Come and grow – der Blog der spoga+gafa » Articles by: Thomas Wittenburg

RFID gewinnt Bedeutung für Gartenbau

In vielen Branchen ist RFID bereits fester Bestandteil des Logistikkonzepts. Nun hat auch die Gartenbaubranche die Vorzüge dieses Systems entdeckt. Nach Ansicht von Branchenkennern wird RFID in diesem Jahr eine wichtige Rolle in der grünen Branche spielen.

Im Rahmen einer Veranstaltung hat die niederländische Firma Container Centralen Benelux B.V. in Hoofddorp über die Bedeutung von RFID in den täglichen Abläufen in Handel und Logistik informiert. Als Praxisbeispiel schilderte die ebenfalls niederländische Baas Plantenservice B.V., die auch die Logistik einiger deutscher Baumärkte betreibt, dass für viele Unternehmen der Gartenbaubranche positive Effekte mit dem Einsatz von RFID verbunden sind. So führt das System in der Supply Chain unter anderem zu einer erheblichen Reduzierung von Problemen, wie zum Beispiel manuellen Fehlern bei der Auftragsverfolgung oder unleserlich geschriebener Bestell- und Lieferscheine.

Weitere Infos unter:
container-centralen.nl/rfid.aspx
plantenservice.nl

PR als Erfolgsmittel für den Handel

Gut zu sein reicht nicht – man muss auch intensiv darüber reden. Auf diese Kurzformel kann das Ergebnis der jüngsten Handelsbefragung des Kölner EHI Retail Institute gebracht werden: 95 Prozent der befragten Geschäftsführer und Manager aus dem Handel sehen in Public Relations (PR) ein wichtiges Instrument für den Unternehmenserfolg.

In einer Vergleichsuntersuchung vor zwei Jahren waren lediglich knapp 30 Prozent der Befragten von der Wirksamkeit der PR überzeugt. Bedeutung und Ansehen der professionellen Kommunikation hat somit sehr deutlich zugenommen. Den Grund dafür sehen 88 Prozent der Handelsverantwortlichen in den gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre. In Zeiten verschiedener Krisen erwarten die Verbraucher offene und intensive Kommunikation von Handel und Produzenten. In besonderem Maße gilt das für das nach wie vor hoch aktuelle Thema der Corporate Responsibility (CR) als Teil der Unternehmenskommunikation. Unternehmen, die die Wirkung ihrer Nachhaltigkeitskommunikation gemessen haben, stellen dadurch eine merkliche Imageverbesserung bei externen Zielgruppen (Konsumenten) wie auch den eigenen Mitarbeitern fest.

Unverändert gelten die Printmedien für 93 Prozent der Befragten als wichtigstes Kommunikationsmittel. Dennoch sind die Social Media auf dem Vormarsch und haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Sowohl PR-Profis wie auch rund die Hälfte der befragten Handelsmanager sind sich einig, dass Blogs, Facebook, Youtube und Co. ein wichtiges Kommunikationsmedium sind. Die andere Hälfte der Handelsverantwortlichen ist bisher noch nicht von der Relevanz der Social Media überzeugt. Übereinstimmung herrscht bei den Social Media Nutzern aus dem Handel und den PR-Experten darüber, wie in Blogs usw. kommuniziert werden soll. Die überwiegende Mehrheit in beiden Gruppen favorisiert die sachliche Kommunikation und lehnt einen rein persönlichen Kommunikationsstil ab.

Die komplette Studie wird auf dem EHI-PR-Kongress 2012 am 13./14. März in Köln vorgestellt.

Weitere Informationen:
www.ehi.org
www.pr-kongress.de

 

Ein Garten zum Sparen und Spaß haben

Nahrungsmittel sollen heute gesund, lecker, frei von Schadstoffen und aus regionaler Produktion sein. Was liegt also näher, als Kräuter und Gemüse im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu ziehen? Regionaler und gesünder geht’s nicht. Außerdem macht es auch noch jede Menge Spaß und spart Geld.

Viele Menschen folgen bereits diesem Trend und bauen Kräuter und Gemüse im eigenen Garten oder auf dem Balkon an. Die Grenzen des Machbaren werden dabei nur von der Größe des Gartens oder des Balkons vorgegeben. Tomaten, Erbsen, Bohnen und Salat – alles ist möglich, denn im gut sortierten Gartenmarkt gibt es das entsprechende Saatgut. Ein Tütchen Saatgut für Basilikum, Schnittlauch oder Petersilie kostet rund ein Drittel des Preises für einen Topf mit einer kleinen Pflanze diese Kräuter im Supermarkt.

Wachsen die Kräuter im eigenen Garten oder auf dem Balkon, kann man sich zudem sicher sein, dass sie absolut schadstofffrei sind; also 100 % Bio für deutlich weniger Geld. In Zeiten zahlreicher Lebensmittelskandale, sogar in der Bio-Branche, ist es aber nicht nur das Bewusstsein, sichere und frische Produkte aus eigenem Anbau zu genießen, dass den Menschen ein gutes Gefühl gibt. Einen Teil der eigenen Nahrung anzubauen ist ein sehr emotionaler Vorgang. Die Menschen haben Spaß daran, etwas wachsen zu lassen und – im wahrsten Sinne des Wortes – die eigenen Früchte zu ernten. Für die Saatgutproduzenten steckt dieser Bereich noch voller Potenzial.

Deutsche Gärten: Wenig Arbeit, viel Spaß

Zweifelsohne sind deutsche Hobbygärtner etwas Besonderes. Ihr wichtigstes gärtnerisches Ziel ist, ganz viel Spaß mit möglichst wenig Aufwand zu haben. Außerdem muss alles, was sie in ihrem Garten installieren, absolut umweltfreundlich sein. Und schließlich, und ebenfalls sehr wichtig, muss der deutsche Garten hübsch und ordentlich aussehen.

Die grüne Technologiebranche und der erneuerbare Energiensektor sind sehr dynamisch in Deutschland. Kein anderer Gartenfreund in der Welt ist so engagiert, wenn es um Energiesparen und Umweltfreundlichkeit geht. Ein anderes deutliches Merkmal deutscher Hobbygärtner ist die Vorliebe für den pflegeleichten Garten. Für ihn ist der Garten kein Ort zum Arbeiten, sondern zum Entspannen. Es geht darum schlau zu sein, und wenn es schlauer ist, umweltfreundlich zu sein, dann ist der deutsche Hobbygärtner nur allzu gern bereit, seinen Beitrag zu leisten. Solarlampen sind beispielweise umweltfreundlich, aber sie ersparen auch eine Menge Arbeit. Man muss sie nur in den Rasen stecken und braucht keine Kabel zu verlegen.

Dem deutschen Gartenfreund ist es auf jeden Fall wichtig, dass der Garten hübsch und ordentlich aussieht. Farben und Blumen sind daher sehr wichtig für ihn. Doch auch hier gilt bei der Auswahl der Blumen, das sie pflegeleicht sein müssen. Daher bevorzugt der deutsche Hobbygärtner mehrjährige Pflanzen, die wenig Pflege brauchen. Die Vorliebe der Deutschen für gute Erfolge bei wenig Aufwand zeigt sich auch bei der Auswahl des Gemüses, das sie in ihren Gärten und auf den Balkonen ziehen. Jeder scheint hier Tomaten anzubauen, weil sie mit wenig Aufwand und bei nur geringem Platzbedarf wachsen. Sehr wichtig ist aber auch, dass die eigenen Tomaten natürlich viel besser schmecken als jede andere Tomate aus dem Supermarkt.

Weitere Infos unter: newsroom.husqvarna.com

 

Spätes Einkaufen entspricht der Lebensrealität vieler Berufstätiger

Einkaufen nach 20:00 Uhr hat sich in den Lebensgewohnheiten der Bevölkerung fest etabliert. 71 Prozent der Berufstätigen in Nordrhein-Westfalen sehen die Öffnungszeiten nach acht Uhr abends als sehr positiv bzw. eher positiv.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH). Mehr als tausend Verbraucher im bevölkerungsstärksten Bundesland NRW wurden für diese Studie befragt. Fast drei Viertel davon bewerten die langen Ladenöffnungszeiten als positiv. Zwei Drittel der Befragten gehen regelmäßig oder zumindest gelegentlich nach 20:00 Uhr shoppen. Die langen Öffnungszeiten der Geschäfte entsprechen der Lebensrealität der berufstätigen Bevölkerung. Viele Menschen sind im Schichtdienst tätig, haben lange Arbeitszeiten oder pendeln täglich viele Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Hier bietet der Handel mit seinen langen Öffnungszeiten genau die Flexibilität, die viele Arbeitnehmer brauchen, um ihren beruflichen Anforderungen gerecht werden zu können. Dazu IFH-Geschäftsführer Boris Hedde: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Bevölkerung das späte Einkaufen in ihre Alltagsgewohnheiten integriert hat. Lange Öffnungszeiten als Serviceleistung für Kunden fördern somit den Grad der Kundenbindung.“ Eine Beschränkung der Öffnungszeiten empfindet über die Hälfte der Verbraucher als unzeitgemäß. Tatsächlich geben 40 Prozent der Befragten an, bei einer erneuten Einschränkung der Öffnungszeiten auf das Internet auszuweichen. Für die Händler würde das erhebliche Umsatzeinbußen bedeuten. Mehr dazu auf der Website des IFH unter www.ifhkoeln.de