Come and grow – der Blog der spoga+gafa » News » Drei Prozent plus für den Gartenmöbelmarkt in Deutschland

Drei Prozent plus für den Gartenmöbelmarkt in Deutschland

Der Markt für Garten- und Balkonmöbel in Deutschland kann positiv auf das vergangene Jahr zurückblicken. Das Marktvolumen kletterte auf knapp 1,3 Milliarden Euro – ein neuer Höchstwert. Das zeigt der neue „Branchenfokus Garten- und Balkonmöbel“ des IFH Köln (Institut für Handelsforschung) in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG) e.V. Das Umsatzplus liegt mit drei Prozent zwar erkennbar unter der zweistelligen Wachstumsrate aus dem Vorjahr, kann aber dennoch als überaus positiv bewertet werden.



Alle betrachteten Warengruppen – Gartenmöbel aus Holz, Metall und Kunststoff sowie Gartenmöbelauflagen, Sonnenschirme und sonstige Gartenmöbel – konnten sowohl 2014 als auch 2015 deutlich an Umsatz gewinnen. Im vergangenen Jahr lagen die Umsatzzuwächse der einzelnen Warengruppen zwischen 1,2 Prozent und 5,1 Prozent.

„Die positive Entwicklung im Markt für Garten- und Balkonmöbel steht aktuell auf sehr stabilen Beinen, da alle Warengruppen die vergangene beiden Jahre mit einem Umsatzplus abgeschlossen haben. Auch der Blick in die Zukunft ist optimistisch. Wir rechnen weiterhin mit steigenden Umsätzen“, so Christian Lerch, Consultant am IFH Köln.

Der Blick über den Tellerrand auf den Gartenmöbelmarkt in der Europäischen Union (EU) zeigt: Deutschland ist zwar wichtigster Markt im Europa, wenn es um den Gartenmarkt insgesamt geht, bei Gartenmöbeln liegen allerdings mediterran verortete Länder vorn. Mit einem Umsatzanteil von 21 Prozent bzw. 18 Prozent verbuchen Frankreich und Italien die höchsten Umsatzvolumina des EU-Gartenmöbelmarktes für sich. Diese hohen Quoten überraschen nicht: Die dortigen klimatischen Bedingungen sowie die höhere Bedeutung gewerblicher Abnehmer wie Hotellerie und Gastronomie sorgen für diese überdurchschnittliche Nachfrage. Das Volumen des europäischen Marktes für Garten- und Balkonmöbel insgesamt lag im vergangenen Jahr bei 15,4 Milliarden Euro.

Weitere Informationen: ifhkoeln.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.