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Deutsche Gesellschaft fĂŒr Hydrokultur vergibt erstmals „GĂŒnter Gregg-Preis“

Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Hydrokultur (DGHK) lobt einen GĂŒnter-Gregg-Preis aus, der im September 2016 erstmals vergeben wird.



Die Auszeichnung in Ehrung des Hydrokultur-Pioniers GĂŒnter Gregg richtet sich an Persönlichkeiten, die sich um die Entwicklung, Verbreitung oder die Förderung der Hydrokultur im Sinne von GĂŒnter Gregg und der von ihm definierten „Original Hydrokultur“ verdient gemacht haben.

Der GĂŒnter-Gregg-Preis ist ideell besetzt und wird am Freitag, 2. September 2016, im Rahmen der DGHK-Tagung in Geisenheim erstmals feierlich verliehen. Das Datum wird damit historisch doppelt bedeutsam: An diesem Tag begeht die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Hydrokultur zugleich ihr 65-jĂ€hriges Bestehen.

„Seit der GrĂŒndung 1951 hat unsere Organisation die spektakulĂ€re Geschichte der Hydrokultur mit auf den Weg gebracht und intensiv begleitet“, so GeschĂ€ftsfĂŒhrer Stefan Hecktor. Die DGHK wendet sich an alle Anwender von Hydrokultur. Als „Liebhabergesellschaft“ mit rund 125 Mitgliedern ist sie – anders als Fachorganisationen wie der „Fachverband RaumbegrĂŒnung und Hydrokultur“ im Zentralverband Gartenbau oder der QualitĂ€tsverbund „die RaumbegrĂŒner“ – die Anlaufstelle fĂŒr private Hydrokultur-Freunde, Hobby sowie anspruchsvollen Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Der GĂ€rtnermeister GĂŒnter Gregg, der Hydrokultur eine große Bekanntheit und Verbreitung verschafft hat, stand der DGHK seit 1999 als PrĂ€sident und bis zu seinem Tod 2013 als EhrenprĂ€sident vor. Unter seiner Ägide trat Stefan Hecktor im Jahr 2000 als damals 30-jĂ€hriger die GeschĂ€ftsfĂŒhrung an: „Unser Ziel ist es, die Begeisterung und Kompetenz fĂŒr dieses vermutlich beste Kultursystem zu verbreiten“, sagt der Gartenbau-Diplomingenieur, der in Frankfurt ein BlumenfachgeschĂ€ft mit GĂ€rtnerei und RaumbegrĂŒnung betreibt.

Die Familie von GĂŒnter Gregg ist bis in die dritte Generation in der grĂŒnen Branche aktiv und „voller Freude“ ĂŒber den neuen Preis, erklĂ€rt Tochter Marlis Gregg, Dortmund. „Unser Vater war ein leidenschaftlicher VisionĂ€r und wĂ€re zweifellos ein stolzer Idee- und Namensgeber“, so die Sprecherin der Familie. „Als er 1978 neue GewĂ€chshĂ€user erstmals als reine Hydrokultur-FlĂ€chen baute, hielt ihn die Branche unisono fĂŒr verrĂŒckt. Dabei war er seiner Zeit voraus und leidenschaftlich ĂŒberzeugt: Hyrokultur ist das mit Abstand beste System zur Pflanzenhaltung“, beschreibt Marlis Gregg.

‚HYGRENO Hydrokultur‘ wuchs bis zur Umfirmierung 1999 zu Europas grĂ¶ĂŸter HydrokulturgĂ€rtnerei. GĂŒnter Gregg war in Forschung und Entwicklung ebenso engagiert wie in der Definition von QualitĂ€tsanforderungen und -standards, die er unermĂŒdlich innerhalb seiner verbandspolitischen Engagements mit den Kollegen diskutierte und weiterentwickelte.

65 Jahre DGHK: Innovations-Workshop

Ihr 65-jĂ€hriges Bestehen nimmt die DGHK zugleich zum Anlass fĂŒr einen „Innovations-Workshop Hydrokultur“ am Freitag, den 2. September 2016 in der Hochschule Geisenheim.

Hier forscht und lehrt DGHK-VizeprĂ€sident Dr. Heinz-Dieter Molitor seit Jahren maßgeblich fĂŒr die Hydrokultur. Der Workshop will das Wissen fĂŒr Liebhaber, Profis und Wissenschaftler kurzweilig und informativ aufbereiten. Er startet mit einem Impulsreferat von Stefan Hecktor zum Stand der Technik und den möglichen Entwicklungen der Hydrokultur. Daraus soll im Plenum ein ‚Geisenheimer Hydrokultur-Manifest‘ entstehen.

Prof. Dr. Heiko Mibus-Schoppe, Institutsleiter Urbaner Gartenbau und Zierpflanzenforschung, erlĂ€utert „Urbaner Gartenbau heute“ im Vortrag, ehe die aktuellen Versuche zur VertikalbegrĂŒnung besichtigt und von Dr. Heinz-Dieter Molitor mit Tipps fĂŒr die GrĂŒnen WĂ€nde kommentiert werden.

Weitere Informationen: dghk.net

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