäftsjahr 2011 zum ersten Mal durchgeführte Company Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck des Unternehmens). Damit kann die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen gemessen werden.

Weitere Informationen: neudorff.de

Ist das Smartphone die Geldbörse der Zukunft?

In Zukunft werden wir über Smartphones den Einkauf im Gartencenter bezahlen und im Restaurant mit dem Handy Trinkgeld geben können. Die Bezahlung wird in ferner Zukunft rein virtuell erfolgen – autorisiert per Augenscan oder Fingerabdruck. Das Mobiltelefon wird zur Geldbörse der Zukunft. Dies halten Handelsexperten ebenso wie weite Teile der deutschen Bevölkerung für realistisch, wie das eBay-Projekt „Zukunft des Handels“ ergab.

Ergebnisse der repräsentativen Verbraucherumfrage, die im Rahmen des Projektes vom Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt wurde, legen nahe, dass sich unsere Bezahlungsweise grundlegend ändern wird. Während vor zehn Jahren 70 Prozent der Einkäufe im Geschäft bar bezahlt wurden, gilt dies heute noch für weniger als die Hälfte der Zahlungsvorgänge. Damit liegt die Barzahlung gegenwärtig nur noch knapp vor der Zahlung mit EC-Karte. Verbraucher gehen davon aus, dass die Anteile beider Zahlungsmethoden in zehn Jahren bei unter einem Drittel liegen werden. Bis dahin werden fast genauso viele Bezahlungen (27 Prozent) kontaktlos erfolgen, also mit Karte (14 Prozent) oder dem Smartphone (13 Prozent) ohne PIN oder Unterschrift.

Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass jeder zweite Verbraucher es für möglich hält, dass Bargeld in zehn Jahren gar keine Rolle mehr spielt – Frauen sogar eher als Männer. Die Handelsexperten sind in Bezug auf die Frage, ob es weiterhin Bargeld geben wird, allerdings geteilter Meinung. Einige sind der Ansicht, dass aktuelle Bezahlungsmöglichkeiten wie Bar- oder Kartenzahlung zurückgehen, aber nicht verschwinden werden. Andere denken, dass Bargeld in ferner Zukunft nicht mehr bekannt sein wird. Die Bezahlung erfolge dann virtuell und werde über biometrische Systeme wie Augenscan oder Fingerabdruck autorisiert. Ein gutes Drittel der Verbraucher teilt die Ansicht, dass Zahlungen per Fingerabdruck in Zukunft realistisch sind. Immerhin jeder Fünfte hält die Bezahlung per Augenscan in Zukunft für möglich.

Auch im Online-Bereich haben klassische Bezahlarten wie Banküberweisung oder Kauf auf Rechnung schon heute deutlich an Bedeutung verloren. Während Konsumenten nach eigener Aussage noch vor zehn Jahren bei fast jedem dritten Online-Einkauf per Banküberweisung zahlten (32 Prozent), tun sie das heute nur noch bei jedem fünften (20 Prozent). Sehr ähnlich sehen auch die Zahlen für den Kauf auf Rechnung aus. Beide Bezahlarten werden nach Ansicht der Verbraucher in den kommenden Jahren noch weiter zurückgehen.

Bereits heute zahlen die Deutschen vorzugsweise über Online-Zahlungsdienstleister wie PayPal – nämlich bei jedem vierten Einkauf. Die Ergebnisse der Befragung legen nahe, dass in zehn Jahren fast jeder dritte Einkauf (31 Prozent) darüber bezahlt wird. Am Einsatz von Kreditkarten und der Abwicklung über elektronische Lastschriftverfahren wird sich nach Ansicht der Konsumenten wenig ändern: Heute werden beide Verfahren bei je 15 Prozent der Einkäufe eingesetzt. Dies wird wahrscheinlich auch in zehn Jahren noch so sein.

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Während klassische Zahlungsarten zurückgehen, nimmt der Anteil der mobilen Bezahlung zu. Die Handelsexperten sind sich einig, dass die Bezahlung über mobile Endgeräte zukünftig mit weltweit einheitlicher Technologie möglich sein wird. Derzeit steckt in diesem Bereich allerdings noch viel Potenzial für Entwicklung: Nur jeder zehnte Konsument hat bereits einmal im Laden per Mobiltelefon bezahlt. Am häufigsten erfolgen mobile Zahlungen derzeit über SMS (59 Prozent), eine Applikation (41 Prozent), den Browser (35 Prozent) oder einen Chip (23 Prozent). Trotzdem glauben die Verbraucher an eine Revolution des Bezahlens: Weit mehr als die Hälfte der Befragten hält es für möglich, dass das Mobiltelefon in zehn Jahren die Geldbörse ersetzt hat.

Weitere Informationen: ebay.de