Trotz Hanta-Virus: Keine blutgerinnungshemmenden Präparate mehr für Mäuse

Seit Jahren werden in der Bekämpfung von Mäusen und Ratten blutgerinnungs-hemmende Präparate eingesetzt. Tiere die das Gift fressen, sterben nicht sofort, sondern erst nach einigen Tagen aufgrund innerer Blutungen. Nach dem Willen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sollen diese Präparate zukünftig nicht mehr verkauft oder angewendet werden dürfen. Die ersten Produkte werden schon 2013 vom Markt genommen.

Ginge es nach der BAuA, solle die Schädlingsbekämpfung bald in erster Linie von Profis übernommen werden und der Endverbraucher müsse die Kosten tragen, beklagt die W. Neudorff GmbH KG diese Entwicklung und verweist außerdem auf die derzeit steigenden Zahlen der Menschen, die vom Hanta-Virus befallen werden. Grippeähnliche Symptome bis hin zum Nierenversagen können die Folge sein. Überträger der Krankheit sind vor allem Rötelmäuse. Durch die Ausscheidungen erkrankter Tiere können Menschen infiziert werden. In durchschnittlichen Jahren gibt es etwa 500 Erkrankte. In diesem Jahr waren es in den ersten fünf Monaten bereits 965 Fälle. Wenn sich Nager weiter ausbreiten, weil sich die Menschen aufgrund der Kosten scheuen, im Bedarfsfall Schädlingsbekämpfer zu engagieren, könnten sich diese und andere Infektionskrankheiten schnell ausbreiten, warnt Neudorff.

Weitere Informationen:
baua.de
neudorff.de

 

 

Geprüftes Geländer-System für den zusätzlichen Lebensraum auf dem Dach

Dächer werden in Deutschland immer häufiger als zusätzlicher Lebensraum genutzt. Das trifft sowohl auf begrünte als auch unbegrünte Terrassen und Dachgärten zu. Damit die Dachnutzung sorgenfrei geschehen kann, hat die Optigrün international AG ein neues, auflastgehaltenes Geländer-System entwickelt. Dieses trägt den Namen „SkyGard“ und wurde von der DEKRA auf Sicherheit geprüft.

Alle am Bau Beteiligten profitieren nach Angaben von Optigrün von der neuen Geländerlösung: Für jedes einzelne Projekt wird je nach Anwendung und Geländerwunsch die Standsicherheit berechnet und ein genauer Verlegeplan erstellt. Bauherren müssen sich keine Sorge um ein undichtes Dach machen, da „SkyGard“ seine Standsicherheit durch die Auflast der Terrasse bzw. der Dachbegrünung erhält. Es muss weder in die Dachabdichtung, noch in die Dachkonstruktion eingriffen werden. Der Ausführungsbetrieb bekommt ein flexibles und einfach zu verlegendes Komplettsystem geliefert. Die Systemteile werden vorher auf Maß gebracht, so dass auf der Baustelle keine Schneidarbeiten mehr erforderlich sind. Der in allen Richtungen drehbare Kugelgelenkfuß mit höhenverstellbarer Hülse lässt eine problemlose Anpassung an Dachneigung und Unebenheiten zu.

„SkyGard“ kann bei Flachdächern von null bis drei Grad Dachneigung – sowohl bei Neubau und als auch Sanierung – eingesetzt werden. Beim Geländer wird eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten angeboten. Der Kunde kann aus verschiedenen Geländerfüllungen in Form und Farbe sowie unterschiedlichen Handläufen auswählen. Das Komplettsystem (Geländer, Gründach- oder Terrassenaufbau) wird von der Anwendungstechnik der Optigrün interational AG objektbezogen kostenlos berechnet und aufeinander abgestimmt.

Weitere Informationen: optigruen.de

MESTO & FELCO: FĂĽnf Jahre gemeinsamen Vertrieb in Deutschland

Zur diesjährigen Gartenmesse spoga+gafa in Köln werden das Schweizer Traditionsunternehmen FELCO und der schwäbische Sprühgerätespezialist MESTO aus Freiberg am Neckar wieder als Partner mit einem gemeinsamen Stand und gemeinsamem Vertriebsteam für Deutschland und Österreich auftreten.

Die beiden Hersteller hochwertiger Gartenwerkzeuge feiern dabei den fĂĽnften Geburtstag Ihrer gemeinsamen Vertriebstochtergesellschaft, die 2007 erstmalig mit eigenen, fest angestellten Reisenden in Deutschland an den Markt getreten ist.

„Wir haben erkannt, dass eine effektive und für unsere Kunden optimale Marktbearbeitung und – betreuung auf Dauer nur mit eigenen, fest bei uns angestellten Mitarbeitern möglich ist,“ so MESTO-Geschäftsführer Bernd Stockburger die Philosophie der gemeinsamen Vertriebstochter. „Durch die Fokussierung auf unsere Marken haben unsere Außendienstmitarbeiter eine hervorragende Fachkompetenz in der Beratung und gleichzeitig den direkten Draht in die Werke. Dabei profitiert der Handel von Synergieeffekten im Vertrieb und der Logistik und kann gleichzeitig beiden Marken bei ein und demselben Ansprechpartner bestellen.“

Seit 2010 gehen MESTO und FELCO jetzt auch in Ă–sterreich gemeinsame Wege mit eigenem, fest angestelltem AuĂźendienst. Der Erfolg des deutschen Vertriebskonzepts hat diese Entscheidung der beiden Unternehmen sicherlich erleichtert.

Auf der spoga+gafa 2012 finden Sie MESTO und FELCO in Halle 6.1 auf dem Stand A30-B31.

Weitere Informationen: felco.ch und mesto.de

 

 

„Graines d’Or“-Award 2012: Nominierungen aus Deutschland stehen fest

Jetzt wurden in Paris durch Marie Pierre Mourin (Chefredakteurin des französischen Gartenmagazins „Jardineries“) – die deutschen Nominierungen fĂĽr den „Graines d’Or 2012“ bekanntgegeben. Einmal im Jahr werden durch eine internationale Jury in Paris die innovativsten Verkaufskonzepte von Gartencentern in neun Ländern ausgezeichnet. Dabei stehen Nachhaltigkeit, Kundenbindung, soziales Engagement und natĂĽrlich Innovation im Vordergrund.

Die Vorauswahlen in den teilnehmenden Ländern werden durch nationale Verbände, Marktscouts, Journalisten und internationalen Branchenvertreter getroffen.

Aus Deutschland sind in diesem Jahr nominiert:

  • Gartencenter Brockmeyer in GĂĽtersloh
  • Moubis Pflanzenhof GrĂĽn erleben in IbbenbĂĽren
  • MĂĽller Blumen und Garten in Schallstadt
  • OBI Markt Göppingen
  • Ostmann GrĂĽn erleben in Bad Zwischenahn
  • Schley’s Blumenparadies in Gelsenkirchen

Ob sich einer dieser Betriebe im internationalen Vergleich durchsetzen kann, wird sich erst am Jahresende zeigen. Die Verleihung der Preise findet am 5. Dezember im Lido in Paris statt.

Weitere Informationen: jardineries.com

 

Geschenkgutscheinkarten droht das Aus

Elektronisch auslesbare Gutscheinkarten gehören heute zu den beliebtesten Geschenken. Die Chipkarten sind für die Verbraucher sehr bequem, denn sie können beim Einkauf auch nur Teilbeträge abbuchen lassen. Möglicherweise gehören die Karten in vielen Geschäften aber bald der Vergangenheit an: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will die Ausgabe der Geschenkgutscheinkarten in einer Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften praktisch unmöglich machen. Als Grund wird die Bekämpfung terroristischer Aktivitäten und krimineller Vereinigungen genannt. Die Behörden unterstellen, dass mit den Karten Geldwäsche betrieben werden kann und wollen deshalb neue Vorschriften des Geldwäschegesetzes auch auf die Geschenkkarten anwenden.

Die neuen, strengen Regulierungen sind eigentlich für elektronisches Geld wie z.B. anonyme Prepaid-Karten geschaffen worden. Die Anwendung dieser Bestimmungen auch auf die Gutscheinkarten ist nach dem Gesetzestext nicht zwingend. Peter Schröder, Rechtsexperte des Handelsverbandes Deutschland (HDE), findet die geplanten Maßnahmen deshalb völlig überzogen: „Viele Einzelhändler können danach Geschenkkarten nur noch ausgeben, wenn sie eine behördliche Erlaubnis beantragen und umfangreiche Überwachungs-, Prüf- und Haftungsauflagen akzeptieren. Außerdem muss jeder Kunde, der eine Geschenkkarte kaufen will, seinen Personalausweis im Laden vorlegen, damit der Händler seine Personalien aufnehmen kann. Das ist völlig praxisfern und auch datenschutzrechtlich problematisch.“

Weitere Informationen: einzelhandel.de