IVG: Fachgruppe Forst-, Garten- und Rasenpflegegeräte wird integriert

Einstimmig haben sich die Mitglieder der Fachgruppe Forst-, Garten- und Rasenpflegegeräte (FGR) e.V. auf ihrer Mitgliederversammlung am 25. April in Waiblingen für die Integration in den Industrieverband Garten (IVG) entschieden.

Künftig wird die FGR als selbstständiger Arbeitskreis innerhalb der Fachabteilung Garten- und Rasenpflegegeräte auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene die technischen und normativen Interessen der Anbieter von Forst-, Garten- und Rasenpflegegeräten mit dem Schwerpunkt Motorgeräte vertreten.

Mit dieser Integration will der IVG mit technischen Aspekten auch für Motorgartengeräte eine inhaltlich schlüssige Argumentation für die Belange der Hersteller sowohl in der verbandlichen Lobbyarbeit als auch gegenüber der Marktüberwachung vermitteln. „Wir sind davon überzeugt, dass wir so am Markt und in der Normungsarbeit noch erfolgreicher agieren können“, betont Heiderose Pierzl (Firma Viking), Sprecherin des selbstständigen Arbeitskreises FGR.

Wiener Ausstellung: Hands-on Urbanism – Vom Recht auf Grün

Die Ausstellung im Architekturzentrum Wien widmet sich einer Ideengeschichte von Landnahmen im urbanen Raum. Kuratorin Elke Krasny präsentiert historische wie gegenwärtige Fallbeispiele für „Stadtentwicklung von unten“. Sie gibt einen Überblick über selbstorganisierte, kollektive, informelle Bewegungen und über die Räume, die dadurch entstehen.

„Hands-on Urbanism“ stellt eine andere Geschichte von Urbanität vor, die dringliche Fragen an die Verantwortung von Architekten und Planern und an den Umgang mit Ressourcen stellt.

Szenographin Alexandra Maringer setzte diese kuratorisch gesetzte Geschichte der „Stadtentwicklung von unten“ räumlich um und entwickelte ein städtisches System als Grundstruktur der Ausstellung. Baustellengitter als Trägerelemente verweisen direkt auf die Qualitäten der Transformation, der Veränderung von Stadt, auf den Akt des Bauens, der im Falle der Stadtentwicklung „von unten“ oft ein Selbst-Bauen ist. An diese Gitter gehängt, erzählen zeitgenössische und historische Fotografien, Filme, Skizzen und Pläne die Auswirkungen des „Hands-on Urbanism“. Die Baustellengitter sind Träger für den Hauptaspekt der Ausstellung, das Recht auf Grün: Verschiedenste Zier-, Nutz- und Wildpflanzen werden daran befestigt. Stadt und Land, das Gärtnerische in der Stadt als Praxis des Überlebens, der Subsistenz, der Gemeinschaft und der Freude am Anpflanzen werden so direkt in den Ausstellungsraum übersetzt und durch den Geruch und die Textur der Pflanzen evoziert.

Hands-on Urbanism – Vom Recht auf Grün

  • Veranstaltungsort: Architekturzentrum Wien – Alte Halle
  • Ausstellung: 15. März 2012 – 25. Juni 2012
  • Öffnungszeiten: täglich 10-19 Uhr

Weitere Informationen unter: www.azw.at

Praktiker: Erste Märkte geschlossen

Die kriselnde Baumarktkette Praktiker beginnt mit der Schließung der ersten Märkte. Eine Filiale in Krefeld wurde bereits Ende März dichtgemacht. In der zweiten Jahreshälfte sollen mindestens sechs weitere Praktiker-Filialen sowie zwei Geschäfte der Tochter extra BAU+HOBBY folgen.

Wie viele weitere Märkte in Deutschland und im Ausland insgesamt geschlossen werden, hänge vom Ausgang der Verhandlungen mit Vermietern und Investoren ab. Insgesamt gelten 30 der derzeit 234 Praktiker-Märkte in Deutschland als unrentabel. Das laufende Sanierungsprogramm sieht neben der Umgestaltung der Märkte auch einen Umzug der Konzernzentrale von Kirkel nach Hamburg vor. Insgesamt sollen etwa 1.400 der rund 10.800 Arbeitsplätze im Inland abgebaut werden.

Weitere Informationen: praktiker.com

STIHL: Wächst zweistellig und investiert kräftig

Das vergangene Geschäftsjahr war für die STIHL Unternehmensgruppe ein Erfolgsjahr. Nach den Zuwächsen 2010 erreichte das Unternehmen 2011 mit einem Wachstum von fast 11 Prozent die Rekordmarke von 2,62 Mrd. € Umsatz. Die Zahlen wurden nun bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens im April bekannt gegeben.

Im deutschen Markt wurden 10,6 Prozent des Umsatzes erzielt. Weltweit und besonders in Teilen Osteuropas und den Schwellenländern Asiens und Lateinamerikas wurden die Absätze deutlich gesteigert. Mit hohen Mengenzuwächsen bei den meisten Kernprodukten konnte STIHL seine Weltmarktposition 2011 weiter festigen.

Auch die Investitionen lagen 2011 mit 183,6 Mio. € auf hohem Niveau (Vorjahr 122,7 Mio. €). Dabei investierte STIHL stark am deutschen Standort: 45,9 Prozent des Investitionsvolumens floss in das Stammhaus mit Stammsitz in Waiblingen bei Stuttgart. Der Personalstand in der STIHL Gruppe lag Ende 2011 bei 12.026 Mitarbeitern. Das entspricht einem Wachstum gegenüber dem Vorjahrjahresstichtag von 6,3 Prozent.

Weltweit feierten STIHL Vertriebsgesellschaften 2011 Firmenjubiläen – in Kanada (30-jähriges Jubiläum), Ungarn (20) und Südafrika (15).

Weitere Informationen: stihl.de

 

BayWa – Bau- und Gartenmarkt: Neu aufgestellt ins Jahr 2012

Die BayWa Niederbayern stellte bei ihrem jährlichen Pressegespräch erfolgreiche Geschäftszahlen für 2011 vor: Der Umsatz lag bei 503 Mio. Euro und damit um fast zehn Prozent höher als im Jahr 2010 (458 Mio. Euro). Auf das Umsatzplus zahlten alle Bereiche ein: Agrar, Technik, Energie, Baustoffe und Bau & Gartenmarkt.

Für das laufende Jahr gehen die Verantwortlichen in der Region von einem Geschäftsverlauf auf dem gleichen Niveau aus. Der Handels- und Dienstleistungskonzern BayWa ist in Niederbayern an 43 Standorten mit 1.132 Mitarbeitern vertreten. Die BayWa plant 2012 in Niederbayern Investitionen von rund 6,2 Mio. Euro.

Eine strategische Neuausrichtung hat die BayWa bei den Bau- & Gartenmärkten vorgenommen. Weil die Märkte aufgrund fehlender Umsatzgröße und eines wettbewerbsintensiven Marktumfelds nicht profitabel zu betreiben waren, wurden sie zu Beginn des Jahres 2012 in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Die BayWa Bau- und Gartenmärkte GmbH & Co. KG ist ein Joint Venture mit dem Baumarkt-Betreiber Hellweg. Die Zusammenarbeit der Einzelhandelsspezialisten bringt positive wirtschaftliche Impulse für die Unternehmen und Vorteile für die Kunden. Die 56 ausgegliederten Märkte wie auch die Franchise-Standorte firmieren weiterhin unter der Marke BayWa. Unter dem Dach der BayWa hatten die Bau- & Gartenmärkte in Niederbayern 2011 einen Umsatz von 33 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 32 Mio. Euro).

Weitere Informationen: baywa.de