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Bayer: Anhaltend günstiges Marktumfeld bei CropScience

Die Bayer AG gab Ende Februar 2012 bekannt, dass sie in einem strategisch und operativ sehr erfolgreichen Jahr 2011 neue Rekordwerte bei Umsatz und EBIT erzielt hat. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, erhöhte sich der Konzernumsatz im Geschäftsjahr um 4,1 Prozent auf 36,53 Mrd. Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.) entspricht das einem Zuwachs von 5,5 Prozent. Die Geschäftsentwicklung in den Wachstumsländern trug mit einem Plus von währungsbereinigt (wb.) 9,0 Prozent überproportional dazu bei. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte um 52,0 Prozent auf 4,15 Mrd. Euro.

Im CropScience-Geschäft stieg der Umsatz laut Pressemeldung im vergangenen Jahr um 6,2 (wpb. 8,9) Prozent auf 7,255 (6,830) Milliarden Euro. Hierzu trugen alle Regionen bei – in Nordamerika sowie Lateinamerika/Afrika/Nahost nahmen die Umsätze sogar wb. prozentual zweistellig zu. Getragen wurde das Wachstum vor allem durch neue Produkte bei Crop Protection und die gute Entwicklung bei BioScience, während Environmental Science leicht rückläufig war.

Der Bereich Pflanzenschutz (Crop Protection) profitierte vom Ausbau des Geschäfts mit neuen Produkten und steigerte den Umsatz insgesamt wpb. um 8,9 Prozent. Die Fungizide legten wpb. um 12,0 Prozent zu, die Saatgutbehandlungsmittel wpb. um 23,6 Prozent und die Herbizide wpb. um 9,0 Prozent. Das Insektizidgeschäft konnte sich trotz der Einstellung des Vertriebs älterer Produkte wpb. auf Vorjahresniveau halten.

Der auf Saatgut und Pflanzeneigenschaften spezialisierte Bereich BioScience wuchs wpb. um 19,1 Prozent. Jeweils zweistellige Wachstumsraten konnten in den Kernkulturen Raps, Baumwolle, Reis und Gemüse erzielt werden. Der Umsatz im Bereich Environmental Science verringerte sich wpb. leicht um 1,5 Prozent.

Das bereinigte EBITDA von CropScience verbesserte sich im Vergleich zum relativ schwachen Vorjahresergebnis deutlich um 27,9 Prozent auf 1,654 (1,293) Milliarden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge konnte um 3,8 Prozentpunkte ausgebaut werden. Dieser Anstieg beruhte vor allem auf den signifikant gestiegenen Absatzmengen sowie der damit verbundenen deutlich besseren Auslastung der Produktionsanlagen. Auch die Effizienzsteigerungsmaßnahmen trugen zum höheren Ergebnis bei.

Weitere Informationen: bayer.de

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