Spätes Einkaufen entspricht der Lebensrealität vieler Berufstätiger

Einkaufen nach 20:00 Uhr hat sich in den Lebensgewohnheiten der Bevölkerung fest etabliert. 71 Prozent der Berufstätigen in Nordrhein-Westfalen sehen die Öffnungszeiten nach acht Uhr abends als sehr positiv bzw. eher positiv.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH). Mehr als tausend Verbraucher im bevölkerungsstärksten Bundesland NRW wurden für diese Studie befragt. Fast drei Viertel davon bewerten die langen Ladenöffnungszeiten als positiv. Zwei Drittel der Befragten gehen regelmäßig oder zumindest gelegentlich nach 20:00 Uhr shoppen. Die langen Öffnungszeiten der Geschäfte entsprechen der Lebensrealität der berufstätigen Bevölkerung. Viele Menschen sind im Schichtdienst tätig, haben lange Arbeitszeiten oder pendeln täglich viele Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Hier bietet der Handel mit seinen langen Öffnungszeiten genau die Flexibilität, die viele Arbeitnehmer brauchen, um ihren beruflichen Anforderungen gerecht werden zu können. Dazu IFH-Geschäftsführer Boris Hedde: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Bevölkerung das späte Einkaufen in ihre Alltagsgewohnheiten integriert hat. Lange Öffnungszeiten als Serviceleistung für Kunden fördern somit den Grad der Kundenbindung.“ Eine Beschränkung der Öffnungszeiten empfindet über die Hälfte der Verbraucher als unzeitgemäß. Tatsächlich geben 40 Prozent der Befragten an, bei einer erneuten Einschränkung der Öffnungszeiten auf das Internet auszuweichen. Für die Händler würde das erhebliche Umsatzeinbußen bedeuten. Mehr dazu auf der Website des IFH unter www.ifhkoeln.de

 

Holzimporte: Ab 2013 gilt neue EU-Verordnung – Viteo erfüllt sie bereits

Die EU-Staaten sind nach wie vor ein Einfallstor für illegales Holz aus aller Welt. Das ist das Ergebnis des aktuellen „WWF-Regierungsbarometer Holz“. Demnach stammen schätzungsweise bis zu 20 Prozent der Holzimporte in die EU aus illegalem Holzeinschlag. Derzeit gibt es nur in zehn der 27 EU-Länder Maßnahmen gegen die Einfuhr von Holz aus illegalen Quellen, in neun Staaten dagegen keine oder nur sehr schwache Regelungen. Dabei hat die Europäische Union bereits 2010 eine Verordnung erlassen, die es verbietet, illegales Holz zu vermarkten.

Deutschland liegt im Vergleich der Staaten nach Angaben des WWF mit zwölf von 18 möglichen Punkten vorn – zusammen mit Großbritannien und den Niederlanden. „Ein echter erster Platz ist das nicht“, so WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer. „Die anderen Länder sind nur so schlecht, dass Deutschland die Note 3 für einen Spitzenplatz genügt.“

In rund einem Jahr – am 3. März 2013 – tritt ein Gesetz in Kraft, das die Einfuhr von illegalem Holz unter Strafe stellt. Dann müssen nicht nur Importeure nachweisen, dass ihr Holz aus legaler Quelle stammt, sondern die gesamte Verarbeitungskette. Zu den Schwachstellen der Verordnung gehört, dass sie zwar einen legalen, nicht aber einen ökologisch nachhaltigen Einschlag fordert. „Die EU-Staaten haben in den kommenden zwölf Monaten noch viel zu tun, um das Gesetz gut umzusetzen. Bisher führt die EU im Kampf gegen weltweite Abholzung ein echtes Trauerspiel auf“, betont Nina Griesshammer.

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Auch für die Möbelindustrie ist die EU-Vorgabe ein wichtiges Thema. Einige Unternehmen setzen bereits jetzt die Verordnung um. Dazu gehört der Outdoormöbel-Hersteller Viteo. Ab sofort verwendet er bei seinen Kollektionen „Home“ und „Pure“ ausschließlich Holz aus Indonesien, welches das von der EU mit entwickelte Legalitätssiegel „Sistem Verifikasi Legalitas Kayu“ (SVLK, System Verification Legality Wood) trägt. Dabei sollen vier unterschiedliche Kontrollmechanismen, bei denen Privatpersonen, eine Regierungsbehörde Indonesiens und die EU mit einbezogen sind, eine nachvollziehbare Einhaltung aller Regeln garantieren. Teil des Zertifikats sind zusätzlich die Regeln des „sustainable forest Management“. So soll der Brückenschlag von der Ernte bis zur Ausfuhr des Teaks gelingen. Um sich auf die Einhaltung verlassen zu können, hat Viteo-Geschäftsführer Wolfgang Pichler direkt vor Ort die Holzlieferanten persönlich ausgewählt. „Nur wer seine Partner persönlich kennt, kann ihnen wirklich vertrauen“, so Pichler.

 

Das polnische Paradies

Nach Jahrzehnten der Entbehrung haben die Polen ein verstärktes Verlangen nach Luxus, Vergnügen und einem lockeren Lebensstil. Das zeigt sich auch in ihren Gärten, zumindest in denen der vermögenden Polen – und davon gibt es zunehmend mehr.

Das polnische Bruttosozialprodukt belief sich 2010 auf 334 Milliarden Euro und das aktuelle Wirtschaftswachstum liegt bei 3,9 Prozent. Nach zwanzig Jahren des gesellschaftlichen Fortschritts, zeigen sich nun die ersten Erfolge. Gärtnern ist jetzt in Polen sehr beliebt – und es ist eine ernsthafte Angelegenheit. Der beliebteste Gartentrend in Polen ist der Design- und Kunstgarten. Polnische Gartenfreunde investieren viel Zeit, Geld und Arbeit in ihre Gärten, doch der Garten ist für sie alles andere als eine Privatsache. Sie laden ihre Freunde, Verwandte und Nachbarn ein, damit sie den schönen Garten bewundern und seine Besitzer entsprechend loben können.

Für viele Polen ist der Garten daher ein Mittel zum Zweck, um damit den Stand des wirtschaftlichen Wohlergehens zu demonstrieren. Es überrascht daher nicht, dass in den Blogs sehr viel darüber gepostet wird, wie eine gute Gartenparty zu organisieren ist und welche Gartenmöbel am besten geeignet sind. Ein ebenfalls beliebtes Blog-Thema ist die Anlage eindrucksvoller Wasser- und Lichteffekte im Garten. Was aber im Frühling und Sommer den Garten schmückt, kann im Winter schon zu Frustrationen führen. Das Reinigen und Spülen der Teiche und Springbrunnen kann dann nämlich ein Problem darstellen. Die besonders wohlhabenden Polen haben einen Wintergarten, von dem aus sie mit ihren Gästen die bezaubernde Winterlandschaft im Garten warm und bequem bewundern können.

Weitere Informationen: newsroom.husqvarna.com

 

Bewegte Poesie in französischen Gärten

Typisch Frankreich! Ein Garten ist ein Garten, jedoch in Frankreich ist das nicht so einfach. Dieses Land scheint voller Paradiesgärten zu sein und daher ist das Gärtnern im Land von Wein, Baguette und Camembert eine sehr emotionale Angelegenheit.

Für den französischen Gartenfreund ist das Gärtnern etwas, auf das er niemals verzichten könnte. Für ihn ist es ein menschliches Bedürfnis, ein Herzenswunsch, etwas absolut Grundlegendes. Französische Blogger neigen daher dazu, ihre leidenschaftliche Faszination fürs Gärtnern sehr poetisch zum Ausdruck zu bringen. Es ist nicht das Gärtnern selbst, das diese Verzückung auslöst, sondern vielmehr der Vorgang an sich. Es ist das Wachsen lassen von Blumen und Gemüse, das Erleben von Mutter Natur – etwas, das ein Franzose niemals als Arbeit bezeichnen würde. Für ihn ist es das Schaffen von Harmonie und die Verbindung des Menschen mit seinem Ursprung. Konsequenterweise ist der Wohlfühlgarten der bevorzugte Trend in Frankreich. Besonders für Frauen ist der Garten ein Ort, an dem sie der täglichen Routine und dem Stress des Berufslebens entfliehen können. Die Franzosen entspannen und träumen in ihren Gärten, und viele wünschen sich dabei, dass ihr Garten größer wäre. Aber auch in Frankreich ist ein üppiger und großer Garten etwas, das der Oberklasse vorbehalten ist. Nichtsdestotrotz lieben die Franzosen ihre Gärten, auch wenn sie klein sind, und machen entsprechend ihrer Mentalität das Beste daraus. Wer keinen großen Garten haben kann, sieht in einem Küchengarten eine interessante und preiswerte Alternative. Wie bereits erwähnt, finden die Blogger poetische Beschreibungen für ihren Küchengarten, wenn sie im Internet darüber berichten: Das Ernten ist magisch, es ist das Beste der irdischen Energie und es ist die Stimme der Natur. Das ist eben Frankreich!

Weitere Informationen unter: newsroom.husqvarna.com

 

Dänemark: Das Land der Gartenpartys

Die Dänen sind für ihre entspannte skandinavische Mentalität und ihre ausgeprägte Lebensfreude bekannt. Der Garten spielt eine wichtige Rolle in ihrem gesellschaftlichen Leben, denn das ist der Ort, an dem sie sich am liebsten treffen, um zu trinken, essen und einfach nur die guten Dinge des Lebens mit Freunden und Familie zu genießen. Das setzt allerdings eine besondere Gartenform voraus.

Unter Berücksichtigung des nordeuropäischen Wetters nutzen die Dänen ihre Gärten vor allem während der Sommermonate. Die beliebteste Gartenform ist eine Mischung aus Gesellschaftsgarten, üppiger Garten und Küchengarten. Auf jeden Fall steht aber der soziale Aspekt, das Zusammensein im Freien mit Freunden, Familie und Nachbarn, im Vordergrund. Der Garten muss daher eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen, und dabei lieben es die Dänen üppig. Die Gärten sind oft sehr farbenfroh, verspielt und künstlerisch angelegt. Dänen legen nicht viel Wert auf Trends, und so spiegelt der Garten zumeist die Persönlichkeit seiner Besitzer wider, anstatt irgendwelcher Trends aus Hochglanzgartenmagazinen. Neben der Geselligkeit und der üppigen Gestaltung müssen dänische Gärten auch noch genug Platz für den Anbau von Kräutern und Gemüse bieten. Anders als in den Küchengärten in den meisten anderen Ländern lieben es die Dänen, neue Kräuter- und Gemüsesorten auszuprobieren. Für sie ist ein Küchengarten mehr als nur ein Ort, an dem man das eigene Essen anbaut; für sie ist es die Leidenschaft für die schönen Dinge des Lebens: Gutes Essen und Trinken in angenehmer Gesellschaft genießen. Das findet sich auch immer wieder in den meisten dänischen Blogs und nicht zuletzt auch in der Ausgabefreudigkeit für den Garten. Durchschnittlich geben die Dänen jährlich pro Kopf 183 Euro (237 $) für ihren Garten aus, was dem zweithöchsten Wert in Europa entspricht.

Weitere Informationen unter: newsroom.husqvarna.com