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Baumarkthandel liegt 1,1 Prozent über Vorjahr

Auf knapp 9,6 Milliarden Euro summiert sich der nominale Bruttoumsatz, den die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte im ersten Halbjahr 2012 erzielt haben. Damit realisiert der Baumarkthandel auf unbereinigter Fläche ein Umsatzwachstum von nominal 1,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, das teilte der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) jetzt in einer Pressemeldung mit.

Der starke Wachstumsimpuls aus dem ersten Quartal hat sich in den nachfolgenden drei Monaten nicht fortsetzen können. Flächenbereinigt bewegt sich der Branchenumsatz mit einer Veränderungsrate von +0,2 Prozent für die ersten sechs Monate des Jahres 2012 auf Vorjahresniveau.

Ausschlaggebend für die Gesamtentwicklung im zweiten Quartal war der April, in dem der Baumarkthandel erhebliche Umsatzrückgänge verbuchen musste. Die kalten Temperaturen haben den Abverkauf von Gartenmöbeln und Gartengeräten ausgebremst. Zum kalendarischen Saisonhöhepunkt für die grüne Branche blieb es in den Gartenfachabteilungen ruhiger als gewohnt. In der Warengruppe Gartenmöbel/-dekoration lief dadurch bis Ende Juni ein Umsatzminus von 7,0 Prozent auf unbereinigter Fläche auf. Im Segment Gartenhartware gingen die Umsätze im gleichen Zeitraum verglichen mit dem Vorjahr um 4,7 Prozent zurück. Blumen und Pflanzen standen dagegen auf den Einkaufslisten häufig weit oben und sorgten für ein Plus von 2,6 Prozent.

„Da der Baumarkthandel im April in der Regel die höchsten Umsätze im Monatsvergleich erzielt, drückt ein schlechter Monat zunächst zwangsläufig die Zwischenbilanz nach unten“, so BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter O. Wüst. „Doch bis zum Jahresende werden die Mitarbeiter in den Märkten noch sehr viele Heimwerker und Hobbygärtner bei ihren Vorhaben mit dem richtigen Produkt und passgenauen Serviceleistungen unterstützen können.“

In diesem Sinne verlief bereits der Mai und weit stärker der Juni, so dass sich der Verband zuversichtlich zeigt, was den weiteren Jahresverlauf anbelangt. Die stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt sowie die vergleichsweise kräftigen Lohnerhöhungen schaffen günstige Einkommens- und Konsumperspektiven. So sieht der BHB seine zu Jahresbeginn veröffentlichte Wachstumsprognose zwischen 1,8 und 2,0 Prozent für das Gesamtjahr 2012 noch immer erreichbar.

Weitere Informationen: heimwerkerverband.de

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