Grill-Trends: Vielseitig wie nie zuvor

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Am heißen Rost hat 08/15 ausgedient. Die Verbraucher wollen individuelle, auf sie zugeschnittene Grillgeräte. Und so präsentieren die Hersteller auf der diesjährigen spoga+gafa in Köln Modelle in knalligen Tönen wie Pink, Rot oder Grün – und für echte Fans sogar in den Vereinsfarben verschiedener Eishockey-, Handball- und Fußball-Mannschaften.

Gleichzeitig bieten die Grills immer mehr Möglichkeiten für vielseitige Menüs. Für den besonderen Geschmack werden jetzt sogar Briketts aus Weinreben und Weinstöcken angeboten. Außerdem im Trend liegen komplette Grillcenter, die jeden Küchenwunsch erfüllen, sowie Built-in-Geräte, die sich dem Look des Gartens anpassen. Besten Komfort für Verbraucher, die gern im Park oder am Strand brutzeln, ermöglicht eine ganz neue Idee: ein Lastenanhänger fürs Fahrrad, der sich im Handumdrehen in einen Grill verwandeln lässt.

Baumarkthandel liegt 1,1 Prozent ĂĽber Vorjahr

Auf knapp 9,6 Milliarden Euro summiert sich der nominale Bruttoumsatz, den die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte im ersten Halbjahr 2012 erzielt haben. Damit realisiert der Baumarkthandel auf unbereinigter Fläche ein Umsatzwachstum von nominal 1,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, das teilte der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) jetzt in einer Pressemeldung mit.

Der starke Wachstumsimpuls aus dem ersten Quartal hat sich in den nachfolgenden drei Monaten nicht fortsetzen können. Flächenbereinigt bewegt sich der Branchenumsatz mit einer Veränderungsrate von +0,2 Prozent für die ersten sechs Monate des Jahres 2012 auf Vorjahresniveau.

Ausschlaggebend für die Gesamtentwicklung im zweiten Quartal war der April, in dem der Baumarkthandel erhebliche Umsatzrückgänge verbuchen musste. Die kalten Temperaturen haben den Abverkauf von Gartenmöbeln und Gartengeräten ausgebremst. Zum kalendarischen Saisonhöhepunkt für die grüne Branche blieb es in den Gartenfachabteilungen ruhiger als gewohnt. In der Warengruppe Gartenmöbel/-dekoration lief dadurch bis Ende Juni ein Umsatzminus von 7,0 Prozent auf unbereinigter Fläche auf. Im Segment Gartenhartware gingen die Umsätze im gleichen Zeitraum verglichen mit dem Vorjahr um 4,7 Prozent zurück. Blumen und Pflanzen standen dagegen auf den Einkaufslisten häufig weit oben und sorgten für ein Plus von 2,6 Prozent.

„Da der Baumarkthandel im April in der Regel die höchsten Umsätze im Monatsvergleich erzielt, drückt ein schlechter Monat zunächst zwangsläufig die Zwischenbilanz nach unten“, so BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter O. Wüst. „Doch bis zum Jahresende werden die Mitarbeiter in den Märkten noch sehr viele Heimwerker und Hobbygärtner bei ihren Vorhaben mit dem richtigen Produkt und passgenauen Serviceleistungen unterstützen können.“

In diesem Sinne verlief bereits der Mai und weit stärker der Juni, so dass sich der Verband zuversichtlich zeigt, was den weiteren Jahresverlauf anbelangt. Die stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt sowie die vergleichsweise kräftigen Lohnerhöhungen schaffen günstige Einkommens- und Konsumperspektiven. So sieht der BHB seine zu Jahresbeginn veröffentlichte Wachstumsprognose zwischen 1,8 und 2,0 Prozent für das Gesamtjahr 2012 noch immer erreichbar.

Weitere Informationen: heimwerkerverband.de

Es grünt so grün – am POS

Die Firma Freund GmbH aus Berlin ist überzeugt davon, durch vertikale Pflanzenwände oder grüne Mooselemente den Point-of-Sale im Einzelhandel in einen Point-of-Leisure verwandeln zu können, an dem der Kunde gerne Zeit verbringt und sich inspirieren lässt. Tatsächlich ist nachgewiesen, dass Pflanzen eine positive und beruhigende Wirkung auf den Betrachter haben.

Mit „Evergreen“ hat die Firma Freund ein grĂĽnes Produkt auf den Markt gebracht, dass fĂĽr den dauerhaften Gebrauch in Räumen konzipiert wurde, pflegeleicht ist und somit auch ideal am POS eingesetzt werden kann. Die angebotenen Mooswände, -kugeln, -wĂĽrfel oder –buchstaben kommen ganz ohne DĂĽngung und Bewässerung aus und bleiben durch eine spezielle Bearbeitung immer grĂĽn und weich. Zudem wirken sich die Mooselemente positiv auf die Akustik eines Raumes aus, da sie Schall schlucken.

Die Freund GmbH stellt auf der diesjährigen spoga+gafa auf dem Boulevard of ideas (Eingang Messe Nord) ihr Produkt vor.

Weitere Informationen: freundgmbh.com

Smartphones verändern das Kaufverhalten

Mehr als ein FĂĽnftel aller Smartphone-Besitzer in Deutschland macht beim Shoppen Fotos von Produkten. Das entspricht rund 4,5 Mio. Personen, berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Grundlage der Daten ist eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts comScore.

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„Die zunehmende Verbreitung von Smartphones verändert das Kaufverhalten im stationären Einzelhandel massiv“, so Bernhard Rohleder, BITKOM-Hauptgeschäftsführer. „Mit Hilfe der Fotos auf dem Smartphone vergleichen die Verbraucher Produkteigenschaften oder Preise und bereiten ihre Kaufentscheidung damit vor.“ Häufig würden die Bilder mit dem Handy verschickt, um sich vor einem Kauf mit anderen Personen auszutauschen. Laut der Erhebung versenden acht Prozent (1,8 Mio.) der Smartphone-Nutzer noch im Geschäft Fotos von Möbeln oder anderen Waren an den Partner, Freunde oder Verwandte. „Ein weiterer Faktor ist die soziale Komponente beim Einkaufen“, erklärt Rohleder. „Besonders jüngere Kunden teilen ihren Freunden in sozialen Netzwerken wie Facebook gerne mit, dass sie etwas Besonders gekauft haben.“

 Weitere Informationen: bitkom.org

Der Garten ist den Deutschen lieb und teuer

Ende Mai 2012 haben rund 480 führende Topmanager der europäischen Do-it-yourself-Branche auf dem 2. European Home Improvement Forum in Paris über Heimwerker-Trends, Kundenverhalten und Marktentwicklungen diskutiert. Dabei wurden auch die Ergebnisse der aktuellen Verbraucherstudie für Italien, Österreich, Polen, Russland, die Niederlande und die Türkei vorgestellt. Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut GfK SE im Auftrag der European Federation of DIY Manufacturers (fediyma) erstellt. Bereits im Jahr 2010 hat die GfK SE eine Verbraucherbefragung in Deutschland, Dänemark, Belgien, Frankreich, Spanien und England durchgeführt.

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Diese ergab, dass es den Deutschen besonders wichtig ist, sich daheim und im eigenen Garten wohl zu fühlen. Dafür werden sie drinnen und draußen auch häufig als Heimwerker tätig und erledigen viele Aufgaben selbst. 92 Prozent der Befragten gaben an, es sehr zu genießen, Zeit in ihrem Garten zu verbringen. Fast alle Gartenarbeiten erledigen sie selbst – das gaben ebenfalls 92 Prozent der Studienteilnehmer an. Am häufigsten wird selbst gepflanzt und bewässert. Die Bundesrepublik hat in der Umfrage damit die höchste Quote an selbst geleisteter Gartenpflege. Im Länderdurchschnitt lag der Anteil der Instandhaltungs-Arbeiten auf Do-it-yourself-Basis bei 89 Prozent. In Spanien, dem Land mit der geringsten Quote, bei 75 Prozent.

Die Liebe zum Garten lassen sich die Deutschen auch gerne etwas kosten: Durchschnittlich 600 Euro pro Jahr geben sie für Instandhaltungsmaßnahmen aus, hinzu kommen etwa 1.500 Euro im Jahr, um den Garten zu verschönern. Damit liegt die BRD im Ländervergleich weit vorn. Der Franzose beispielsweise gibt für Pflege und Verschönerung des Gartens im Durchschnitt insgesamt nur etwa 400 Euro jährlich aus.

Weitere Informationen: fediyma.com