3 Fragen an: Peter Botz (VDG)

Der internationale Garten-Center Kongress (IGCA) findet in diesem Jahr vom 26. August bis zum 01. September im Rheinland statt. Der IGCA hat Deutschland zuletzt im Jahr 2000 besucht. Damals waren München und Umgebung das Ziel. Organisiert wird die diesjährige Veranstaltung vom Verband Deutscher Garten-Center e.V.. Peter Botz ist Geschäftsführer des Verbandes.

Herr Botz, was unterscheidet die deutsche Gartencenterszene von der internationalen?
Botz: Ich würde sagen, in Deutschland stehen die Pflanzen in den Gartencentern stärker im Mittelpunkt als in anderen Ländern. Ansonsten bin ich immer wieder überrascht, wie sehr sich viele individuelle Situationen von Gartencenterbetreiben doch ähneln – auch dann, wenn man in völlig unterschiedlichen Teilen der Erde tätig ist. Das haben unsere IGCA Kongresse in verschiedenen Ländern in den letzten Jahren deutlich gezeigt. Es gibt immer und überall neue Herausforderungen und es ist wunderbar, die Möglichkeit zu haben, sich einmal im Jahr mit Kollegen aus der ganzen Welt auszutauschen und besprechen zu können, wie man diese Herausforderungen erfolgreich bewältigen kann.

Was sind die Highlights des diesjährigen IGCA Kongresses?
Botz: Der IGCA bietet eine einzigartige Möglichkeit für die Betreiber und Leiter von Gartencentern, sich bewährte Verfahren in unserer Branche anzusehen. Nachdem wir im letzten Jahr in Italien zu Gast waren, führt unsere Tour in diesem Jahr in die Region Köln-Bonn. Hier werden wir die lokalen Märkte und Vermarktungseinrichtungen und natürlich auch die touristischen Sehenswürdigkeiten besuchen. Außerdem ist ein Abstecher zur Floriade in Venlo geplant. Am Schluss der Tour steht für die 100 Teilnehmer aus 18 Ländern dann auch noch die Gartenfachmesse spoga+gafa in Köln auf dem Programm.

Welche Bedeutung spielt der Besuch der spoga+gafa fĂĽr Ihren Kongress?
Botz: Die spoga+gafa ist den meisten internationalen Delegierten unserer Tour natürlich gut bekannt. Hier kann man sich hervorragend über die Markttrends und –entwicklungen informieren, Kontakte knüpfen und neue Produkte und Ideen kennenlernen. Durch den Besuch der spoga+gafa in Köln lohnt sich die Reise nach Deutschland für viele unserer Kongressteilnehmer aus aller Welt gleich doppelt.

Weitere Informationen: garten-center.de

3 Fragen an: Rick Mulligan

Der renommierte Designer und Innenarchitekt Rick Mulligan, bekannt durch seine TV-Auftritte als Wohnexperte, versteht sich als Moderator zwischen exzellent ausgefĂĽhrtem Handwerk und den individuellen WĂĽnschen seiner Kunden. Er realisiert hochwertige Inneneinrichtungen und Architekturkonzepte und begleitet seine Auftraggeber vom Entwurf des Hauses bis zur Gartengestaltung.

Herr Mulligan, Outdoor-Bereiche sehen immer mehr wie Wohnzimmer aus mit bequemen Sofas, Sesseln, Teppichen. Dabei laden die Temperaturen in unseren Breitengraden ja eigentlich nicht sehr häufig zum Draußensitzen ein.
Mulligan:
Der Mensch ist einfach froh, wenn er so oft wie möglich draußen in der Natur sein kann, weil er das mit einem Gefühl von Freiheit und Entspannung verbindet. Und mit dem Einsatz von Infrarot-Licht kann man die Outdoor-Perioden inzwischen auch deutlich verlängern und nicht mehr nur, so wie es früher üblich war, die Sommerperiode an der frischen Luft verbringen. Dazu kommt, dass wir in den letzten Jahren auch einen super tollen Frühling und Herbst erlebt haben, und das sollten wir ausnutzen und es uns draußen so gemütlich wie möglich machen.

Worauf muss man generell bei der Planung von Outdoor-Bereichen achten?
Mulligan: Zunächst mal sollten Outdoor und Indoor miteinander harmonieren. Das heißt, dass man im Außenbereich möglichst das Konzept der Innenarchitektur fortführt. Zudem muss man darauf achten, dass die Gestaltung zur Umgebung passt. Schmiedeeiserne Gitter oder Mini-Gärten in japanischer Zen-Optik passen z. B. eher weniger zu urbanen Standorten. Und dann müssen die Materialien selbstverständlich witterungsbeständig sein. Es gibt beispielsweise ein neues, verpresstes Holz-Granulat, dass hervorragend für den Einsatz im Outdoor-Bereich geeignet ist. Und auch die Outdoor-Stoffe haben eine ganz neue Qualität erreicht und sind nicht mehr bretthart wie es früher der Fall war. Ich verwende sie sogar im Innenbereich weil ihnen das Sonnenlicht nichts anhaben kann.

Welche Farben und Produkte sind zurzeit besonders gefragt?
Mulligan: Ich bin der Meinung: Außen sollte es nicht zu bunt werden. Schließlich wollen wir uns entspannen und wenn möglich das Grün der Natur genießen. Deshalb sind gedeckte, natürliche Farben im Hampton-Stil genau richtig. Ein bequemer Deckchair aus Holz ist für mich immer noch der Inbegriff eines Outdoor-Möbels und er ist sogar ohne Polsterauflagen bequem. Loungige Sofas sind dagegen dort ideal, wo man lange sitzen will, zum Beispiel in der Gastronomie.

Weitere Informationen: rickmulligan.de

 

3 Fragen an: Uwe Bedenbecker (Kettler)

Freizeitmöbel von Kettler zeichnen sich durch ihre hohe Qualität und ihr hochwertiges Design aus. So können sie nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon, der Terrasse, im Wintergarten oder im Wellnessbereich bestens eingesetzt werden.

Uwe Bedenbecker von der Heinz Kettler GmbH & Co. KG stellt die Trends fĂĽr das Jahr 2012 vor.

Weitere Informationen: kettler.net

3 Fragen an: Axel Schröder (Scheurich GmbH & Co.KG)

Axel Schröder von der Scheurich GmbH & Co.KG berichtet ĂĽber die neu Kampagne „Colour your home“.  In dieser wird gezeigt, wie die Wohnung ohne groĂźen Aufwand ein frisches Outfit bekommt – allein durch Ăśbertöpfe, Vasen und Pflanzen. Zur Auswahl stehen beim Topfhersteller 2012 vor allem die drei trendigen Farbwelten GrĂĽn, Lila und Rot.

Weitere Informationen:
scheurich-shop.de
scheurich.de