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Messen bleiben führend in der B2B-Kommunikation

In der Business-to-Business-Kommunikation setzen deutsche Unternehmen weiter stark auf Messen. Von den ausstellenden Unternehmen wollen fast ein Viertel in den Jahren 2013/2014 ihre Messebudgets erhöhen, 60 Prozent wollen sie konstant halten. Das ergab eine repräsentative Befragung von 500 deutschen Ausstellern auf B2B-Messen durch TNS Emnid im Auftrag des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA). Für das Jahr 2012 rechnet der AUMA nach bisher vorliegenden Ergebnissen trotz verschlechterter Konjunkturlage mit einem leichten Ausstellerplus und knapp gehaltenen Besucherzahlen. So der AUMA-Vorsitzende Hans-Joachim Boekstegers anlässlich des Herbst-Pressegesprächs des Verbandes in Köln.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die deutschen Messen hätten sich im Laufe des Jahres verschlechtert: Zum einen habe sich das Wirtschaftswachstum verringert; in der Investitionsgüterindustrie gebe es vielfach Auftragsrückgänge. In Südeuropa gebe es teilweise Rückgänge der Wirtschaftsleistung mit entsprechend verringerter Konsum- und Investitionsneigung. Auch die fortdauernde Eurokrise drücke auf die Stimmung. Positiv seien die weiterhin hohen, wenn auch reduzierten Wachstumsraten in Ostasien, aber etwa auch in Brasilien. Daran gemessen habe der AUMA MesseTrend ein bemerkenswert gutes Ergebnis gebracht. 24 Prozent der deutschen ausstellenden Unternehmen planen höhere Messebudgets in den beiden nächsten Jahren, nur 14 Prozent geringere. Vor allem größere Firmen wollen mehr in Messen investieren.

Diejenigen Firmen, die mehr Geld für Messen ausgeben wollen, planen vor allem, die Stände zu vergrößern und mehr in Standbau zu investieren, aber auch in Kommunikation und Service. Von den deutschen Ausstellern planen in den nächsten beiden Jahren fast zwei Drittel gleich viele Inlandsmessebeteiligungen wie in der Vergangenheit. Jeweils 17 Prozent wollen mehr oder weniger Beteiligungen durchführen. Das signalisiert eine stabile Entwicklung bei der Zahl inländischer Aussteller. Der Anteil der Messen an den Business-to-Business-Kommunikations-Budgets liegt aktuell bei 42 Prozent, in derselben Größenordnung wie schon seit mehreren Jahren.

Der AUMA-Vorsitzende: „Die Bedeutung des Instruments Messe im Kommunikations-Mix der Unternehmen ist unverändert stark. 83 Prozent der ausstellenden Unternehmen betrachten ihre Messebeteiligungen im Rahmen ihrer Kommunikation als wichtig oder sehr wichtig, etwa genauso viel wie vor fünf Jahren. Für diese Firmen stehen Messen im Mittelpunkt ihrer Kommunikation“. Wirtschaftskrisen oder die wachsende Bedeutung anderer Medien könnten dem wenig anhaben. So sei die Relevanz des OnlineVertriebs im B2B-Sektor in den letzten Jahren nur relativ moderat gewachsen: Vor fünf Jahren betrachteten 38 Prozent der Unternehmen diesen Kanal als wichtig, heute 42 Prozent Werbung in der Fachpresse habe dagegen deutlich verloren.

Weitere Informationen: auma.de

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