Die Outdoor-Trends 2012/2013 – Lässig-cool und luftig-transparent

Wohlfühlfaktor Outdoor-Living: Gerade im Trubel von Euro- und Bankenkrise sehnen sich die Verbraucher nach einem Rückzugsort, einer Oase direkt vor der Haustür. Was eignet sich da besser als das eigene Grün – egal, ob im Garten oder auf dem Balkon.

Allein in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr rund 30 Prozent der über 14-Jährigen in ihrer Freizeit dem Thema Garten gewidmet. Und ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. Das Potenzial des Gartenmarktes ist bei weitem noch nicht ausgereizt, sind die Experten der IFH Retail Consultants überzeugt. Sie sagen für 2012 ein Wachstum von 0,7 Prozent auf 18,04 Mrd. Euro voraus. Denn allein im Bereich Outdoor-Möbel planen 8,6 Mio. Haushalte aktuell Neuanschaffungen. Im Blickpunkt stehen lässig-coole Lounges, zierlich-luftige Sofas und Sessel sowie Produkte im totalen Indoor-Look. Was genau im kommenden Jahr draußen angesagt ist, zeigen rund 2.000 Anbieter der Fachwelt auf der Gartenmesse spoga+gafa vom 2. bis 4. September 2012 in Köln.

Top-Trend 2012/13: Jetzt wird’s lässig

Je stärker sich der Garten zum Lebensraum entwickelt, desto mehr wollen es sich die Verbraucher draußen so richtig gemütlich machen. Das gilt besonders für jüngere Verbraucher- bei ihnen ist Chillen und Abhängen angesagt. Deshalb präsentieren die Hersteller für die Outdoor-Saison 2012/13 lässig-coole Lounge-Sessel und -Kissen sowie verspielte Kreationen, die zum entspannten Sitzen einladen. Dabei wirken sie keineswegs billig, sondern punkten mit Hochwertigkeit und Design – ohne steif zu wirken. Klasse Vorteil: Als dynamische Sitzlandschaften lassen sich die Modelle immer neu zusammenstellen und passen sich so problemlos jedem Freiluft-Event an.

Angesagt bei Material und Form: filigrane Leichtigkeit

Lebensfreude pur: Für den richtigen Schwung auf Balkon und Terrasse sorgen Outdoor-Möbel mit luftigem Charme. Statt durchgehenden, voluminösen Rückenlehnen und Beinen warten sie mit einer elegant-transparenten Gestaltung auf. Die Bandbreite der filigranen Strukturen reicht dabei von Stäbchen- und Sprossen-Optiken über textile Schnürungen und einen Netz-Look bis hin zu Metallgitter-Formen. Im Zuge dessen feiert ein Klassiker sein Revival: der Spaghetti-Stuhl. Die weichen Strings sind 2012/13 wieder absolut en vogue. Dank neuer, strapazierfähiger Materialien sind sie nicht nur deutlich belastbarer und hochwertiger als früher, sie eröffnen zudem innovative Gestaltungsmöglichkeiten. Wieder neu entdeckt: Teak. Hersteller besinnen sich auf dieses Holz und verleihen ihm durch frische Material-Kombinationen einen sehr modernen Touch.

Höhere Wertigkeiten: Absolut Indoor

Der Garten als Sommerwohnzimmer: Die Grenzen zwischen In- und Outdoor verschwimmen seit einigen Jahren immer stärker. In der kommenden Saison erreicht dieser Trend einen spannenden Höhepunkt. Dies gilt zum einen für den Look, der typische Formen wie den klassischen Schaukelstuhl aufgreift, und zum anderen für die Materialien. So gibt es Sofa-Bezüge, die in Optik und Haptik von Interior-Stoffen oder -Leder kaum noch zu unterscheiden sind. Eine komplette Wohnzimmer-Welt entsteht dann mit Hilfe von Teppichen, Leuchten, Kissen und Kleinmöbeln. Und wem auch das noch nicht genug Wohngefühl ist, für den bieten Hersteller jetzt ganze Räume an: Moderne Pavillons mit Dach und Seitenwänden schaffen draußen einen sicheren Unterschlupf.

Trendfarbe der Saison: Blau

Nach wie vor aus dem Outdoor-Bereich nicht wegzudenken, sind Weiß sowie Beige- und Brauntöne. Sie wirken elegant und natürlich. Daneben erobert die Modefarbe des vergangenen Jahres jetzt die Freiluft-Bühne: Blau. Passend zum weiterhin sehr angesagten nordisch-maritimen Look steht sie sowohl für Ruhe, Geborgenheit und Harmonie als auch für Freiheit. Denn mit Möbeln und Accessoires in Blau lässt es sich im Nu ans Meer träumen oder die Weite des Himmels spüren. Weiterer Vorteil: Da Blau besonders gut zusammen mit Weiß und Beige zur Geltung kommt, lassen sich Modelle in dieser Farbe bestens mit den angesagten Naturtönen kombinieren.

Das größte Freizeitvergnügen: Grillen jetzt total komfortabel

Grillen ist eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen unter freiem Himmel. Dabei geht es vor allem um Geselligkeit, Spaß und das Vergnügen am Brutzeln. Und das ist längst nicht mehr nur Männersache. Immer mehr Frauen entdecken das Grillen für sich. Dementsprechend wandeln sich sowohl der Look als auch die Funktionalität der Modelle. Die Geräte avancieren zu stylischen Eyecatchern in poppigen Trendfarben und bieten vielfältige Möglichkeiten für eine gesunde und vielseitige Küche. Darüber hinaus sind komplette Grill-Center verstärkt im Kommen – inklusive Aufbewahrungsmodulen für Lebensmittel und sogar speziellen Eiswürfel-Behältnissen. Für das Brutzeln selbst gibt es für jeden Wunsch das passende Zubehör, vom Bratenkorb für Hähnchen bis zum Popcorn-Maker. Und für den totalen Indoor-Komfort bieten Hersteller jetzt Outdoor-Küchen in modernen Pavillon-Systemen an.

Besondere Paare und ihre Gärten

Der neue Band „Besondere Paare und ihre Gärten“ von Eva Kohlrusch ist eine Hommage an die Liebe und die Natur. Der eigene Garten gilt als Rückzugsort und als eine Bereicherung für die Zweisamkeit: 20 besondere Paare, darunter auch prominente Persönlichkeiten, gewähren private Einblicke in ihre einzigartig gestalteten grünen Refugien und lassen den Leser daran teilhaben, wie sie ihr (Garten-)Glück miteinander teilen.

Sie geben ganz private Einblicke in ihr naturverbundenes Leben und verraten, welche Bedeutung die Arbeit im Garten hat – miteinander, nebeneinander oder nacheinander. Die Paare werden einfühlsam porträtiert von Eva Kohlrusch und dem namhaften Gartenfotografen Gary Rogers.

Autorin und Fotograf führen damit die Bestseller-Reihe um interessante Menschen und ihre wunderschönen Gartenparadiese fort und verknüpfen persönliche Geschichten mit inspirierenden, ausdrucksstarken Bildern. Mit dabei sind u.a. der Theater- und Filmschauspieler Ulrich Pleitgen und Frau, TV-Paar Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer, die Schauspielerinnen Anja und Gerit Kling mit ihren Eltern, Fürst und Fürstin Sayn-Wittgenstein-Sayn.

 

Verborgene Gärten in Wien

Der Bildband „Verborgene Gärten in Wien“ der Autorin Ruth Wegerer lädt ein zu einem visuellen Spaziergang durch die verschiedenen Bezirke der Stadt und zeigt die „geheime“ Gartenvielfalt der Donaumetrople. Dabei wird klar: Wien ist eine Stadt mit großer gärtnerischer Vergangenheit und aufregenden Ideen für eine grüne Zukunft.

Egal ob verwilderter Hinterhof, urbaner Dschungel im 3. Stock oder Zaubergarten im Weinberg, alle Gärten werden mit Text und kommentierten Garten- und Pflanzenfotos vorgestellt. Wenn ein Gartenbesuch möglich ist, gibt es einen Hinweis auf die Homepage.

Das Buch ist ein lohnender Streifzug durch das gärtnerische Wien, im dem Historie, Individualität, Kreativität und die spezielle Wiener Eigenart miteinander verschmelzen: Nicht nur etwas für Österreicher oder Wien-Spezis!

 

Vondom: Mit dabei auf der „Valencia Fashion Week“

Vom 7. bis 10. September 2011 ging die „Valencia Fashion Week“ über die Bühne. Und zwar in dem eindrucksvollen Ambiente des Freiluft-Auditoriums Agora in der „Stadt der Künste und Wissenschaften“ in Valencia.

Bei mehr als 30 Designer-Shows sowie den Präsentationen von Pret-a-Porter-Mode erlebten die Besucher die Trends für die Frühjahrs- und Sommer-Kollektionen 2012. Flagge zeigten auf der Fashion Week aber nicht nur spanische Mode-Unternehmen, sondern auch ein Outdoormöbel-Hersteller: Vondom. Die Marke war mit gleich mehreren Programmen auf den Shows präsent. Dazu gehörte neben der Linie „Pillow“, kreiert von Stefano Giovannoni, die Serie „Faz“ von Ramon Esteve. Ausgesucht vom bekannten Designer Alex Vidal möblierte sie die „Off Zone“, wo nach Sonnenuntergang viele Modenschauen stattfanden (unten). Die Tische und Stühle des „Vertex“-Programms (Design: Karim Rashid) wiederum dekorierten den Außenbereich und luden die VIP-Gäste ein, es sich gemütlich zu machen.

Mehr Infos unter: vondom.com

Das sind die Grillgewohnheiten der Deutschen

Wie oft brutzeln die Deutschen in den Sommermonaten auf dem heißen Rost? Welchen Grill bevorzugen sie und was wird zubereitet? Um das herauszufinden, führte das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com unter 1.000 Mitgliedern seines Online-Access-Panels eine Umfrage durch.

Das Ergebnis: Barbecue hat bei den Bundesbürgern Kultstatus. Fast 85 % der Befragten gaben an, dass in ihrem Haushalt zumindest gelegentlich gegrillt wird. 38 % von ihnen gehen dieser Leidenschaft zwischen Mai und September durchschnittlich einmal alle zwei bis drei Wochen nach. Insgesamt etwa genauso viele brutzeln sogar einmal die Woche (28,8%) oder noch häufiger (9,4%). Lediglich ein Viertel der Umfrage-Teilnehmer (23,7%) grillt höchstens einmal im Monat oder seltener.

Meistens grillen die Deutschen im unmittelbaren häuslichen Umfeld (81,1%), also im Garten, im Hof oder auf der Terrasse. Knapp 10 % gehen für den Outdoor-Spaß in die freie Natur und 5,5 % in den Park. Auf dem eigenen Balkon brutzeln rund 24 % der Befragten. Bei den verwendeten Geräten liegt der Holzkohlegrill mit großem Abstand auf dem ersten Platz. 68 % schwören nach wie vor auf diese Methode. Elektrogrills schaffen es mit 27 Prozent auf Platz zwei. Danach folgen Gasmodelle mit 8,5 % und Barbecue-Grills mit 5,2 %.

Und wer ist in deutschen Haushalten der Grillmeister? Natürlich der Mann. Bei über drei Viertel der Befragten (76,5%) steht der Hausherr normalerweise am Grill. Bei fast 20 % brutzelt die Frau und bei 5,2 % die Kinder. Und noch etwas ist eindeutig: Die Deutschen grillen fast nie allein oder zu zweit (jeweils nur 1,2%), sondern in der Gruppe – meistens mit drei bis fünf Personen (knapp 61%). Gegrillt werden dabei vor allem die Klassiker: Würstchen (86,6%), Schweinefleisch (83,5%) und Geflügel (73,5%). Für vegetarische Speisen, Brot und Gemüse entscheiden sich 4 von 10 Befragten.

Daneben ist Marketagent.com der Frage nachgegangen, warum ein Sechstel aller Befragten gar nicht grillt. Die meisten von ihnen verfügen nicht über den geeigneten Platz (46,5%) oder die entsprechenden Geräte (33,8%). Ein Fünftel von ihnen scheut den Aufwand und 13,4 %  gaben eine grundsätzlich fleischlose Ernährung als Grund an.

Weitere Infos unter: Marketagent.com