Baumarktbranche wächst im dritten Jahr in Folge

Der Baumarkthandel in Deutschland konnte im vierten Quartal 2011 von den milden Temperaturen profitieren und seinen Umsatz in diesen Monaten deutlich ausweiten. Dieser erneute Anstieg zum Jahresende festigte den positiven Trend der Branche, die im Jahr 2011 insgesamt ein nominales Umsatzplus von 1,5 Prozent auf unbereinigter Fläche realisieren konnte. Der Gesamtbruttoumsatz der aktuell 2.442 Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland erreichte im Jahr 2011 einen Wert von 18,7 Milliarden Euro.

Das Umsatzwachstum wurde nicht nur durch eine Ausweitung der Verkaufsflächen erzielt. Betrachtet man nur die Entwicklung derjenigen Standorte, die unverändert bereits vor einem Jahr betrieben wurden, zeigt sich ebenfalls ein Plus. Für die Umsatzentwicklung auf bereinigter Fläche errechnet sich für das Jahr 2011 eine Wachstumsrate von genau einem Prozent.

Für viele Kunden sind die Bau- und Heimwerkermärkte auch die bevorzugte Einkaufsstätte, wenn es darum geht, sich für den eigenen Garten mit Blumen und Pflanzen zu versorgen, Gartenmöbel auszuwählen oder die Ausstattung für den nächsten Grillabend zusammenzustellen. In den Gartenabteilungen wurde 2011 ein Bruttoumsatz von rund 4,1 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit nominal zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor (flächenunbereinigt).

 Weitere Infos: heimwerkerverband.de

Grillen wird in Deutschland zum Ganzjahrestrend

Der Markt für Grillgeräte boomt wie kein anderes Segment im deutschen Gartenmarkt. In den vergangenen fünf Jahren wuchs er um knapp 45 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt der gerade veröffentlichte „IFH Branchenfokus Grillen 2012“.

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Die Deutschen geben inzwischen für Grillgeräte, Grillzubehör und Brennstoffe etwa 1,1 Milliarden Euro aus. Im Jahr 2011 waren das durchschnittlich pro Kopf 13,17 Euro. Rund zwei Drittel der Umsätze entfallen dabei auf die eigentlichen Grillgeräte, während sich die restlichen Prozente annähernd zu gleichen Teilen auf Brennstoffe und Grillzubehör aufteilen.

Der Markt für Grillgeräte und Zubehör wird derzeit gleich von mehreren Faktoren positiv beeinflusst: Der Aufenthalt im Garten liegt genauso im Trend wie das gemeinsame Kochen und Essen. Zu beobachten ist, dass in Deutschland vor allem hochwertige und großvolumige Grillgeräte populärer werden – aber auch die Anzahl an Zweitgeräten nimmt weiter zu.

In den letzten drei Jahren stechen insbesondere die Gasgrillgeräte bei den insgesamt positiven Zuwachsraten hervor. Aber auch Brennstoffe konnten ein überdurchschnittliches Wachstum generieren. Diese Entwicklung zeigt deutlich: Nicht nur die Zahl an Grillfans insgesamt ist gestiegen, auch die Grillhäufigkeit im Jahr hat deutlich zugenommen: Grillen entwickelt sich immer mehr zum Ganzjahrestrend.

Obwohl der Markt für Grillgeräte sehr vielschichtig ist, zeigt die Distributionsstruktur, dass ein Vertriebsweg dominiert: Die meisten Konsumenten versorgen sich im Bereich Grillen über Bau- und Heimwerkermärkte mit ihren angeschlossenen Gartencentern.

Weitere Infos: ifhkoeln.de

Global Garden Report 2012

Durch den kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs in Städten und urbanen Lebensräumen nimmt die Bedeutung von grünen Flächen und Parks im Stadtbild zu. Der aktuelle Global Garden Report der Husqvarna Group bestätigt nun: Mehr Grün wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, kurbelt die Wirtschaft an, stärkt den Gemeinschaftssinn und fördert das soziale Miteinander. Die Anlage, Erhaltung und Pflege städtischer Grünanlagen werden dadurch immer wichtiger.

Der Global Garden Report ist eine jährlich durchgeführte Studie im Auftrag der Husqvarna Group, der Gartentrends und aktuelle grüne Themen untersucht. Die diesjährige Studie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Grünflächen im städtischen Lebensraum. Die Studie wird jedes Jahr von einem unabhängigen Forschungsinstitut in sieben Ländern durchgeführt. Befragt wurden diesmal mehr als 3.500 Stadtbewohner.

Weitere Infos: Global Garden Report 2012 als pdf-Datei.

ecosign: anders denken

Anders denken, neu denken, quer denken – das ist das Motto von ecosign. Die Privatschule wurde 1994 für ökologisch orientiertes Design gegründet.

Die Akademie in Köln bietet heute ein Vollzeitstudium an, das zur Ausübung des Berufes Designer qualifiziert. Am 01. März 2012 lies ecosign das Wintersemester 2011/2012 mit der legendären Semesterabschlussveranstaltung im Kölner Cinenova ausklingen. Dabei wurden die besten studentischen Semester- und Abschlussarbeiten präsentiert. Ein Highlight der Veranstaltung war die Verleihung des Akademie-Preises „Froschkönig“.

Die Lehre an der ecosign ist interdisziplinär, d.h. Ökologie, Ökonomie und soziale Ziele spielen – im Hinblick auf den Nachhaltigkeitsgedanken – eine wichtige Rolle in der Philosophie der Akademie. „Nachhaltige Gestaltung“ ist Formgebung für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Welche innovativen Ideen die Absolventen der ecosign haben, zeigt beispielsweise dieser Film:

Weitere Infos: ecosign.net

 

 

Koelnmesse: Christoph Werner wird Geschäftsbereichsleiter im Messemanagement

Mit Christoph Werner (37) wird ein vielseitig erfahrener Messefachmann neuer Geschäftsbereichsleiter im Messemanagement der Koelnmesse. Er verantwortet ab April 2012 die Veranstaltungen der Haus-, Garten- und Freizeitbranchen sowie des Gesundheitsbereiches. Dazu gehören unter anderen die spoga+gafa, die INTERNATIONALE EISENWARENMESSE, die INTERMOT Köln, die Internationale Dental-Schau IDS und die Farbe.

Seit mehr als zehn Jahren ist Christoph Werner in verantwortungsvollen Positionen im internationalen Messegeschäft tätig, zuerst als Sales Executive und Project Manager Sales bei der Reed Exhibitions Deutschland GmbH. Seit 2005 ist er Projektmanager bei der Koelnmesse. Hier hat er unter anderem die ProSweets Cologne und die photokina betreut.

Christoph Werner folgt auf Metin Ergül, der das Unternehmen Ende März verlässt, um eine neue Aufgabe als Geschäftsführer eines Unternehmens im Gesundheitsmarkt zu übernehmen.