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BHB: Praktiker-Insolvenz hat das Baumarkt-Image nicht verändert

Das Image der Bau- und Heimwerkermarktbranche hat unter der Insolvenz von Praktiker nicht gelitten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Kölner Marktforschungsunternehmens Market Bird, die im Auftrag des BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten – erstellt wurde. Die Befragten machen vielmehr hausgemachte Probleme für die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns verantwortlich. Für 42 Prozent sind Managementfehler der Hauptgrund für die Pleite und für 30 Prozent eine verfehlte Preispolitik. Als weitere Gründe wurden mangelnde Kompetenz bei der Produktauswahl (10 %), ein unzureichender Kundenservice (10 %) und ein nicht befriedigendes Beratungsangebot (9 %) genannt.

Demgegenüber sehen vier Fünftel aller Befragten in den Gründen für die Praktiker-Insolvenz keine Ursachen, die ein generelles Problem der Branche darstellen. „Dieses Ergebnis bestätigt, dass das Image der Bau- und Heimwerkermärkte insgesamt nicht negativ beeinflusst wird“, erklärt BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst (Foto). Vielmehr nehme der Baumarktkunde das jeweilige Leistungsspektrum der Marktteilnehmer, ihre Sortimentskompetenz und Kundenorientierung bewusst wahr und schätze die Branche nach wie vor als einen zukunftsfähigen Wirtschaftszweig, wie Dr. Peter Wüst betont: „Der Kunde verweigert sich nicht dem Format Baumarkt als solchem.“

Die Studie „Auswirkungen der Praktiker-Insolvenz auf das Branchenimage der Bau- und Heimwerkermärkte“ basiert auf insgesamt 1.500 persönlichen Interviews von Kunden in sechs verschiedenen Märkten in Nordrhein-Westfalen.

 

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