3 Fragen an: Bernd Franzen
(gartenplus – die gartenarchitekten)

gartenplus-Team: (v.l.) Sebastian Spittka, Bernd Franzen und Simon Leuffen - Foto: Michael Reuter
gartenplus-Team: (v.l.) Sebastian Spittka, Bernd Franzen und Simon Leuffen – Foto: Michael Reuter

Bernd Franzen studierte nach seiner Gärtnerlehre Landschaftsarchitektur in Essen. Zusammen mit Simon Leuffen und Sebastian Spittka leitet er heute das Planungsbüro gartenplus – die gartenarchitekten, das für Privat- und Geschäftskunden Neu- und Umgestaltungen von Gärten durchführt. Franzen schreibt für verschiedene Gartenmagazine und war als Experte an der RTL-Produktion „Mein Garten“ beteiligt. Gerade ist sein neues Buch „Traumgarten-Konzepte: Perfekte Einheit von Haus und Garten“ erschienen.

Der Firmengarten:
Visitenkarte eines Unternehmens

Bei dem Berliner Firmengartenwettbewerb wurde die Kommunikationsagentur difffrent GmbH für ihren begrünten Dachgarten ausgezeichnet. - Foto: difffrent/BGL
Bei dem Berliner Firmengartenwettbewerb wurde die Kommunikationsagentur difffrent GmbH für ihren begrünten Dachgarten ausgezeichnet. – Foto: difffrent/BGL

Wer in der Stadt wohnt und arbeitet, weiß um den Wert von Parks und Grünanlagen im öffentlichen Raum. „Den Wohlfühleffekt, den Pflanzen erzeugen, machen sich auch immer mehr Firmen und Institutionen zu Nutze“, sagt Gerald Jungjohann vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL). „Ein professionell gestaltetes grünes Arbeitsumfeld tut nicht nur den Mitarbeitern gut. Auch Geschäftspartner und Kunden nehmen die positive Atmosphäre wahr. So wird der Garten zur Visitenkarte des Unternehmens.“

Oudolf Hummelo: Geschichte eines Mannes, eines Gartens und der neuen Pflanzenverwendung

Der international renommierte Garten- und Landschaftsgestalter Piet Oudolf gilt als ein Wegbereiter des so genannten New Perennial Movements. Er arbeitet vor allem mit Stauden und Gräsern und schätzt die Wildheit, die sie in den Garten bringen. Dem Niederländer ist es wichtig, dass seine Anpflanzungen das ganze Jahr über wirken – auch im Winter. Deshalb wählt er bevorzugt Stauden mit interessanten Samenständen, die im Herbst nicht zurückgeschnitten werden. Farben sind für ihn bei der Pflanzenzusammenstellung weniger bedeutsam als ihre Strukturen. Dennoch sind seine Gärten meist an den charakteristischen Kombinationen aus Lila, Purpur und Orange sowie den verschiedenen Brauntönen zu erkennen.