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DIY-Branche: Einhaltung von EU-Umweltrecht mit neuer Onlineplattform

Ab dem 3. März 2013 tritt ein europaweites Umweltgesetz in Kraft, nach dem Einfuhr und Vermarktung von Holz und Holzerzeugnissen aus illegalem Einschlag verboten wird. Um die neuen Verordnungen einzuhalten, hat jetzt der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten – BHB – ein Compliance-Instrument vorgestellt. Damit kann eine lückenlose Rückverfolgung der Holzerzeugnisse gewährleistet werden.

Das neue Gesetz besagt, dass jeder Holzhändler in der EU angeben können muss, von wem das Holz stammt, welches er erworben hat, und an wen er es verkauft hat. Wer Holzerzeugnisse erstmals in Umlauf bringt, hat eine Sorgfaltspflicht, das heißt, dass die jeweiligen Holzbestände aufgezeichnet werden müssen mit Handelsnamen, Herkunftsland, Lieferanten und Nachweisen über die Legalität der Herkunft. Anhand dieser Informationen muss eine Risikobewertung erstellt werden. Kann hierbei nicht ausgeschlossen werden, dass das Holz aus illegalen Einschlägen kommt, darf es nicht weiterverkauft werden.

Der BHB hat für diese Vorschriften zusammen mit dem IT-Unternehmen Global Traceability Solutions (GTS) das Online-Tool „RADIX Tree“ entwickelt. Hiermit können in einer Datenbank alle Händler dokumentiert und mit Hilfe von Bewertungsschemata Risikobewertungen erstellt werden. Andreas Back, Leiter Qualitätsmanagement und Umwelt der Hornbach-Baumarkt AG und Sprecher des BHB Arbeitskreises Umwelt & CSR, sprach von einer „signifikanten Erleichterung für die DIY-Branche und weiteren interessierten Unternehmen für die Einhaltung der neuen vertrieblichen Pflichten.“

Weitere Informationen: ec.europa.eu (PDF)

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