Ist der Garten Natur?

Die Menschen haben heute eine andere Sichtweise auf die Natur als noch vor 10 oder 20 Jahren. Heutzutage wird die Natur als ein Ort des Friedens, der Entspannung und der Erholung definiert, d.h. als völliger Gegensatz zu unserem stressigen Alltag.

In einer kürzlich vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) durchgeführten Untersuchung wurde gefragt, was Menschen mit dem Begriff „Natur“ assoziieren. Es war keine große Überraschung, dass die Mehrheit (47 %) den Wald nannten. Weiterhin dachten 38 % an „Wiesen“, 33 % verbanden den Begriff mit „wildlebenden Tieren“, 27 % sagten „Bäume“ und weitere 23 % nannten „Blumen“. Weitere Nennungen auf der Liste waren Seen, Berge, Pflanzen, Felder und Flüsse. Es war allerdings schon etwas überraschend, dass lediglich 14 % der Befragten der „Garten“ als vorletzter Begriff, nur noch gefolgt von „Sonne“, einfiel. Ein Garten hat also demnach nichts mit der Natur zu tun? Aber was ist dann ein Garten, wenn nicht Natur? Interessanterweise bezeichnet sich die Mehrheit der Deutschen als umweltbewusst. Sogar über die Hälfte der deutschen Jugendlichen zwischen 15 und 21 Jahren sagen von sich selbst, dass sie bereit sind, ihre Lebensweise an die Bedürfnisse von Umwelt und Klima anzupassen. Gleichzeitig aber finden diese Jugendlichen Gartenarbeit völlig „uncool“. Die Gründe für diese Fehleinschätzung, dass der Garten keine Natur sei, sind vielschichtig. Es würde jedoch helfen, diese Ansicht richtig zu stellen, wenn Medien, Schulen und Eltern die Jugend mehr darüber informieren würden. Wenn die Eltern ihren Kindern zeigten, wieviel Natur in jedem Garten steckt, könnten die Kinder zum richtigen Ergebnis gelangen: der Garten ist Natur und Gartenarbeit ist ein Teil des Naturschutzes.

Weitere Infos unter: bfn.de

Deutscher Gartenbuchpreis 2012 – Jetzt noch bewerben!

Schloss Dennenlohe im mittelfränkischen Landkreis Ansbach vergibt in Kooperation mit der Motorsägenmarke STIHL am 9. März 2012 zum sechsten Mal den Deutschen Gartenbuchpreis.

Zuvor nimmt eine mit hochkarätigen Gartenexperten besetzte Jury die neu erschienen Gartenbücher unter die Lupe und wählt aus den fünf verschiedenen Bücherkategorien„Bildband“, „Ratgeber“, „Garten- oder Pflanzenporträt“, „Garten-Reiseführer“ und „Buch über Gartengeschichte“ die jeweils besten Publikationen aus.

Der im Jahr 2007 durch Baron Robert von Süsskind ins Leben gerufene Preis verfolgt das Ziel, qualitativ herausragende Werke der Gartenliteratur auszuzeichnen. Bewerbungen von Autoren und Verlagen werden noch bis zum 29. Februar 2012 angenommen.

Weitere Infos unter:
stihl.de
dennenlohe.de

 

Autoren für grünes Lexikon gesucht

Hortipendium ist ein vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördertes Projekt zur Schaffung einer internetbasierten, kostenlosen Enzyklopädie für alle gärtnerischen Berufe und für den Freizeitgartenbau.

Dieses Lexikon soll das Grundlagenwissen der grünen Berufe vermittelten, in einen Zusammenhang stellen und erklären. Dabei ist hortipendium.de im Aufbau sowie in der Funktionalität mit der freien Enzyklopädie Wikipedia vergleichbar. Wie dort wird auch in Hortipendium nach dem Wiki-Prinzip geschrieben: Ein Autor beginnt einen Artikel, andere Autoren können mitarbeiten und ergänzen.

Für die Zukunft erhofft Hortipendium die Mitarbeit aller gartenbaulichen Institutionen und Organisationen sowie aller Interessierten und engagierten Fachleute, die sich im Beruf oder in ihrer Freizeit intensiv mit dem Thema Gartenbau beschäftigen. hortipendium.de sucht Autoren, die ihr Fachwissen mit anderen teilen möchten. Im Gegensatz zur Wikipedia schreiben in Hortipendium ausschließlich zugelassene Autoren, die mit ihrem richtigen Namen genannt werden. Derzeit sind noch nicht alle Wissensbereiche mit Inhalten gefüllt. Dennoch haben die Autoren seit der Freischaltung im Juni 2010 bereits rund 1.500 Artikel aus verschiedenen Informationsbereichen erstellt, bearbeitet und frei zugänglich gemacht.

Weitere Infos unter: hortipendium.de

Koubachi: Die App, die Pflanzen eine Stimme gibt

Wer kennt das nicht: Die Pflanzen in den eigenen vier Wänden sind schon wieder eingegangen und man weiß nicht, warum. Wurden sie zuviel oder zu wenig gegossen? Fehlte vielleicht der Dünger oder hätte mehr Besprühen geholfen? Diese Fragen gehören jetzt der Vergangenheit an – behauptet zumindest Koubachi, die iPhone App zur Pflanzenpflege.

Dank der intelligenten „Plant Care Engine“ muss der Nutzer seine Pflanzen nur einmal kalibrieren. Die Koubachi App sagt ihm dann per Push-Benachrichtigung genau, wann sie gegossen, gedüngt oder besprüht werden müssen. Dabei ist diese Applikation aber mehr als ein reiner Kalender. Denn abhängig von Pflanzenart, Jahreszeit und dem jeweiligen Wohnort bietet sie exakte Pflegehinweise – basierend auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, so das Unternehmen.

Industrieverband Garten: Jahrbuch herausgegeben

Sowohl für Hersteller als auch für Händler, die im Outdoor-Markt tätig sind, ist es von großer Bedeutung, die aktuellen Entwicklungen und Trends des grünen Marktes zu kennen. Denn nur, wer weiß, welchen Stellenwert der Garten heute in der Gesellschaft besitzt, welche Position das „Outdoor Living“ aktuell einnimmt und wie sich diese Veränderungen auf die Nachfrage auswirken, kann fundierte Entscheidungen treffen. Deshalb bietet der Industrieverband Garten (IVG) jetzt das IVG-Jahrbuch „Garden Facts“ an. Entstanden in Kooperation mit der IBH Retail Consultants GmbH, Köln, ermöglicht es einen umfassenden Einblick in den Gartenmarkt in Deutschland.

Der redaktionelle Teil des Jahrbuchs widmet sich jedes Jahr einem speziellen Thema. Dabei handelt es sich dieses Mal um das „Outdoor Living“. Experten aus führenden Industrieunternehmen, Markt- und Trendforscher, Journalisten und Messeverantwortliche der grünen Branche beschreiben und analysieren diesen Trend. Sie stellen neue Gartenformen vor, die sich aufgrund geänderter Gesellschaftsformen, Umweltbedingungen und Lebenseinstellungen ergeben. Darüber hinaus zeigen sie neue Möglichkeiten und Chancen auf, geben Empfehlungen und präsentieren Innovationen.

Der zweite Teil des Jahrbuchs umfasst alle wichtigen Fakten zum Gartenmarkt 2011. Ausgehend von einer wissenschaftlichen Marktanalyse stellt die IBH Retail Consultants GmbH systematisch die relevanten qualitativen und quantitativen Daten rund um die grüne Branche dar. Dabei werden sowohl der private als auch der gewerbliche Verbrauch betrachtet. Der Teil beinhaltet zum einen die Marktentwicklung der Jahre 2000 bis 2010 und zum anderen eine Prognose bis 2015.

Das Jahrbuch wurde am 5. September im Rahmen des IVG-Branchentreffs auf der spoga+gafa in Köln vorgestellt. Seitdem kann die Studie für 89 Euro über den Industrieverband Garten bezogen werden.

Weitere Infos unter: ivg.org