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DĂĽsseldorf: Das Blaue Band am Rhein ist ein Besuchermagnet

Unzählige Spaziergänger freuen sich an den Düsseldorfer Rheinwiesen im März nicht nur über das frühlingshafte Wetter, sondern auch über die lilafarbene Blütenpracht von Millionen Krokussen. Die Aktion ist ein gelungenes Beispiel, wie man städtische Grünanlagen sogar in der kalten Jahreszeit zu einem Anziehungspunkt für Stadtbewohner und Touristen machen kann.

Das Blaue Band am Rhein geht auf die Initiative der Interessengemeinschaft Pro DĂĽsseldorf zurĂĽck – eine Zusammenarbeit von BĂĽrgerschaft, Unternehmen und der Stadt. Seit 2008 wurden immer wieder Blumenzwiebeln gepflanzt und das Blaue Band am Rhein verlängert. Zudem vermehren sie sich von Jahr zu Jahr, so dass jedes FrĂĽhjahr mehr Krokusse ihre BlĂĽten auf dem GrĂĽn des Rheinparks zeigen. Dazu gibt es ein Begleitprogramm: Taxis und StraĂźenbahnen sind mit Krokusbildern beklebt und machen so in ganz DĂĽsseldorf auf die Aktion aufmerksam. Auf dem zentral gelegenen Schadowplatz findet am 21. März ein Tag der KrokusblĂĽte statt. Dort wird auch die diesjährige Botschafterin des Blauen Bandes, die Fernsehmoderatorin Miya Suzuki auftreten. Bei DĂĽsseldorfern und Touristen, aber auch bei der lokalen Wirtschaft erfreut sich die Aktion gleichermaĂźen groĂźer Beliebtheit.

Das Blaue Band am Rhein zeigt, wie mit relativ wenig Aufwand eine groĂźe Wirkung erzielt werden kann: Das städtische GrĂĽn ist schon im frĂĽhen FrĂĽhjahr ein Besuchermagnet. Und das Projekt macht Schule – in Bad Honnef wurden im Herbst 2013 mehr als 200.000 Krokusse gepflanzt. Auch hier freuen sich die Macher – die Initiative Wirtschaft Bad Honnef und der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. – ĂĽber das positive Echo aus der Bevölkerung. Wolfgang GroĂź, Umweltreferent im BGL und Mitglied des Vorstands der Stiftung DIE GRĂśNE STADT bezeichnet das Projekt als beispielhaft auch fĂĽr andere Kommunen: „Attraktive GrĂĽnflächen werden von der Bevölkerung intensiver genutzt – sie sind als sozialer Treffpunkt wichtig und eignen sich als sympathisches Schaufenster fĂĽr eine aktive Stadt. Das öffentliche GrĂĽn ist ein Kulturgut, das es nicht nur zu erhalten gilt, sondern das in Zeiten des Klimawandels und der demographischen Veränderungen eine wesentlich stärkere Bedeutung bekommen sollte.“

Weitere Informationen: die-gruene-stadt.de

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