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Online-Shopping: Nachfrage nach Gartenprodukten überholt Mode

Großes Wachstumspotenzial: Da immer mehr junge, internetaffine Menschen das Gärtnern für sich entdecken, steigt aktuell die Online-Nachfrage nach Gartenprodukten. Zwar entfielen im vergangenen Jahr lediglich drei Prozent des geschätzten „grünen“ Marktvolumens auf den Verkauf im Netz. Aber die Tendenz ist steigend, so das Ergebnis einer internen Analyse des Preisvergleichs-Anbieters Become Europe. Basis der Untersuchung ist das rund 15.000 deutsche Onlineshops umfassende Händlernetzwerk des Unternehmens.

Demnach überholten im April 2013 die Produktgruppen rund um die Themen „Wohnen, Haus & Garten“ mit 38,2 Prozent die bis dato erfolgreichste Produktgruppe „Mode“ mit nur 20,6 Prozent um ganze 18 Prozentpunkte. Gartenmöbel (35 %), Gartentechnik (16 %) und Pflanzen (16 %) stellen dabei die am meisten nachgefragten Produktgruppen innerhalb des Segments dar. Der Umsatzanteil war mit 53,47 Prozent bei den Gartenmöbeln am höchsten – gefolgt von Pflanzen mit 11,53 Prozent.

Für Become Europe sind die Ergebnisse der Analyse ein Indiz dafür, dass die Gartenbranche ihren Nachholbedarf im E-Commerce langsam aufholt. „Immer mehr junge Menschen suchen in der Natur Ruhe und Entspannung. In der Stadt sind das oft Gärten, Balkone oder auch Schrebergärten“, erklärt Michael Rausch, General Manager bei Become Europe. So sei seit Ende der 90er Jahre das Durchschnittsalter in den Kleingarten-Kolonien um zehn Jahre gesunken. „Je mehr junge Menschen sich diesem Trend anschließen, desto mehr steigen die Wachstumsraten im Internet für die Produktgruppe“, ist er überzeugt.

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