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Der Garten ist den Deutschen lieb und teuer

Ende Mai 2012 haben rund 480 führende Topmanager der europäischen Do-it-yourself-Branche auf dem 2. European Home Improvement Forum in Paris über Heimwerker-Trends, Kundenverhalten und Marktentwicklungen diskutiert. Dabei wurden auch die Ergebnisse der aktuellen Verbraucherstudie für Italien, Österreich, Polen, Russland, die Niederlande und die Türkei vorgestellt. Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut GfK SE im Auftrag der European Federation of DIY Manufacturers (fediyma) erstellt. Bereits im Jahr 2010 hat die GfK SE eine Verbraucherbefragung in Deutschland, Dänemark, Belgien, Frankreich, Spanien und England durchgeführt.

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Diese ergab, dass es den Deutschen besonders wichtig ist, sich daheim und im eigenen Garten wohl zu fühlen. Dafür werden sie drinnen und draußen auch häufig als Heimwerker tätig und erledigen viele Aufgaben selbst. 92 Prozent der Befragten gaben an, es sehr zu genießen, Zeit in ihrem Garten zu verbringen. Fast alle Gartenarbeiten erledigen sie selbst – das gaben ebenfalls 92 Prozent der Studienteilnehmer an. Am häufigsten wird selbst gepflanzt und bewässert. Die Bundesrepublik hat in der Umfrage damit die höchste Quote an selbst geleisteter Gartenpflege. Im Länderdurchschnitt lag der Anteil der Instandhaltungs-Arbeiten auf Do-it-yourself-Basis bei 89 Prozent. In Spanien, dem Land mit der geringsten Quote, bei 75 Prozent.

Die Liebe zum Garten lassen sich die Deutschen auch gerne etwas kosten: Durchschnittlich 600 Euro pro Jahr geben sie für Instandhaltungsmaßnahmen aus, hinzu kommen etwa 1.500 Euro im Jahr, um den Garten zu verschönern. Damit liegt die BRD im Ländervergleich weit vorn. Der Franzose beispielsweise gibt für Pflege und Verschönerung des Gartens im Durchschnitt insgesamt nur etwa 400 Euro jährlich aus.

Weitere Informationen: fediyma.com

1 Kommentar

  1. Karl | | Antworten

    Der Garten entspannt und sieht schön aus und in welchem land hat man sonst so viel zeit übrig um sich um einen Garten zu kümmern?

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