Persönlicher Kontakt wichtiger Impulsgeber im B2B-Geschäft

Kunden denken nicht in Vertriebskanälen – auch Geschäftskunden nicht. So wie im Endkundengeschäft werden im B2B-Bereich während des Kaufentscheidungsprozesses unterschiedliche Kanäle kombiniert. Wie stark der wechselseitige Einfluss der verschiedenen Kanäle im B2B-Geschäft ist, hat das ECC Handel in Zusammenarbeit mit der hybris GmbH auf Basis einer Befragung von 1.047 Unternehmen in einer Studie analysiert.

Um das Multi-Channel-Verhalten der teilnehmenden Unternehmen beurteilen zu können, wurden diese zu ihrem Informations- und Kaufverhalten befragt. Das Ergebniss: Die Mehrheit der Geschäftskunden sind als Multi-Channel-Käufer unterwegs und informieren sich vor dem Kaufabschluss in einem oder zwei alternativen Kanälen. Das Internet ist dabei Informationsquelle Nummer eins. So haben sich vor dem Kauf im persönlichen Kontakt etwa 72 Prozent und vor der Bestellung über ein Print-Medium 61 Prozent der Kunden online informiert. Suchmaschinen sowie Marken- oder Herstellerwebsites werden dabei am häufigsten zu Rate gezogen.

Für den B2B-Bereich spielt auch der persönliche Kontakt im Kaufentscheidungsprozess eine besonders wichtige Rolle. Sowohl der Erfolg von Online-Shops als auch vor allem die Umsätze über Print-Medien sind eng mit einem vorangegangenen persönlichen Beratungsgespräch – beispielsweise auf Messen – verknüpft. So werden 74,6 Prozent der Umsätze in Online-Shops von Kunden erzielt, die sich zuvor in einem persönlichen Gespräch informiert haben. Bei Print-Bestellungen macht der persönliche Kontakt sogar 92,5 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Weitere Informationen: ecc-handel.de

RFID gewinnt Bedeutung für Gartenbau

In vielen Branchen ist RFID bereits fester Bestandteil des Logistikkonzepts. Nun hat auch die Gartenbaubranche die Vorzüge dieses Systems entdeckt. Nach Ansicht von Branchenkennern wird RFID in diesem Jahr eine wichtige Rolle in der grünen Branche spielen.

Im Rahmen einer Veranstaltung hat die niederländische Firma Container Centralen Benelux B.V. in Hoofddorp über die Bedeutung von RFID in den täglichen Abläufen in Handel und Logistik informiert. Als Praxisbeispiel schilderte die ebenfalls niederländische Baas Plantenservice B.V., die auch die Logistik einiger deutscher Baumärkte betreibt, dass für viele Unternehmen der Gartenbaubranche positive Effekte mit dem Einsatz von RFID verbunden sind. So führt das System in der Supply Chain unter anderem zu einer erheblichen Reduzierung von Problemen, wie zum Beispiel manuellen Fehlern bei der Auftragsverfolgung oder unleserlich geschriebener Bestell- und Lieferscheine.

Weitere Infos unter:
container-centralen.nl/rfid.aspx
plantenservice.nl

Grillen wird in Deutschland zum Ganzjahrestrend

Der Markt für Grillgeräte boomt wie kein anderes Segment im deutschen Gartenmarkt. In den vergangenen fünf Jahren wuchs er um knapp 45 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt der gerade veröffentlichte „IFH Branchenfokus Grillen 2012“.

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Die Deutschen geben inzwischen für Grillgeräte, Grillzubehör und Brennstoffe etwa 1,1 Milliarden Euro aus. Im Jahr 2011 waren das durchschnittlich pro Kopf 13,17 Euro. Rund zwei Drittel der Umsätze entfallen dabei auf die eigentlichen Grillgeräte, während sich die restlichen Prozente annähernd zu gleichen Teilen auf Brennstoffe und Grillzubehör aufteilen.

Der Markt für Grillgeräte und Zubehör wird derzeit gleich von mehreren Faktoren positiv beeinflusst: Der Aufenthalt im Garten liegt genauso im Trend wie das gemeinsame Kochen und Essen. Zu beobachten ist, dass in Deutschland vor allem hochwertige und großvolumige Grillgeräte populärer werden – aber auch die Anzahl an Zweitgeräten nimmt weiter zu.

In den letzten drei Jahren stechen insbesondere die Gasgrillgeräte bei den insgesamt positiven Zuwachsraten hervor. Aber auch Brennstoffe konnten ein überdurchschnittliches Wachstum generieren. Diese Entwicklung zeigt deutlich: Nicht nur die Zahl an Grillfans insgesamt ist gestiegen, auch die Grillhäufigkeit im Jahr hat deutlich zugenommen: Grillen entwickelt sich immer mehr zum Ganzjahrestrend.

Obwohl der Markt für Grillgeräte sehr vielschichtig ist, zeigt die Distributionsstruktur, dass ein Vertriebsweg dominiert: Die meisten Konsumenten versorgen sich im Bereich Grillen über Bau- und Heimwerkermärkte mit ihren angeschlossenen Gartencentern.

Weitere Infos: ifhkoeln.de

PR als Erfolgsmittel für den Handel

Gut zu sein reicht nicht – man muss auch intensiv darüber reden. Auf diese Kurzformel kann das Ergebnis der jüngsten Handelsbefragung des Kölner EHI Retail Institute gebracht werden: 95 Prozent der befragten Geschäftsführer und Manager aus dem Handel sehen in Public Relations (PR) ein wichtiges Instrument für den Unternehmenserfolg.

In einer Vergleichsuntersuchung vor zwei Jahren waren lediglich knapp 30 Prozent der Befragten von der Wirksamkeit der PR überzeugt. Bedeutung und Ansehen der professionellen Kommunikation hat somit sehr deutlich zugenommen. Den Grund dafür sehen 88 Prozent der Handelsverantwortlichen in den gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre. In Zeiten verschiedener Krisen erwarten die Verbraucher offene und intensive Kommunikation von Handel und Produzenten. In besonderem Maße gilt das für das nach wie vor hoch aktuelle Thema der Corporate Responsibility (CR) als Teil der Unternehmenskommunikation. Unternehmen, die die Wirkung ihrer Nachhaltigkeitskommunikation gemessen haben, stellen dadurch eine merkliche Imageverbesserung bei externen Zielgruppen (Konsumenten) wie auch den eigenen Mitarbeitern fest.

Unverändert gelten die Printmedien für 93 Prozent der Befragten als wichtigstes Kommunikationsmittel. Dennoch sind die Social Media auf dem Vormarsch und haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Sowohl PR-Profis wie auch rund die Hälfte der befragten Handelsmanager sind sich einig, dass Blogs, Facebook, Youtube und Co. ein wichtiges Kommunikationsmedium sind. Die andere Hälfte der Handelsverantwortlichen ist bisher noch nicht von der Relevanz der Social Media überzeugt. Übereinstimmung herrscht bei den Social Media Nutzern aus dem Handel und den PR-Experten darüber, wie in Blogs usw. kommuniziert werden soll. Die überwiegende Mehrheit in beiden Gruppen favorisiert die sachliche Kommunikation und lehnt einen rein persönlichen Kommunikationsstil ab.

Die komplette Studie wird auf dem EHI-PR-Kongress 2012 am 13./14. März in Köln vorgestellt.

Weitere Informationen:
www.ehi.org
www.pr-kongress.de

 

Ein Garten zum Sparen und Spaß haben

Nahrungsmittel sollen heute gesund, lecker, frei von Schadstoffen und aus regionaler Produktion sein. Was liegt also näher, als Kräuter und Gemüse im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu ziehen? Regionaler und gesünder geht’s nicht. Außerdem macht es auch noch jede Menge Spaß und spart Geld.

Viele Menschen folgen bereits diesem Trend und bauen Kräuter und Gemüse im eigenen Garten oder auf dem Balkon an. Die Grenzen des Machbaren werden dabei nur von der Größe des Gartens oder des Balkons vorgegeben. Tomaten, Erbsen, Bohnen und Salat – alles ist möglich, denn im gut sortierten Gartenmarkt gibt es das entsprechende Saatgut. Ein Tütchen Saatgut für Basilikum, Schnittlauch oder Petersilie kostet rund ein Drittel des Preises für einen Topf mit einer kleinen Pflanze diese Kräuter im Supermarkt.

Wachsen die Kräuter im eigenen Garten oder auf dem Balkon, kann man sich zudem sicher sein, dass sie absolut schadstofffrei sind; also 100 % Bio für deutlich weniger Geld. In Zeiten zahlreicher Lebensmittelskandale, sogar in der Bio-Branche, ist es aber nicht nur das Bewusstsein, sichere und frische Produkte aus eigenem Anbau zu genießen, dass den Menschen ein gutes Gefühl gibt. Einen Teil der eigenen Nahrung anzubauen ist ein sehr emotionaler Vorgang. Die Menschen haben Spaß daran, etwas wachsen zu lassen und – im wahrsten Sinne des Wortes – die eigenen Früchte zu ernten. Für die Saatgutproduzenten steckt dieser Bereich noch voller Potenzial.