Spätes Einkaufen entspricht der Lebensrealität vieler Berufstätiger

Einkaufen nach 20:00 Uhr hat sich in den Lebensgewohnheiten der Bevölkerung fest etabliert. 71 Prozent der Berufstätigen in Nordrhein-Westfalen sehen die Öffnungszeiten nach acht Uhr abends als sehr positiv bzw. eher positiv.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH). Mehr als tausend Verbraucher im bevölkerungsstärksten Bundesland NRW wurden für diese Studie befragt. Fast drei Viertel davon bewerten die langen Ladenöffnungszeiten als positiv. Zwei Drittel der Befragten gehen regelmäßig oder zumindest gelegentlich nach 20:00 Uhr shoppen. Die langen Öffnungszeiten der Geschäfte entsprechen der Lebensrealität der berufstätigen Bevölkerung. Viele Menschen sind im Schichtdienst tätig, haben lange Arbeitszeiten oder pendeln täglich viele Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Hier bietet der Handel mit seinen langen Öffnungszeiten genau die Flexibilität, die viele Arbeitnehmer brauchen, um ihren beruflichen Anforderungen gerecht werden zu können. Dazu IFH-Geschäftsführer Boris Hedde: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Bevölkerung das späte Einkaufen in ihre Alltagsgewohnheiten integriert hat. Lange Öffnungszeiten als Serviceleistung für Kunden fördern somit den Grad der Kundenbindung.“ Eine Beschränkung der Öffnungszeiten empfindet über die Hälfte der Verbraucher als unzeitgemäß. Tatsächlich geben 40 Prozent der Befragten an, bei einer erneuten Einschränkung der Öffnungszeiten auf das Internet auszuweichen. Für die Händler würde das erhebliche Umsatzeinbußen bedeuten. Mehr dazu auf der Website des IFH unter www.ifhkoeln.de

 

GaLaBau-Umsatz 2011:
Um fast 500 Millionen Euro gestiegen

Die Landschaftsgärtner haben mit ihren vielfältigen Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün 2011 erneut ein kräftiges Wachstum ihrer Branche erreicht.

„Mit 5,59 Milliarden Euro konnte die grüne Branche ihren Gesamtumsatz in 2011 gegenüber der bisherigen Rekordmarke von 5,11 Milliarden Euro in 2010 sogar um fast 500 Millionen Euro (9,26 Prozent) steigern“, erläutert August Forster, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL).„Immer mehr Menschen schätzen den Wert von Grün und investieren damit in ihre Lebensqualität. Das spiegelt sich in der weiter gestiegenen Nachfrage positiv in unserer Branche wider.“

Das neue Rekord-Ergebnis erwirtschafteten 16.460 Fachbetriebe mit ihren insgesamt 95.365 Beschäftigten. Damit stieg in 2011 die Zahl der Fachbetriebe gegenüber 2010 um 6,70 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg im letzten Jahr gegenüber 2010 um 3,28 Prozent von 92.338 auf 95.365 Personen. Die Insolvenzquote der Branche belief sich in 2011 auf 0,84 Prozent und blieb damit auf demselben Niveau wie im Vorjahr (2010: 0,84 Prozent). Bei den über 3.300 Mitgliedsbetrieben lag die Insolvenzquote im vergangenen Jahr mit 0,78 Prozent erneut niedriger als bei den Nichtmitgliedern (0,85 Prozent).

Weitere Informationen: galabau.de

Unternehmensgruppe MTD / WOLF-Garten auf spoga+gafa 2012 vertreten

Die spoga+gafa 2012 kann mit der Unternehmensgruppe MTD / WOLF-Garten einen namhaften Rückkehrer begrüßen. Vom 2. bis 4. September zeigt der Top-Anbieter im Bereich Motorgarten erstmals seit 2008 wieder in Köln Präsenz. „Wir freuen uns sehr, dass MTD / WOLF-Garten in diesem Jahr wieder auf der spoga+gafa ausstellt“, so Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse GmbH. „Das unterstreicht die Bedeutung der spoga+gafa als international führendes Messeforum des Gartenmarktes eindrucksvoll.“ Peter Janssen, Vorstandsvorsitzender der MTD Products AG, ergänzt: „Für uns ist die spoga+gafa die richtige Plattform, um mit MTD, WOLF-Garten und Cub Cadet unsere Markenstrategie dem internationalen Publikum zu präsentieren.“ Hochkarätige internationale Entscheider aller Handelsformen nutzen die Business-Plattform in Köln alljährlich, um sich eine umfassende Übersicht über die weltweiten Trends und Neuheiten des grünen Marktes zu verschaffen.

Gerade in den letzten Jahren ist es der Koelnmesse gelungen, das Angebot der Veranstaltung sowohl quantitativ als auch qualitativ noch weiter auszubauen. Die Teilnahme der Unternehmensgruppe MTD / WOLF-Garten an der spoga+gafa 2012 setzt diese Entwicklung fort. „Das ist das richtige Signal, um weitere wichtige Anbieter aus dem Bereich Motorgarten zu gewinnen und damit das Segment nachhaltig zu stärken“, ist sich Hamma sicher.

IVG: Corinne GĂĽlpen-Aertz neu im Team

Personelle Verstärkung für den Industrieverband Garten (IVG): Seit dem 1. Februar 2012 ergänzt Corinne Gülpen-Aertz das Team. Die 44-Jährige ist für die Bereiche PR, Marketing sowie Vertrieb zuständig und agiert darüber hinaus als Projektmanagerin. Damit will der IVG seine Leistungen rund um Markt-, Verbraucher- und Trendfragen ausbauen.

Gülpen-Aertz absolvierte ein Magisterstudium mit dem Schwerpunkt Sprachen, bevor sie mehrere Jahre in verschiedenen PR-, Marketing- und Kommunikationspositionen der Grünen Branche tätig war. „Ihre Affinität zum Grünen Markt empfiehlt sie auch für weitere fachbezogene Projekte innerhalb unseres Verbandes“, so IVG-Geschäftsführer Johannes Welsch. „Darüber hinaus wird sie sich in unsere Fachabteilung AK Pflanze wirkungsvoll einbringen.“

Weitere Informationen: ivg.org

Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel: EU-Parlament für strengere Kontrollen

Biozid-Produkte wie Rattengift, Holzschutz- und Desinfektionsmittel sollen strengeren Sicherheitskontrollen unterzogen werden. Dies geht aus einer Mitte Januar 2012 angenommenen, ĂĽberarbeiteten Verordnung des EU-Parlaments hervor.

Ziel ist es die öffentliche Gesundheit und Umwelt besser zu schützen und gleichzeitig die Marktzulassungsverfahren zu straffen. Die Verordnung muss vom Europäischen Rat nur noch formal abgesegnet werden, um in Kraft zu treten, zumal sich Parlament und Rat bereits im Vorfeld auf den Text geeinigt hatten.

Mit der Novellierung wird ein Schlupfloch geschlossen, so dass behandelte Waren wie z.B. mit einem Fungizid belastete Möbel oder Arbeitsflächen mit antibakterieller Beschichtung unter die neuen Regeln fallen. Sie müssen zudem gekennzeichnet werden.

Möbel

Die problematischsten Stoffe (solche, die krebserregend sind, Gene oder Hormone beeinflussen oder die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen) sollten grundsätzlich verboten werden. Mitgliedstaaten sollten Ausnahmen nur in absolut notwendigen Fällen machen. Zulassungen sowie deren Verlängerungen sollen zeitlich begrenzt werden, während sicherere Alternativen entwickelt werden.

Nano

Angesichts der möglichen Risiken der Nanotechnologie konnten die EU-Abgeordneten getrennte Sicherheitskontrollen und die Kennzeichnung von Produkten, die Nanomaterial enthalten, durchsetzen.

Ă–ffnung des EU-Markts fĂĽr Biozid-Produkte

Durch das neue Gesetz wird dieses Binnenmarktsegment stärker vereinheitlicht. Auch werden Fristen, um die Anträge von Zulassungen zu bewerten, festgesetzt. Die Anerkennung von Zulassungen zwischen den Mitgliedstaaten wird verbessert. Ab 2013 können EU-Zulassungen beantragt werden und ab 2020 wird die Unionszulassung auch für die meisten Biozid-Produkte möglich sein.

Quelle: europarl.europa.eu