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Blumen: Online-Einkauf in England immer beliebter

Anthurien – Foto: anthuriuminfo.com
Anthurien – Foto: anthuriuminfo.com

Der Muttertag steht vor der Tür und damit einer der wichtigsten Feiertage für die Blumenindustrie. Auch in Großbritannien gibt es einen Tag, an dem die Mütter geehrt werden sollen. Anders als in Deutschland wird er allerdings am 4. Sonntag der Fastenzeit begangen. Aber auch dann spielen natürlich Blumen eine wichtige Rolle.

Es gibt heute viele Möglichkeiten, Blumen zu kaufen. Sie begegnen einem im Blumenfachgeschäft, im Gartencenter, auf dem Markt, im Lebensmitteleinzelhandel, im Discounter und sogar an der Tankstelle. Immer mehr Engländer kaufen Blumen online. Das geht aus dem neuen Länderbericht über England hervor, den die Royal FloraHolland jetzt veröffentlicht hat.

Im Jahr 2010 kauften nur 3 Prozent der englischen Konsumenten Blumen online. Im Jahr 2015 war die Zahl bereits auf 10 Prozent gestiegen und inzwischen kaufen 13 Prozent Blumen über das Internet. Vor allem jüngere Leute zwischen 30 und 39 bestellen hier die Blumen. Bei ihnen liegt die größte Kaufkraft und sie kennen sich mit den Online-Kanälen gut aus. „Wir erwarten, dass dies immer mehr zunimmt. Das Internet wird immer beliebter und ist bequem zugänglich“, erläutert Marktspezialistin Josephine Klapwijk von der Royal FloraHolland. Klapwijk zufolge gibt es in England viele Online-Blumenanbieter. Der bei weitem Größte ist Interflora. Danach folgen Neulinge wie Arena Flowers, Bloom & Wild und Moonpig, die derzeit enorm viel Marketing betreiben.

Der Länderbericht macht auch deutlich, dass bei den 18- bis 29-Jährigen immer größere Nachfrage nach Saisonblumen besteht – beispielsweise Tulpen, Päonien, Narzissen, Gladiolen und Sonnenblumen. Klapwijk: „Sie kaufen viel weniger traditionelle Blumen. Ältere Menschen kaufen eher Nelken und Chrysanthemen. Doch jüngere Leute richten sich mehr nach den Trends; sie kaufen also anders ein.“

Auffällig ist auch, dass etwa ein Fünftel aller britischen Blumenkäufer aus London kommt. In der Hauptstadt wird auch der höchste Betrag für Blumen ausgegeben. Zweiundzwanzig Prozent der britischen Ausgaben für Blumen werden in London und Umgebung getätigt. „Der durchschnittliche Londoner hat auch mehr Geld zur Verfügung“, so Klapwijk.

Tulpen – Foto: Claudia Gölz
Tulpen – Foto: Claudia Gölz

Weitere Informationen: royalfloraholland.com

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