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Glyphosat – Offenheit und Aufklärung erforderlich

Die negativen Pressemeldungen zu Glyphosat reißen nicht ab – und es ist nicht auszuschließen, dass auch der Gartenbau noch mehr in diese Kritik geraten wird als bisher. Wie kann die Branche mit kritischen Anfragen umgehen? Was tun, wenn der Kunde explizit nach dem Glyphosateinsatz fragt?

Damit beschäftigt sich die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe 31/2012. Offenheit gegenüber dem Verbraucher empfehlen hier Praktiker:  „Wenn Kunden fragen, geben wir genau an, gegen was wir bei der jeweiligen Kultur unbedingt chemisch vorgehen mussten und warum. Aber wir betonen auch, dass wir das sehr überlegt, nach bestem Wissen und Gewissen und so wenig wie möglich tun.“ In Zeiten, in denen der Verbraucher immer kritischer auf das Thema Glyphosat reagiert, bietet es sich an, ihn auch sensibler für die eigene Anwendungspraxis im Hobby- und Kleingartenbereich zu machen, so die TASPO weiter. Es sei Zeit für informative Gespräche mit den Verbrauchern – sowohl, was den Hobbygartenbereich als auch, was den professionellen Gartenbau angeht: „Wir müssen die Kontakte zu Kunden zur objektiven Aufklärung nutzen.“ Denn es besteht für Glyphosat ein grundsätzliches Verbot für den Einsatz auf Nichtkulturland. Einzelhandelgärtner beklagen, dass man diese Produkte relativ einfach im Internet erwerben kann. Etwas pragmatischer drückt es ein Landwirt in einem  Internetblog aus: „Viele Privatverbraucher aasen damit, als wärs völlig ungiftig. Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt, sobald auch nur Anzeichen von ,Unkraut‘ zu sehen sind.“

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