Deutscher und Europäischer Gartenbuchpreis 2012

Die Sieger des Deutschen und Europäischen Gartenbuchpreises 2012 stehen fest: In acht Kategorien zeichnete die Jury um Robert Freiherr von Süsskind auf Schloss Dennenlohe die besten Titel aus. Gesponsert wird der Preis von STIHL.

Hier die Preisträger:

  • Bester Ratgeber: „Der Selbstversorger Garten“ von Elke von Radziewsky, BLV Buchverlag (MĂĽnchen)
  • Bester Bildband: „For Galanthophiles“ von Josh Westrich, Edition Art & Nature Verlag (Köln)
  • Bestes Buch ĂĽber Gartengeschichte: „Neue Pflanzen fĂĽr neue Gärten“ von Swantje Duthweiler, Wernersche Verlagsgesellschaft (Worms am Rhein)
  • Bester GartenreisefĂĽhrer: „Gartenschätze in Bayern“ von Konstanze Neubauer, Callwey Verlag (MĂĽnchen)
  • Bestes Garten- und Pflanzenportrait: „Helleborus“ von Christine Becker, VIRIDITART Special Edition (Wendisch-Rambow)
  • Sonderpreise 2012: „Urban Gardening – Ăśber die RĂĽckkehr der Gärten in die Stadt“ von Christa MĂĽller (Herausgeberin), oekom Verlag (MĂĽnchen) sowie „Stauden im Garten – Gestaltungsideen fĂĽr immerblĂĽhende Beete“ von Bettina Rehm-Wolters, Markus Zeiler und der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V. (Herausgeber), Callwey Verlag (MĂĽnchen)
  • Dr. Viola Effmert Gedächtnispreis (Bester Gartenkalender): „Gräser im Garten“ von JĂĽrgen Becker, DuMont Kalenderverlag (Köln)
  • European Garden Book Prize: „Der KĂĽchengarten des Königs“ von Pierre David, Antoine Jacobsohn und Gilles Mermt, DuMont Verlag (Köln)

Weitere Informationen: dennenlohe.de

Schweiz: UngĂĽnstige Rahmenbedingungen fĂĽr den Baumarkthandel

2011 war kein leichtes Jahr für den Baumarkthandel in der Schweiz. Der Konsum lahmte, auch weil die Überbewertung des Schweizer Franken die Verbraucher verunsicherte. Am Ende fällt der auf unbereinigter Fläche erzielte Bruttoumsatz um nominal 2,1 Prozent hinter das vergleichbare Ergebnis aus dem Vorjahr zurück.

Es lassen sich für 2011 vor allem drei Faktoren nennen, die nachhaltig Einfluss genommen haben auf die Umsatzentwicklung der Bau- und Heimwerkermärkte: Das schöne Frühjahr sorgte für einen frühen Saisonauftakt und damit für eine Verschiebung der Umsatzspitzen im Renovierungs- und Gartengeschäft ins erste Quartal hinein. Danach zehrte jedoch der nasse Sommer am bislang aufgelaufenen Umsatzplus und kehrte die Vorzeichen um. Hinzu kam ein erhöhter Wettbewerbsdruck durch Großflächenbetreiber, der sich auf die Geschäftsentwicklung der Bau- und Heimwerkermärkte auswirkte. Ab etwa der Jahresmitte 2011 wirkte sich zudem der Einfluss des starken Schweizer Franken immer mehr auf das Einkaufsverhalten der Kunden aus. In Folge der Euro-Krise erfuhr der Franke eine enorme Aufwertung. Dieser Effekt verteuerte Produkte und Dienstleistungen und trieb vor allem in grenznahen Gebieten viele Schweizer zum Einkaufen in die Nachbarländer.

Für 2012 erwartet die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) eine Abschwächung des Frankens gegenüber dem Euro. Die Konsumstimmung dürfte sich dann wieder leicht verbessern. Der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte e.V. (BHB) rechnet daher für den Baumarkthandel im Gesamtjahr 2012 mit einem Wachstum des Bruttoumsatzvolumens von nominal 1,0 bis 1,5 Prozent.

Weitere Informationen: heimwerkerverband.de

Baumärkte profitieren von Konsumlaune der Österreicher

„Besser einkaufen anstatt zu sparen“, so lautet derzeit die Devise der österreichischen Konsumenten. Von dieser Einstellung haben im vergangenen Jahr auch die Baumärkte profitiert.

Bei einem Gesamtbruttoumsatz von über 2 Milliarden Euro konnten die österreichischen Bau- und Heimwerkermärkte im Jahr 2011 nominal 1,6 Prozent mehr einnehmen als im Jahr 2010. Auf bereinigter Verkaufsfläche erzielten die Märkte ebenfalls eine Wachstumsrate von 1,6 Prozent. Die höchsten Umsätze erzielte der Baumarkthandel in den Monaten April und Mai, die mit frühsommerlichen Temperaturen viele Gartenfreunde und renovierungswillige Heimwerker in die Märkte lockten. Das sind die zentralen Ergebnisse des BHB/GfK-Reports „Bau- und Heimwerkermärkte in Österreich 2011“.

Auch im Jahr 2012 kann der Einzelhandel mit Konsumlaune der Österreicher rechnen, so das Fazit der GfK Konsumklima Europa-Studie. Ganz im Gegensatz zu den Konjunkturerwartungen sehen die Bewohner der Alpenrepublik ihr zukünftiges Einkommen positiv und bringen die Krise und Konjunkturschwäche nicht mit dem persönlichen Umfeld in Verbindung. Und bevor das Geld auf Grund der Inflation an Wert verliert, investieren die meisten Verbraucher wohl lieber in ein schönes Zuhause.

Weitere Informationen: heimwerkerverband.de

Landmann: „Piccolino“-Grill zum Gartenprodukt des Jahres gewählt

Großer Erfolg für Landmann: Im Rahmen der Kölner Eisenwarenmesse wurde dem Grillgeräte-Hersteller ein besonderer Preis überreicht. Die Leser des Fachportals „DIYonline“ haben den City-Grill „Piccolino“ des Unternehmens zum „Produkt des Jahres“ in der Kategorie Garten gewählt – und das mit großem Vorsprung.

no images were found

„Diese Auszeichnung ehrt uns sehr und ist eine Bestätigung für unsere Firmenstrategie. Sie zeigt, dass wir mit der steten Entwicklung cleverer, innovativer Produkte den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Guido Kühne, Geschäftsführer der Landmann Holding.

Der Emaille-beschichtete Kugelgrill „Piccolino“ wiegt nur vier Kilogramm und lässt sich daher gut transportieren. Praktische Details sind ein Warmhalterost, eine am Gerät zu befestigende Grillzange und eine integrierte Asche-Auffangschale. Dazu kommt eine sehr frische Optik. „Piccolino“ gibt es nicht nur in Anthrazit und Weiß, sondern darüber hinaus in den Farben Türkis und Lavendel.

Landmann gehört europaweit zu den größten Anbietern für Produkte rund ums Grillen und das Leben im Garten. Zu dem 1966 gegründeten Familienunternehmen gehören neben Landmann auch Grillchef by Landmann sowie die Gartenmöbel-Spezialisten Belardo und Garvita.

Baumarktbranche wächst im dritten Jahr in Folge

Der Baumarkthandel in Deutschland konnte im vierten Quartal 2011 von den milden Temperaturen profitieren und seinen Umsatz in diesen Monaten deutlich ausweiten. Dieser erneute Anstieg zum Jahresende festigte den positiven Trend der Branche, die im Jahr 2011 insgesamt ein nominales Umsatzplus von 1,5 Prozent auf unbereinigter Fläche realisieren konnte. Der Gesamtbruttoumsatz der aktuell 2.442 Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland erreichte im Jahr 2011 einen Wert von 18,7 Milliarden Euro.

Das Umsatzwachstum wurde nicht nur durch eine Ausweitung der Verkaufsflächen erzielt. Betrachtet man nur die Entwicklung derjenigen Standorte, die unverändert bereits vor einem Jahr betrieben wurden, zeigt sich ebenfalls ein Plus. Für die Umsatzentwicklung auf bereinigter Fläche errechnet sich für das Jahr 2011 eine Wachstumsrate von genau einem Prozent.

Für viele Kunden sind die Bau- und Heimwerkermärkte auch die bevorzugte Einkaufsstätte, wenn es darum geht, sich für den eigenen Garten mit Blumen und Pflanzen zu versorgen, Gartenmöbel auszuwählen oder die Ausstattung für den nächsten Grillabend zusammenzustellen. In den Gartenabteilungen wurde 2011 ein Bruttoumsatz von rund 4,1 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit nominal zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor (flächenunbereinigt).

 Weitere Infos: heimwerkerverband.de