Bewegte Poesie in französischen Gärten

Typisch Frankreich! Ein Garten ist ein Garten, jedoch in Frankreich ist das nicht so einfach. Dieses Land scheint voller Paradiesgärten zu sein und daher ist das Gärtnern im Land von Wein, Baguette und Camembert eine sehr emotionale Angelegenheit.

Für den französischen Gartenfreund ist das Gärtnern etwas, auf das er niemals verzichten könnte. Für ihn ist es ein menschliches Bedürfnis, ein Herzenswunsch, etwas absolut Grundlegendes. Französische Blogger neigen daher dazu, ihre leidenschaftliche Faszination fürs Gärtnern sehr poetisch zum Ausdruck zu bringen. Es ist nicht das Gärtnern selbst, das diese Verzückung auslöst, sondern vielmehr der Vorgang an sich. Es ist das Wachsen lassen von Blumen und Gemüse, das Erleben von Mutter Natur – etwas, das ein Franzose niemals als Arbeit bezeichnen würde. Für ihn ist es das Schaffen von Harmonie und die Verbindung des Menschen mit seinem Ursprung. Konsequenterweise ist der Wohlfühlgarten der bevorzugte Trend in Frankreich. Besonders für Frauen ist der Garten ein Ort, an dem sie der täglichen Routine und dem Stress des Berufslebens entfliehen können. Die Franzosen entspannen und träumen in ihren Gärten, und viele wünschen sich dabei, dass ihr Garten größer wäre. Aber auch in Frankreich ist ein üppiger und großer Garten etwas, das der Oberklasse vorbehalten ist. Nichtsdestotrotz lieben die Franzosen ihre Gärten, auch wenn sie klein sind, und machen entsprechend ihrer Mentalität das Beste daraus. Wer keinen großen Garten haben kann, sieht in einem Küchengarten eine interessante und preiswerte Alternative. Wie bereits erwähnt, finden die Blogger poetische Beschreibungen für ihren Küchengarten, wenn sie im Internet darüber berichten: Das Ernten ist magisch, es ist das Beste der irdischen Energie und es ist die Stimme der Natur. Das ist eben Frankreich!

Weitere Informationen unter: newsroom.husqvarna.com

 

Dänemark: Das Land der Gartenpartys

Die Dänen sind für ihre entspannte skandinavische Mentalität und ihre ausgeprägte Lebensfreude bekannt. Der Garten spielt eine wichtige Rolle in ihrem gesellschaftlichen Leben, denn das ist der Ort, an dem sie sich am liebsten treffen, um zu trinken, essen und einfach nur die guten Dinge des Lebens mit Freunden und Familie zu genießen. Das setzt allerdings eine besondere Gartenform voraus.

Unter Berücksichtigung des nordeuropäischen Wetters nutzen die Dänen ihre Gärten vor allem während der Sommermonate. Die beliebteste Gartenform ist eine Mischung aus Gesellschaftsgarten, üppiger Garten und Küchengarten. Auf jeden Fall steht aber der soziale Aspekt, das Zusammensein im Freien mit Freunden, Familie und Nachbarn, im Vordergrund. Der Garten muss daher eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen, und dabei lieben es die Dänen üppig. Die Gärten sind oft sehr farbenfroh, verspielt und künstlerisch angelegt. Dänen legen nicht viel Wert auf Trends, und so spiegelt der Garten zumeist die Persönlichkeit seiner Besitzer wider, anstatt irgendwelcher Trends aus Hochglanzgartenmagazinen. Neben der Geselligkeit und der üppigen Gestaltung müssen dänische Gärten auch noch genug Platz für den Anbau von Kräutern und Gemüse bieten. Anders als in den Küchengärten in den meisten anderen Ländern lieben es die Dänen, neue Kräuter- und Gemüsesorten auszuprobieren. Für sie ist ein Küchengarten mehr als nur ein Ort, an dem man das eigene Essen anbaut; für sie ist es die Leidenschaft für die schönen Dinge des Lebens: Gutes Essen und Trinken in angenehmer Gesellschaft genießen. Das findet sich auch immer wieder in den meisten dänischen Blogs und nicht zuletzt auch in der Ausgabefreudigkeit für den Garten. Durchschnittlich geben die Dänen jährlich pro Kopf 183 Euro (237 $) für ihren Garten aus, was dem zweithöchsten Wert in Europa entspricht.

Weitere Informationen unter: newsroom.husqvarna.com

 

Weltweites Gärtnern

Die Globalisierung und moderne Kommunikationstechnologien, so heiĂźt es, machen unsere Welt zu einem Dorf. In gewisser Hinsicht trifft das auch zu, aber es nur die halbe Geschichte, wie ein Blick auf die Gartenliebhaber in aller Welt beweist.

Außer dem Gärtnern gibt es noch etwas, das Gartenfreunde weltweit gemeinsam haben: Bloggen und Online-Gärtnern. Ständig auf der Suche nach Anregung und Rat, lieben es die Hobbygärtner mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt zu kommunizieren. Der schwedische Rasenmäherhersteller Husqvarna und das deutsche Unternehmen für Gartengeräte Gardena, das auch zur Husqvarna-Gruppe gehört, haben die Internet-Affinität der Hobbygärtner genutzt, um einen weltweiten Garten-Report zu erstellen. Mehr als 1,4 Millionen Blog Posts aus dreizehn Ländern wurden dazu analysiert. Daraus ergab sich ein klares Bild darüber, was bei den Gartenfreunden angesagt ist und was nicht. Obwohl sich herausstellte, dass die Vorstellungen hinsichtlich des ganz persönlichen Gartenparadieses sehr stark von den verschiedenen Kulturen und dem jeweiligen Zeitgeist beeinflusst werden, ergab die Untersuchung eine Liste der zehn beliebtesten Gartentrends. Demnach ist der Küchengarten die beliebteste Gartenform, gefolgt vom Bio-Garten und dem Wohlfühlgarten. Der Design- und Kunstgarten sowie der verwilderte Garten vervollständigen die Top Fünf. Der Gesellschaftsgarten, der Stadtgarten, der üppige Garten, der Topf- und Kübel-Garten und der Gewächshausgarten folgen auf den Plätzen sechs bis zehn. Der Bericht verdeutlicht aber auch, dass das, was den Dänen gefällt, in Norwegen überhaupt nicht ankommt. In den nächsten Wochen werden wir die Ergebnisse einiger untersuchter Länder in Kurzform hier veröffentlichen.

Der gesamte Bericht ist in englischer Sprache auf der Unternehmenswebsite newsroom.husqvarna.com zu finden.

Moderne Zeiten im Gartencenter

Angesichts der Tatsache, dass einige Betriebe der grünen Branche in der Vergangenheit nicht gerade überschwänglich offen für neue Kommunikationstechnologien waren, galt die Branche lange als etwas verstaubt und technikfeindlich. Doch damit ist jetzt Schluss.

Kundenservice und -bindung ist auch für die grüne Branche ein wichtiges Thema. Das klappt aber nur, wenn man die Kunden dort abholt, wo es für sie am bequemsten ist. Aktuell ist das auf dem Smartphone. Jeder Achte in Deutschland besitzt bereits so ein Multifunktionshandy, Tendenz steigend. Im nächsten Jahr, so sagen Experten voraus, wird schon jeder Zweite ein Smartphone haben. Mit der Nutzung der klugen Mobiltelefone wächst auch der Einsatz der sogenannten QR-Codes (QR = Quick Response, also schnelle Antwort). Da Schnelligkeit in unserer Informationsgesellschaft eine wichtige Eigenschaft der Kommunikation ist, kann sich auch die grüne Branche dem Reiz dieses Informationsmittels nicht länger entziehen.

Ein Pionier in dieser Sache ist das Oldenburger Unternehmen Green Solutions. Anfang 2011 als Zwei-Mann-Betrieb gestartet, sind die beiden Gründer Alexander Kelm und Günther Diekmann nun schon Arbeitgeber für 35 Mitarbeiter. Auf ihrer Website pflanzeninfos.net stehen schon 20.000 Pflanzenportraits mit über 75.000 Sorten und 70.000 Fotos – alle mittels QR-Code abrufbar. Und das geht ganz einfach: Mit dem Smartphone den QR-Code auf dem Etikett an der Pflanze im Gertencenter einlesen – und schon erscheinen die Informationen zu der betreffenden Pflanze im Display. Neben Standortansprüchen, Pflegetipps und einer Auswahl an geeigneten Begleitpflanzen erhält der User auch noch redaktionelle Artikel aus Gartenzeitschriften und Fotos sowie weitere Ideen und Anregungen. Gärtner, die nun der guten alten Zeit der persönlichen Kundenberatung nachtrauern, sollten aber nicht zu früh verzagen. Wenn 50 Prozent aller Deutschen 2013 ein webfähiges Mobiltelefon besitzen, bleiben immer noch genug Kunden für die persönliche Beratung übrig. Und für die hat der Gärtner dann umso mehr Zeit.

Weitere Infos unter: pflanzeninfos.net

Gärtnern ist der neue Luxus

Jede Freizeitbeschäftigung hat ihre Zeit. Aktuell liegt das Gärtnern stark im Trend, sagt Zukunftsforscher Matthias Horx vom Zukunftsinstitut in Kelkheim. Das heutige Gärtnern unterscheidet sich allerdings wesentlich von Gartenarbeit in der Vergangenheit. Heute ist es eine Form von Luxus.

Im Freizeitmarkt gab es schon immer Tätigkeiten, die einem aktuellen Trend entsprachen. Basteln, Kochen oder auch bestimmte Sportarten, wie z. B. das Joggen oder Aerobic, hatten ihre Zeit in der jeder, der dazu gehören wollte, mitmachte. Aktuell ist das Gärtnern die angesagte Freizeitbeschäftigung. Was lange Zeit als spießig galt, ist heute absolut trendy. Das Interesse an Umwelt und Natur ist in den letzten 30 Jahren stark gewachsen und führt dazu, dass die Menschen heute selber “etwas wachsen lassen“ wollen. Darüber hinaus, so Horx, befriedigt das Gärtnern ästhetische Bedürfnisse. Der Kreativität des Hobby-Gärtners sind keine Grenzen gesetzt und so spiegelt der moderne Garten auch immer ein Stück Persönlichkeit seines Besitzers wider. Die Zulieferindustrie, vom Gartenstuhl über den Rasenmäher bis zu den Pflanzen, hat sich auf die hohen Designansprüche der modernen Hobby-Gärtner eingestellt und liefert alles, was das Gärtnerherz begehrt. Ob nun Home Gardening, das den Garten und die Natur stark ins häusliche Leben einbezieht, oder Urban Gardening, das ein Naturerlebnis auf dem kleinsten Balkon zaubert, alles ist möglich, denn für jede Idee gibt es die passenden Geräte, Accessoires und Pflanzen. Dieser hohe Grad an Individualität macht den Garten nicht nur zu einem unverwechselbaren Stück Natur, sondern auch zu einem ganz persönlichen Stück Luxus. Der neue Kult um den Garten und das Gärtnern soll nach Überzeugung des Zukunftsinstituts noch lange anhalten.