Nach der spoga+gafa zu Lady Gaga? Freizeit-Tipps fĂĽr die Messezeit

Vom 2. bis 4. September präsentiert die spoga+gafa in Köln Trends und Neuheiten der grĂĽnen Branche. Parallel zum umfangreichen Ausstellungs- und Informationsangebot der Gartenmesse lockt auch die Stadt Köln mit einem bunt gefächerten Freizeit- und Kulturprogramm. Ob Artistik oder Theater, Ausstellungen oder Konzerte internationaler Popstars – Anfang September wird in der Domstadt einiges geboten. Hier einige Ausgehtipps:

  • Wer das kulinarische VergnĂĽgen mit einem spannenden Erlebnis verbinden möchte, ist am Abend des 2. Septembers beim Krimidinner „Die Jagd vom schwarzen Moor“ in der Wolkenburg richtig.
  • Am 2. September präsentiert der Cirque Bouffon am Schokoladenmuseum sein neues Programm „Solvo“. Gemäß der Philosophie des „Noveau Cirque“ wird ein Gesamtkunstwerk aus fantasievollen KostĂĽmen, Artistik, schauspielerischen Elementen, Tanz und Musik geboten.
  • Im Rheinauhafen am Schokoladenmuseum liegt bis Ende September 2012 auch die Arche Noah, Europas erster schwimmender Bibel-Erlebnispark. Der 70 Meter lange hölzerne Nachbau des biblischen Schiffs zeigt auf vier Etagen eine teils interaktiv gehaltene Ausstellung aus dem Alten und Neuen Testament.
  • Am 2. September lädt das Duftmuseum „Farina“ zu einer historischen KostĂĽmfĂĽhrung ein: Ein Schauspieler fĂĽhrt die Besucher in die Geheimnisse und Geschichte des weltberĂĽhmten Eau de Cologne ein.
  • Das Wallraf-Richartz-Museum mit Werken von Stefan Lochner ĂĽber Rembrandt bis hin zu Renoir und van Gogh zeigt einen RĂĽckblick auf die sogenannte „Sonderbundausstellung“, die wohl wichtigste Präsentation der europäischen Moderne mit Kunst vom Spätimpressionismus bis hin zum deutschen Expressionismus.
  • Das Museum Ludwig, berĂĽhmt fĂĽr seine herausragenden Picasso- und Pop-Art-Präsentation, zeigt zudem eine Ausstellung zu Claes Oldenburg, der zu den groĂźen Namen der amerikanischen Pop Art zählt.
  • Dass man mit Erde und Pflanzen spannende Kunstwerke schaffen kann, ist in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland im benachbarten Bonn zu sehen. Dort läuft eine Ausstellung zu Anselm Kiefer, einem der bedeutendsten internationalen KĂĽnstler unserer Zeit. Seine Bilder faszinieren nicht zuletzt aufgrund ihrer ungewöhnlichen Materialien – dick aufgetragenen Farbschichten, Erde, Pflanzen, Kleidung oder auch Haaren.
  • Auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn ist auĂźerdem derzeit ein internationaler Vogelflughafen zu finden – ein KĂĽnstlerprojekt zum Thema Kunst und Naturschutz, das mit Wildblumenwiesen, Nistkästen, Futterstellen und An- und Abflugkonstruktionen Landemöglichkeiten fĂĽr einheimische Vogelarten und durchreisende Zugvögel bietet.
  • Am 4. September stehen gleich zwei Pop-Konzerte der Extraklasse auf dem Programm: Lady Gaga bringt mit ihrer Tour „The Born This Way Ball“ die LANXESS arena unweit der Messehallen zum Beben. Die KĂĽnstlerin gibt während ihrer Europa-Tournee nur zwei Konzerte in Deutschland. Am gleichen Abend tritt auch die britische Band Coldplay im RheinEnergieStadion in Köln auf. Auch dies ist nur eines von vier Konzerten in Deutschland während der Open Air Tour der Britpop-Band.

Weitere Freizeit- und Kulturtipps: koeln.de

 

Trotz Euro-Krise: Konjunktur kommt in Schwung

Spürbar mehr Optimismus, expansive Beschäftigungs- und Investitionspläne in der deutschen Wirtschaft: Vor dem Hintergrund seiner aktuellen Konjunkturumfrage erhöht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seine Wachstumsprognose für 2012 von zuletzt 1,0 auf 1,3 Prozent.

„Trotz der Unsicherheiten im Euro-Raum kommt die Konjunktur in Deutschland stärker in Schwung“, so DIHK-HauptgeschäftsfĂĽhrer Martin Wansleben, der die Ergebnisse der Auswertung „Konjunktur im FrĂĽhsommer 2012“ gemeinsam mit DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann vorstellte.

Die aktuelle Umfrage beruht auf mehr als 25.000 Unternehmensantworten. Sie zeigt, dass die Betriebe die Lage insgesamt auĂźergewöhnlich gut bewerten. Laut Wansleben bauen sie „auf ihre Wettbewerbsstärke, auf eine robuste Binnenkonjunktur und auf Exportimpulse aus den Wachstumsregionen der Welt leider zurzeit ĂĽberwiegend auĂźerhalb Europas“.

 Weitere Informationen: dihk.de

Start-up Wettbewerb: Neue grĂĽne Ideen fĂĽr die Wirtschaft

Projektwettbewerbe für Jungunternehmer gibt es viele. Der jetzt vom WWF Schweiz und Migros ausgeschriebene Start-up Wettbewerb will jedoch mehr sein. Man sucht nicht einfach eine neue Geschäftsidee, die irgendwann Geld einbringt, sondern ein Projekt, das besonders schonend mit unseren begrenzten Ressourcen umgeht und maßgeblich den nachhaltigen Konsum fördert.

Der Wettbewerb startete am 29. Mai 2012. Über die Online-Plattform idees-vertes.ch können Jungunternehmer ihre Ideen einreichen. Eine Online-Abstimmung entscheidet, welche Projekte in die engere Auswahl kommen. Eine Expertenjury nimmt diese dann unter die Lupe, bevor sie die aussichtsreichsten Kandidaten nominiert. In einer zweiten Runde kann wiederum das Publikum auf der Online-Plattform seine Favoriten bestimmen, so dass im Oktober 2012 ein Startup-Unternehmen seine Idee in die Tat umsetzen kann. Als Gewinn winken 30.000 Franken und für die Dauer eines Jahres ein kostenloser Arbeitsplatz im Hub Zürich.

Weitere Informationen: idees-vertes.ch

Max Bahr – demnächst 200 Filialen

Max Bahr – bislang mit 78 Standorten betrieben – wird mit 200 Filialen die Hauptvertriebslinie der Praktiker AG. Das berichtete jetzt taspo.de. Zu diesem Zweck sollen bis Ende 2013 rund 125 der 234 Praktiker-Filialen auf die höher positionierte Schwestermarke umgerüstet werden.

Die Praktiker-Märkte werden bis zu 100 Standorten weitergeführt. Auch sollen in den kommenden Jahren deutlich weniger Filialen aufgegeben werden als ursprünglich geplant. Dieses Konzept wird sowohl vom künftigen Finanzierer Anchorage Capital Europe als auch von wesentlichen bisherigen Kapitalgebern mitgetragen.

Weitere Informationen: taspo.de

In der „Chairfarm“ wachsen neue Gartenmöbel

Designer Werner Aisslinger lässt derzeit Gartenmöbel wachsen, statt sie zu bauen. Seine „Chairfarm“ ist die Weiterentwicklung des  „Hemp Chair“ – einem Stuhl aus vollständig biologisch abbaubarem Hanf und ökologischem Kleber – den der Berliner im letzten Jahr vorstellte.

Doch das neue Produkt geht einen groĂźen Schritt weiter: In der „Chairfarm“ wachsen echte Pflanzen in einer Metallkonstruktion als Rahmen zu vollwertigen Möbeln heran. Das MetallgerĂĽst gibt dem jungen Baum (z.B. Weide oder Bambus) Orientierung und Wuchsrichtung. Sind die Ă„ste stark genug, wird die Konstruktion entfernt und: Fertig ist der Baumstuhl – jeder ein Unikat.

Aisslinger hat die „Chairfarm“ erstmals auf der diesjährigen Mailänder Möbelmesse vorgestellt. Man darf gespannt sein, wie sich dieses innovative Projekt weiter entwickelt.

 Weitere Informationen: aisslinger.de