Pflanzenleuchte: „Mygdal“ von Nui Studio

Nicht an jedem Ort kann Grün gut gedeihen: Gerade an dunkleren Stellen wird es für Pflanzenliebhaber schwierig. Neue Möglichkeiten bietet die Pflanzenleuchte des deutschen Design-Duos Nui Studio.

„Mygdal“ nutzt die physikalische Ähnlichkeit zwischen Sonnen- und LED-Licht. Das Nui Studio gestaltete die Pflanzenleuchte so, dass in ihrem Inneren ein komplett autonomes Ökosystem herrscht. Die Pflanze wird eingesetzt und von Glas umschlossen. Nun kann sie auf natürliche Weise Photosynthese betreiben. Als Hommage an den dänischen Glasmacher Peter Kuchinke bedeutet der Name der Leuchte frei übersetzt „furchtbare Erde“.

Die Planzenleuchte ist mit einer neuartigen Glasbeschichtung versehen, mit der Strom über die Oberfläche geleitet wird. Damit ist keine weitere Verbindung zwischen Lampe und Stromquelle nötig. Durch die flexible Stromversorgung lässt sich „Mygdal“ vielfältig einsetzen: Als Hänge-, Boden- oder Tischleuchte.

Weitere Informationen: nui-studio.com

Evrgreen: Online-Pflanzenhandel bietet Komplettlösung

Für alle, die ihre Terrasse oder ihren Balkon mit Pflanzen verschönern möchten, aber über wenig gärtnerisches Wissen verfügen, bietet der Online-Händler Evrgreen jetzt eine Komplettlösung an.

Per Mausklick können Blumen, Stauden und Co. mit einem Standortberater nach den vorherrschenden Licht- und Bodenverhältnissen ausgesucht und entsprechend der vorhandenen Fläche geordert werden. Dabei sind die Sets bereits mit drei bis fünf miteinander harmonierenden Sorten zusammengestellt. Eine Pflanz- und Pflegeanleitung ist im Lieferumfang ebenfalls enthalten. Komponiert sind die Evrgreen-Sets nach verschiedenen Themen. Dazu gehören beispielsweise der „Blühende Duftgarten“ oder das „Teekräuter“-Set.

Evrgreen wurde von Jan Nieling und Philip Ehlers gegründet. Ihr Ziel ist es, mehr Freude am Grünen Daumen zu vermitteln und der Entwicklung entgegenzuwirken, dass Zimmerpflanzen immer mehr zu Wegwerfprodukten verkommen. Daher konzentrieren sie sich auf leicht zu handhabende Systeme. Seit Frühjahr 2015 führen sie darüber hinaus Stauden, Gräser und Kräuter.

Weitere Informationen: evrgreen.de

Fluwel: Neuer Blumenzwiebel-Onlineshop

Blumenzwiebeln in großen Mengen können ambitionierte Gärtner jetzt auf fluwel-professional.de direkt in den Niederlanden bestellen. „Unser neuer Onlineshop richtet sich in erster Linie an Landschaftsgärtner und Gartengestalter, steht aber auch Hobbygärtnern offen“, erklärt Carlos van der Veek, Gründer von Fluwel. „Wir bieten hochwertige Blumenzwiebeln zu Großhandelspreisen – je mehr unsere Kunden von einer Sorte oder Mischung bestellen, umso niedriger ist der Stückpreis.“

Bestellen kann man schon im Sommer und das ist durchaus empfehlenswert. Denn jetzt steht noch das volle Sortiment zur Auswahl. Versendet wird die Ware sicher verpackt und erreicht seinen Bestimmungsort genau zur Pflanzzeit im Herbst. „Die Zwiebeln werden bei uns bis zur Lieferung optimal gelagert“, so van der Veek. „Zudem sind die Transportwege kurz: Ihre Bestellung wird von unserem Betrieb in Nordholland direkt zu Ihnen nach Hause geliefert.“

Die Mindestbestellmenge ist unterschiedlich. Manche Blumenzwiebeln sind bereits im Zehnerpack erhältlich, bei anderen sind 50 die kleinste Anzahl, die Kunden auswählen können. Dies sind durchaus Mengen, die auch für Privatkunden interessant sind. Damit ein dichtes Blütenmeer entsteht, empfiehlt van der Veek beispielsweise, 60 Tulpen pro Quadratmeter zu pflanzen. Bei kleineren Blüten ist die Anzahl noch höher. „Bei diesen Angaben gehe ich allerdings von sehr großen Blumenzwiebeln aus – wie wir sie in unserem Onlineshop anbieten.“

Weitere Informationen: fluwel-professional.de

Bloomy Days: Der Schnittblumen-Versand erobert den Markt

Frische, ungebundene Schnittblumen per Online-Abo zu den Kunden bringen – so lautet das Erfolgsrezept von Bloomy Days. Hinter dem 2012 gegründeten Startup steht Franziska von Hardenberg. „Der Ansatz, saisonale und vasenfertige Schnittblumen im Abonnement nach Hause zu liefern, die dabei mindestens drei Tage frischer als Blumen aus dem Laden um die Ecke sind, war völlig neu“, erklärt die damals 27-Jährige ihr Konzept. Zwar gab es zu diesem Zeitpunkt Services, die das Zustellen von gebundenen Sträußen in der Ferne ermöglichen, doch der Lieferant ist dabei immer der Laden vor Ort. „Die Einzelhändler erhalten ihre Ware einmal wöchentlich und können weder in Auswahl noch in Qualität große Sprünge machen, da sie nur einige dutzend Sträuße verkaufen“, so von Hardenberg.

Daher entschloss sich die ehemalige Rocket-Internet-Mitarbeiterin, ihr E-Commerce-Wissen mit ihrer Liebe zu Blumen zu kombinieren und entwickelte die Geschäftsidee von Bloomy Days. Schnell überzeugte sie damit Investoren. So sammelte die junge Marke über ein Crowdfunding-Portal in nur 93 Minuten 100.000 Euro. In den ersten drei Jahren verbuchte das Unternehmen mit Sitz in Berlin ein 2.000-prozentiges Wachstum und versendete 2,5 Mio. Schnittblumen.

Der Kunde kann zwischen individuellen Abo-Optionen und saisonalen Geschenkideen wählen. Allein zum Muttertag 2015 verdreifachten sich die Bestellungen im Vergleich zum Valentinstag 2015 – mehr als 3.000 Bouquets wurden zu diesem Anlass verschickt. Jeder vasenfertigen Blumen-Sendung liegen Karten mit Fakten zu Pflege, Handhabung und Besonderheiten der jeweiligen Sorte bei. Einmal pro Woche sucht Franziska von Hardenberg zudem die „Bloomen der Woche“ aus. Die Kunden bekommen ein von ihr persönlich zusammengestelltes Bouquet.

80 Prozent der Kunden lassen sich bei der Lieferung überraschen. Die restlichen 20 Prozent legen die gewünschte Stiellänge fest oder klicken sich zwei Tage vor Lieferung online durch die Auswahl auf bloomydays.com und entscheiden sich für das gewünschte Bouquet. Die Blumen werden dabei auf den Auktionen in Holland gekauft und ohne Zwischenhändler direkt nach Berlin transportiert, wo sie geputzt und vasenfertig zusammengestellt werden. In speziellen Kartonagen werden sie noch am selben Tag innerhalb Deutschlands und Österreichs versendet und sind am nächsten Tag beim Kunden.

Inzwischen beschäftigt Franziska von Hardenberg 35 Mitarbeiter, mit denen sie das Tagesgeschäft steuert. Seit 2014 gibt es mit Christian Kieb einen zweiten Geschäftsführer. Aufgrund des großen Erfolgs sind die Tage vorbei, in denen sie selbst jedes Bouquet zusammenstellte. Heute passiert dies in einem 500 qm großen Lager, in dem fünf Mal in der Woche ihr bis zu 100 Personen starkes Team die Blumen verpackt.

Damit die Erfolgsstory weitergeht, sammelte die Gründerin im Frühjahr 2015 weitere 2,2 Mio. Euro Investorengelder ein. „Wir sind stolz, weitere großartige Partner gewonnen zu haben, die an unseren Erfolg glauben und gemeinsam mit uns neue Märkte erobern wollen. Aktuell im Blick hat sie dabei die Schweiz sowie weitere Nachbarländer. „In absehbarer Zeit wollen wir zu den größten Blumenversendern weltweit zählen.“

Downderry Lavendel: Neu im Netzwerk Pflanzensammlungen und im Dehner Blumenpark

Downderry Lavendel Simon Charlesworth betreibt als Züchter im englischen Kent seine Downderry Nursery und kultiviert dort eine beeindruckende Vielfalt Lavendel in vielen Farben. Ein Teil dieses breiten Sortimentes wurde über mehrere Jahre von Hans Müller, Helix Pflanzen GmbH, an verschiedenen Standorten in Deutschland auf seine Winterhärte getestet und seit vier Jahren in speziellen Töpfen unter dem Label Downderry Lavendel exklusiv über die Dehner Gartencenter vermarktet.

Jetzt wurde die Downderry Lavendelsammlung unterstützender Partner im Netzwerk Pflanzensammlungen und ist damit Bestandteil der Deutschen Genbank Zierpflanzen.  Ende Januar 2014 wurde die Aufnahme ins Netzwerk beurkundet. Um die Downderry Lavendel mit ihren unterschiedlichen Wuchsformen und für Lavendel ungewöhnlichen Farbpalette nun einer gartenbegeisterten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, plant Dehner Gartencenter in seinem 30.000 Quadratmeter großen Blumenpark am Stammsitz in Rain am Lech für 2014 einen Downderry Lavendelgarten.

Weitere Informationen: downderry-lavendel.de und dehner.eu