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Den Garten fĂĽr Trockenheit und Starkregen fit machen

Downderry Lavendel – Foto: Helix

Das Umweltbundesamt und der Deutsche Wetterdienst haben in einer gemeinsamen Analyse bereits 2015 festgestellt, dass der Klimawandel in den kommenden Jahren häufiger zu Hitzewellen und Starkregenfällen führen wird. Beide Wetterphänomene stellen Gartenbesitzer vor Herausforderungen, auf die sie sich am besten frühzeitig einstellen.

Wasser ist die Grundlage jeden Lebens – ohne ausreichend Flüssigkeit wächst nichts. Gerade während länger andauernder, heißer Trockenheitsperioden gehört das Gießen deshalb zu den wichtigsten Aufgaben im Garten. Wer auch in solchen Zeiten im Hochsommer seine Wasserrechnung nicht all zu sehr in die Höhe treiben möchte, sollte die richtigen Pflanzen für das jeweilige Areal des Grundstücks wählen. Je nachdem, wo die Gewächse ursprünglich in der Natur vorkommen, ist ihr Wasserbedarf stärker oder geringer ausgeprägt. An schattig-feuchten Stellen oder am Rand eines Teiches lassen sich Pflanzen kultivieren, die viel Wasser brauchen – zum Beispiel Rhododendron oder Korbweide. Dort, wo es besonders starke Sonneneinstrahlung gibt, empfiehlt sich die Verwendung von Pflanzen, die an Trockenheit angepasst sind und vergleichsweise wenig Wasser benötigen: beispielsweise Lavendel, Heckenkirsche oder Sanddorn.

Regentonne Natura-2in1 – Foto: Graf

Um weniger Leitungswasser zu verbrauchen und sich auf langanhaltende Trockenheit vorzubereiten, wird es für Gartenbesitzer heute immer sinnvoller, Wasserspeicher anzulegen. Eine Regentonne ist ein bewährtes Prinzip, das sich auch in größerem Maßstab umsetzen lässt und dabei attraktiv in die Gartengestaltung integriert werden kann. Wasserreservoirs lassen sich zum Beispiel im Boden, hinter einer Mauer oder einem bewachsenen Zaun verbergen und Zisternen sich als formschöne Wasserbecken anlegen.

smart gardening Bewässerungssystem – Foto: Gardena

Moderne Technik, kann auch im Garten das Mittel der Wahl sein, um den Wasserverbrauch zu senken. Ideal ist es, den Speicher mit einer automatischen Bewässerung zu verbinden, da diese das Wasser je nach Wetterlage optimal verteilt. Die benötigten Zulaufschläuche lassen sich unauffällig unter Hecken und Sträuchern verlegen. Smart gardening spielt auch bei der Bewässerung eine immer größere Rolle. Mit Hilfe einer entsprechenden App auf dem Smartphone lassen sich bei vielen im Handel erhältlichen Systemen heute jederzeit die gewünschten Bewässerungsmengen und -zeiten einstellen. Wer es noch einfacher haben will, setzt Feuchtigkeitsfühler ein, die die Bewässerung bei Bedarf automatisch in Gang setzen.

Auch auf das zweite Extremwetterphänomen, die wolkenbruchartigen Regenfälle, sollten Gartenbesitzer vorbereitet sein. Damit sich die plötzlich auftretenden Wassermassen nicht aufstauen, ist es wichtig, im Garten möglichst viel Versickerungsflächen einzuplanen. Dazu zählen GrĂĽnflächen in allen Varianten: Hecken-, Baum- und Strauchbepflanzungen, Rasenflächen, Staudenbeete … Flächen, die hingegen durch undurchlässige Pflasterung oder Asphalt versiegelt sind, können das Wasser nicht aufnehmen und ableiten.

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