Neudorff: Erfolgreiche Zertifizierung

Das Energie- und Umweltmanagementsystem der Firma Neudorff wurde im Juli 2012 nach den internationalen Normen ISO 50001 (EnMS) und ISO 14001 (UM) zertifiziert. Alle vier Produktions- bzw. Forschungsstandorte des Unternehmens haben diese Siegel erhalten.

Die Zertifikate bescheinigen dem Hersteller von Gartenprodukten ein funktionierendes Umwelt- und Energiemanagement sowie erfolgreiche Maßnahmen in den Bereichen Ressourcen schonende Arbeits- und Produktionsbedingungen, Emissionsreduzierung sowie umweltfreundliches Abfall- und Abwassermanagement. Sie haben eine Gültigkeit von drei Jahren. Die Entwicklung und Einhaltung der Zielvorgaben und Rechtsvorschriften werden durch jährliche Überwachungsaudits überprüft.

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Beide Normen fordern von den Unternehmen die Einhaltung aller Rechtsvorschriften und der selbst gesetzten Ziele, die eine fortlaufende Verbesserung der Energie- und Umweltleistungen zur Folge haben. Konkrete Maßnahmen bei Neudorff sind u.a. die vermehrte Nutzung regenerativer Energien und der Einsatz energieeffizienterer Technologien. Außerdem befasst man sich mit der Reduzierung der CO2-Emissionen, der Abfallmengen sowie die bestmögliche Verwendung recycelbarer Materialien. Hier hilft der zum Geschäftsjahr 2011 zum ersten Mal durchgeführte Company Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck des Unternehmens). Damit kann die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen gemessen werden.

Weitere Informationen: neudorff.de

E-Commerce: Alles frisch bei Blumen und Pflanzen

Frische und Versand beim Internethandel von Blumen und Pflanzen sind generell unproblematisch, so das Ergebnis einer Recherche an der HAW Hamburg.

Studierende im Studiengang Medien und Information untersuchten im Auftrag von Daus Interfaces in Zusammenarbeit mit dem BGI deutsche Online-Shops, so die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe. Danach bieten die Online-Shops in Deutschland ein breites Spektrum an, das von der kostenlosen Glasvase über Themensträuße bis zu Präsentkörben reicht.

Mehr dazu in der TASPO 33/2012.

Ist das Smartphone die Geldbörse der Zukunft?

In Zukunft werden wir über Smartphones den Einkauf im Gartencenter bezahlen und im Restaurant mit dem Handy Trinkgeld geben können. Die Bezahlung wird in ferner Zukunft rein virtuell erfolgen – autorisiert per Augenscan oder Fingerabdruck. Das Mobiltelefon wird zur Geldbörse der Zukunft. Dies halten Handelsexperten ebenso wie weite Teile der deutschen Bevölkerung für realistisch, wie das eBay-Projekt „Zukunft des Handels“ ergab.

Ergebnisse der repräsentativen Verbraucherumfrage, die im Rahmen des Projektes vom Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt wurde, legen nahe, dass sich unsere Bezahlungsweise grundlegend ändern wird. Während vor zehn Jahren 70 Prozent der Einkäufe im Geschäft bar bezahlt wurden, gilt dies heute noch für weniger als die Hälfte der Zahlungsvorgänge. Damit liegt die Barzahlung gegenwärtig nur noch knapp vor der Zahlung mit EC-Karte. Verbraucher gehen davon aus, dass die Anteile beider Zahlungsmethoden in zehn Jahren bei unter einem Drittel liegen werden. Bis dahin werden fast genauso viele Bezahlungen (27 Prozent) kontaktlos erfolgen, also mit Karte (14 Prozent) oder dem Smartphone (13 Prozent) ohne PIN oder Unterschrift.

Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass jeder zweite Verbraucher es für möglich hält, dass Bargeld in zehn Jahren gar keine Rolle mehr spielt – Frauen sogar eher als Männer. Die Handelsexperten sind in Bezug auf die Frage, ob es weiterhin Bargeld geben wird, allerdings geteilter Meinung. Einige sind der Ansicht, dass aktuelle Bezahlungsmöglichkeiten wie Bar- oder Kartenzahlung zurückgehen, aber nicht verschwinden werden. Andere denken, dass Bargeld in ferner Zukunft nicht mehr bekannt sein wird. Die Bezahlung erfolge dann virtuell und werde über biometrische Systeme wie Augenscan oder Fingerabdruck autorisiert. Ein gutes Drittel der Verbraucher teilt die Ansicht, dass Zahlungen per Fingerabdruck in Zukunft realistisch sind. Immerhin jeder Fünfte hält die Bezahlung per Augenscan in Zukunft für möglich.

Auch im Online-Bereich haben klassische Bezahlarten wie Banküberweisung oder Kauf auf Rechnung schon heute deutlich an Bedeutung verloren. Während Konsumenten nach eigener Aussage noch vor zehn Jahren bei fast jedem dritten Online-Einkauf per Banküberweisung zahlten (32 Prozent), tun sie das heute nur noch bei jedem fünften (20 Prozent). Sehr ähnlich sehen auch die Zahlen für den Kauf auf Rechnung aus. Beide Bezahlarten werden nach Ansicht der Verbraucher in den kommenden Jahren noch weiter zurückgehen.

Bereits heute zahlen die Deutschen vorzugsweise über Online-Zahlungsdienstleister wie PayPal – nämlich bei jedem vierten Einkauf. Die Ergebnisse der Befragung legen nahe, dass in zehn Jahren fast jeder dritte Einkauf (31 Prozent) darüber bezahlt wird. Am Einsatz von Kreditkarten und der Abwicklung über elektronische Lastschriftverfahren wird sich nach Ansicht der Konsumenten wenig ändern: Heute werden beide Verfahren bei je 15 Prozent der Einkäufe eingesetzt. Dies wird wahrscheinlich auch in zehn Jahren noch so sein.

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Während klassische Zahlungsarten zurückgehen, nimmt der Anteil der mobilen Bezahlung zu. Die Handelsexperten sind sich einig, dass die Bezahlung über mobile Endgeräte zukünftig mit weltweit einheitlicher Technologie möglich sein wird. Derzeit steckt in diesem Bereich allerdings noch viel Potenzial für Entwicklung: Nur jeder zehnte Konsument hat bereits einmal im Laden per Mobiltelefon bezahlt. Am häufigsten erfolgen mobile Zahlungen derzeit über SMS (59 Prozent), eine Applikation (41 Prozent), den Browser (35 Prozent) oder einen Chip (23 Prozent). Trotzdem glauben die Verbraucher an eine Revolution des Bezahlens: Weit mehr als die Hälfte der Befragten hält es für möglich, dass das Mobiltelefon in zehn Jahren die Geldbörse ersetzt hat.

Weitere Informationen: ebay.de

Lifestyle-Trends auf der Tendence 2012

Natürlichkeit, leichte Stoffe, Pailletten und knallige Farben – die Tendence 2012 zeigt die Trends für Winter und Frühjahr 2013. Die internationale Konsumgütermesse rund ums Wohnen und Schenken findet vom 24. bis 28. August 2012 auf dem Messegelände in Frankfurt/Main statt, so die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die Tendence zählt sich zum bedeutendsten Trend-Barometer der zweiten Jahreshälfte. Sie ist für den Einzelhandel ein entscheidender Ordertermin für das Weihnachtsgeschäft, Großabnehmern gibt sie einen ersten Überblick über Produktneuheiten für die kommende Frühjahrs- und Sommersaison. Ein umfangreiches Programm an Shows, Präsentationen und Preisverleihungen inspiriert Fachbesucher ebenso wie Designer und Trendscouts aus aller Welt.

Mehr dazu lesen Sie  in der TASPO 32/2012.

 

Glyphosat – Offenheit und Aufklärung erforderlich

Die negativen Pressemeldungen zu Glyphosat reißen nicht ab – und es ist nicht auszuschließen, dass auch der Gartenbau noch mehr in diese Kritik geraten wird als bisher. Wie kann die Branche mit kritischen Anfragen umgehen? Was tun, wenn der Kunde explizit nach dem Glyphosateinsatz fragt?

Damit beschäftigt sich die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe 31/2012. Offenheit gegenüber dem Verbraucher empfehlen hier Praktiker:  „Wenn Kunden fragen, geben wir genau an, gegen was wir bei der jeweiligen Kultur unbedingt chemisch vorgehen mussten und warum. Aber wir betonen auch, dass wir das sehr überlegt, nach bestem Wissen und Gewissen und so wenig wie möglich tun.“ In Zeiten, in denen der Verbraucher immer kritischer auf das Thema Glyphosat reagiert, bietet es sich an, ihn auch sensibler für die eigene Anwendungspraxis im Hobby- und Kleingartenbereich zu machen, so die TASPO weiter. Es sei Zeit für informative Gespräche mit den Verbrauchern – sowohl, was den Hobbygartenbereich als auch, was den professionellen Gartenbau angeht: „Wir müssen die Kontakte zu Kunden zur objektiven Aufklärung nutzen.“ Denn es besteht für Glyphosat ein grundsätzliches Verbot für den Einsatz auf Nichtkulturland. Einzelhandelgärtner beklagen, dass man diese Produkte relativ einfach im Internet erwerben kann. Etwas pragmatischer drückt es ein Landwirt in einem  Internetblog aus: „Viele Privatverbraucher aasen damit, als wärs völlig ungiftig. Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt, sobald auch nur Anzeichen von ,Unkraut‘ zu sehen sind.“