Globaler Treffpunkt der grünen Branche

Rund 2.000 Anbieter aus 52 Ländern präsentieren Trends und Innovationen – „boulevard of ideas“ rückt Nachhaltigkeit in den Fokus – „garden unique“ qualitativ noch weiter ausgebaut – Geänderte Öffnungszeiten – Tickets bereits erhältlich

Vom 2. bis 4. September 2012 macht die spoga+gafa Köln zum weltweiten Marktplatz rund um das Leben im Garten. Rund 2.000 Anbieter aus 52 Ländern präsentieren in diesem Jahr auf der international führenden Messe der Garten- und Freizeitbrachen ihre Outdoor-Innovationen. Mit den Segmenten garden creation, garden living, garden care, garden unique und garden basic bietet die Gartenmesse damit einen umfassenden Überblick über die gesamte Bandbreite des internationalen Marktes. „Keine andere Veranstaltung bildet den Gartenmarkt in dieser Breite ab und bringt alle Marktteilnehmer aus dem In- und Ausland in so konzentrierter Form zusammen“, konstatiert Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse GmbH. „Gleichzeitig rückt das vielseitige Programm aktuelle Trends und Themen in den Fokus.“ Auf dem „boulevard of ideas“ werden praxisnah Konzepte für die Präsentation am POS gezeigt – mit besonderem Fokus auf dem Thema Nachhaltigkeit. Der Pflanzenpark präsentiert sich u. a. mit dem internationalen Gartencentertag als zentrales Kommunikationsforum der Veranstaltung, während die „furniture Acts“ und der Grillpark eine aufmerksamkeitsstarke Neuheitenpräsentation des Möbel- bzw. Grillsegments versprechen. „Mit dem auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnittenen Programm bieten wir viel Raum für Kommunikation und Interaktion und damit eine optimale Ergänzung zum Angebotsspektrum der Aussteller“, so Hamma.

Wie gewohnt überzeugt die spoga+gafa durch ihre ausgeprägte Internationalität. Rund 80 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland nach Köln. Europäische Nationen wie beispielsweise Italien, die Niederlande oder Großbritannien sind stark vertreten. Aber auch ferne Länder wie Bolivien, El Salvador oder Neuseeland zeigen im September auf der spoga+gafa Präsenz. Insgesamt erstreckt sich das internationale Angebot der Hersteller über eine Bruttoausstellungsfläche von rund 207.000 m².

Traditionell bildet das Segment Möbel und Wohnen die stärkste Warengruppe der spoga+gafa. Internationale Premium-Gartenmöbelhersteller präsentieren sich in Halle 2.2 im Bereich garden unique inmitten eines hochwertigen, designorientierten Ambientes. Nach der erfolgreichen Premiere 2011 zeigen dort nicht nur fast alle Top-Marken aus dem Vorjahr Präsenz. Es konnten auch weitere namhafte Neuaussteller wie beispielsweise Manutti, Viteo, Barlow Tyrie oder auch Solpuri gewonnen werden. Die Trends des Premium-Bereichs werden zudem innerhalb von garden unique gesondert in Szene gesetzt. Fortgeführt wird der Wettbewerb auf der Plattform jovoto.com, der junge Nachwuchs-Designer und deren kreative Ideen in das garden unique-Konzept einbindet. Das diesjährigeMotto lautet „Dining outdoors“. Aufgabe ist es, Möbel und Objekte für das perfekte kulinarische Erlebnis im Grünen zu entwickeln. Qualitativ wird der Wettbewerb durch den Ausbau der Jury aufgewertet, zu der nun auch der namhafte französische Designer und Architekt Patrick Nadeau, der renommierte Designer Marc Sandler aus Mailand sowie Marcus Fairs, Chefredakteur des internationalen Architektur- und Design-Online-Magazins „Dezeen“ gehören. Als Experte für Outdoor-Gastronomie innerhalb der Jury konnte außerdem Herbert Seckler, der Inhaber inmitten der Sylter Dünen gelegenen Szene-Restaurants „Sansibar“, gewonnen werden. Zudem sind Tobias Lutz, Co-Founder und Managing Director von architonic.com, sowie Ralf Ferdinand Broekman, Herausgeber und Chefredakteur der deutschen Architekturzeitschrift „build“, erneut Mitglieder der Jury. Die Preisverleihung des Design-Wettbewerbs findet am Montag während der „unique hour“ statt. Diese lädt genauso wie neue Formen des kreativen Matchmakings zum angeregten Austausch zwischen den garden unique Zielgruppen – Premium-Anbietern, dem gehobenen Möbelhandel, Architekten, Inneneinrichtern, Bauherren sowie Designern – ein.

Alles, was das Leben im Garten schöner macht, präsentiert der Bereich garden living. In den Hallen 1, 2.1, 3 und 11.1 und 11.2 stellen rund 700 Unternehmen Outdoor-Möbel Neuheiten und Zubehör vor. Darüber hinaus verschaffen Dekorationsprodukte und Accessoires dem Garten den letzten Schliff. Die große Vielfalt dieses Segments eröffnet sich den Fachbesuchern in den Hallen 9 und 10. Zum Leben im Garten gehört für die meisten auch das Essen im Garten. Daher ist auch das Segment Grill und Barbecue auf der spoga+gafa stark vertreten. Das Angebot in Halle 5.1 umfasst alles von Einsteigermodellen, über Gas- und Holzkohlegrills bis hin zu Luxus-Outdoorküchen. Abgerundet wird der Bereich Outdoor-Living nicht zuletzt durch Produkte für Sport und Spiel sowie Camping und Freizeit in Halle 5.2.

Der Bereich garden care zeigt alles, was nötig ist, damit das Grün im Garten wie gewünscht wächst und gedeiht. Die Innovationen aus dem Bereich Gartenpflege sind in den Hallen 6 und 7 zu finden – angefangen bei Gartenerden und Düngemittel, über Gartenwerkzeuge bin hin zu Motorgeräten.

Verschiedenste Produkte werden benötigt, um einen Garten anzulegen. Im Bereich garden creation in den Hallen 8 und 9 finden sich daher Pflanzen, genauso wie Produkte für Wasserflächen und Schwimmteiche, aber auch Gartenhäuser, Beleuchtung oder Handwerkzeuge. Sämtliche Gartenprodukte aus dem Discount-Segment sind nicht zuletzt im Bereich garden basic in Halle 11.3 vertreten.

Praxisnah, kommunikativ und interaktiv – das Rahmenprogramm

Das diesjährige Programm der spoga+gafa greift aktuelle Trends, Themen und Innovationen der Garten- und Freizeitbranche auf und setzt dabei auf einen gelungen Mix aus Information, Diskussion und Interaktion. Einen Schwerpunkt bildet dabei insbesondere das Thema Nachhaltigkeit, das auf dem „boulevard of ideas“ prominent behandelt wird. Denn dort dreht sich alles um nachhaltiges Marketing am Point-of-Sale: Praxisnah und interaktiv werden Konzepte für das Handelsmarketing präsentiert, die nicht nur bleibenden Eindruck beim Verbraucher hinterlassen, sondern auch das Thema Ressourcenschonung berücksichtigen. Das gilt auch für die Gestaltung des „boulevards of ideas“ selbst: Bei der Umsetzung sollen mit Blick auf Messebau, Kommunikation und Services Umweltaspekte Berücksichtigung finden. Insgesamt werden auf fünf Flächen entlang des Messeboulevards und zwei weiteren auf der Piazza aktuelle Vermarktungstrends attraktiv inszeniert.

Der Pflanzenpark ist erneut in Halle 9 zu finden. Dieser ist das Kommunikationszentrum der spoga+gafa, in seinem Zentrum präsentiert sich der VDG. Am Messesonntag wird der Pflanzenpark daher auch zum Treffpunkt der internationalen Gartencenterbranche: Dann findet der internationale Gartencenter-Kongress mit dem Gartencenter-Tag auf der spoga+gafa seinen Abschluss. An allen Messetagen hält der Pflanzenpark zudem ein interaktives Programm und Informationen rund um das Thema Pflanze bereit.

Kurzweilig und unterhaltsam werden die Neuheiten im Bereich Gartenmöbel präsentiert. Im Rahmen der „furniture acts“ setzen Schauspieler die Innovationen gekonnt in Szene gesetzt. Echtes Outdoor-Feeling vermittelt darüber hinaus der Grillpark im Außenbereich (Übergang Halle 5.1 und 6). Neben dem BIAG-Trendforum und einer Produktschau der Grill- und Barbecue-Anbieter wird den Fachbesuchern hier unter anderem beim Live-Grillen ein kulinarisches Erlebnis geboten. Nicht zuletzt bietet die spoga+gafa zwei abendliche Highlights: die six o’clock Party am Sonntagabend sowie den „IVG-Messetalk“ am Montagabend.

Geänderte Öffnungszeiten und Tickets im Online-Shop

In diesem Jahr kehrt die spoga+gafa auf Wunsch der Branche wieder zu den ursprünglichen Öffnungszeiten zurück. Daher ist die Veranstaltung nur für Fachbesucher am Sonntag und Montag von 9 bis 18 Uhr und am Dienstag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Zur Messe vom 2. bis 4. September sind die Eingänge Süd, Ost, Nord und West geöffnet. Ab sofort können Eintrittskarten direkt über den Online-Shop unter www.spogagafa.de zu vergünstigten Vorverkaufspreisen erworben werden. Die Eintrittskarten berechtigen zum Besuch der spoga+gafa sowie der parallel in Halle 4 stattfindenden spoga horse und sind gleichzeitig kostenlose Fahrscheine für den gesamten öffentlichen Nahverkehr im VRS-Gebiet.

Weitere Informationen: spogagafa.de

 

Nachhaltige Konzepte und mehr für das Marketing am POS

Wie kann ein nachhaltiger Ladenbau erreicht werden und welche Events am Point-of-Sale lassen sich erfolgreich zur Kundenbindung nutzen? Das sind nur zwei der Themen, die auf dem Boulevard of ideas der Gartenmesse spoga+gafa 2012 behandelt werden. Praxisnah und interaktiv werden Konzepte für das Handelsmarketing präsentiert, die nicht nur bleibenden Eindruck beim Verbraucher hinterlassen, sondern insbesondere auch das Thema Ressourcenschonung berücksichtigen.

Insgesamt werden auf fünf Flächen entlang des Messeboulevards und zwei weiteren auf der Piazza aktuelle Vermarktungstrends inszeniert. Die Flächen bieten dabei einen Mix aus Information, Präsentation und aktivem Erlebnis – sowohl für den Facheinzelhandel als auch für Großflächenvermarkter. Auch der Trend zum digitalen Marketing via Apps und Newsletter findet Berücksichtigung – inklusive Tipps von Programmierern für die Entwicklung eigener Online-Anwendungen. Zum echten Einkaufserlebnis wird darüber hinaus das Thema „Zukunft im Handel“: Beim Bummel durch einen Laden im Kleinformat können die Besucher moderne Tools wie z.B. Einkaufslisten auf dem Smartphone, intelligente Einkaufswagen, Displays mit Kaufempfehlungen oder auch digitale Wegeleitsysteme testen.

Das Konzept für den Boulevard of ideas 2012 stammt von der Agentur MOOD! Communications.

Frauenpower an der Kettensäge

Frauen und Technik – das passt nicht? Ein gängiges Vorurteil. Frauen haben es oft schwer in einer Männerdomäne wie dem Motoristenbetrieb. Um sich gegenüber Kunden und männlichen Kollegen zu behaupten, benötigen sie versiertes Fachwissen und selbstbewusste Verkaufsstrategien.

Dolmar bietet deshalb spezielle Schulungsprogramme für Motoristinnen an. Der Hamburger Motorgeräte-Hersteller macht seine seine Händlerinnen so fit und sicher für die Beratung ihrer Kunden. Den Basislehrgang für Frauen wird von Dolmar im Rahmen seines Schulungsprogramms seit zwei Jahren angeboten. Die Inhalte: Fertigkeiten der Inbetriebnahme, Produktvorführungen, Verkaufsberatung und Reparaturannahme. Auch einen ausschließlich für Frauen ausgelegten intensiven Technik-Lehrgang gibt es beim Motorgeräte-Hersteller.

Weitere Informationen: dolmar.de

Social Media auch für Baumärkte unverzichtbar

Mittlerweile gehört es schon zu den Selbstverständlichkeiten des Marketings, in den Social Media mit seinem Unternehmen präsent zu sein. Das gilt auch für die Baumarkt-Branche. Dennoch ist die Anzahl der virtuellen Freunde ist nicht unbedingt identisch mit der Beliebtheit bei der Kundschaft.

So führt zum Beispiel Hornbach mit 13.860 Fans bei Facebook und 1.978 Followern bei Twitter unangefochten die Liste der beliebtesten Baumärkte in den sozialen Netzwerken an. Obi hingegen schaffte es mit 2.045 Facebook Fans und Null Followern bei Twitter gerade einmal auf Platz 5 im Ranking (Stand Juli 2011).

Abgerechnet wird aber an der Kasse – und da kann es anders aussehen. In einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung des Marktforschungsinstituts YouGov liegt Obi klar vorn. Demnach ist ein Drittel der Befragten Kunde bei Obi, aber nur 17 % gehen bei Hornbach einkaufen. Insgesamt liegt Obi auch bei den Befragten aller Altersgruppen vorn. Außer bei den 25 bis 34-Jährigen, die Praktiker favorisieren. Sogar die bekannteste Eigenmarke stammt mit Variolux von Obi.

Laut YouGov sind die Auftritte der Baumärkte in den sozialen Netzwerken, unabhängig von der Anzahl der Fans und Follower, aber auf jeden Fall unverzichtbar. Nach Ansicht der Marktforscher wird der User in den Social Media vom Konsumenten zum “Prosumenten“, der nicht nur konsumiert, sondern auch produziert – nämlich Inhalte und Informationen. Damit befriedigen die sozialen Netzwerke das Grundbedürfnis vieler Menschen nach Selbstdarstellung, sozialen Kontakten und Kommunikation. Also, rein in die Social Media und mit den (potenziellen) Kunden aktiv kommunizieren. Wenn dann auch noch das Angebot am Point of Sale stimmt, dürfte dem Erfolg nichts mehr im Wege stehen.

Mehr Infos zur YouGov-Umfrage unter: yougov.de

Preiswürdig innovativ

“Grüne Branche“ und “Innovationen“ müssen sich nicht zwangsläufig widersprechen. Dass es auch ganz anders geht, beweist das Gartencenter Meier aus dem schweizerischen Dürnten. Kürzlich wurde der Betrieb als innovativstes Gartencenter Europas mit dem Preis “Graines d’Or“ ausgezeichnet. Ungewöhnlich war auch der Ort für die Preisverleihung: Sie fand im Nachtclub Lido in Paris statt.

Aber was ist nun so innovativ, so ungewöhnlich an diesem Betrieb? Sind es die vielen Veranstaltungen im Betrieb, wie etwa die Familientage, Bastelkurse oder die Rosentage? Oder sind es die von Meier organisierten Gartenreisen, z. B. in die Niederlande und nach Großbritannien? Hat die für ein Gartencenter ungewöhnliche kreative Kinderbetreuung durch drei Erzieherinnen den Ausschlag für den Preis gegeben? Ist es der ausgezeichnete Service und die kompetente Beratung der Kunden? Vielleicht ist es auch das umfangreiche Sortiment? Eventuell gar die äußerst professionelle Medienarbeit des 115 Jahre alten Familienbetriebs? Es ist von allem etwas, oder wie es bei der Laudatio in Paris hieß: Die Familie Meier zeigt seit Jahren, dass sich Innovation und Tradition gegenseitig nicht ausschließen müssen. Gerade in schwierigen Zeiten mutige Schritte zu machen, zeigt die Art, wie diese Familie Zukunftsvisionen umsetzt, um kompromisslos ihre Stärken als Unternehmen weiter auszubauen.

Einen Eindruck vom innovativsten Gartencenter Europas gibt es hier: meier-ag.ch

Wir gratulieren!