Verborgene Gärten in Wien

Der Bildband „Verborgene Gärten in Wien“ der Autorin Ruth Wegerer lädt ein zu einem visuellen Spaziergang durch die verschiedenen Bezirke der Stadt und zeigt die „geheime“ Gartenvielfalt der Donaumetrople. Dabei wird klar: Wien ist eine Stadt mit großer gärtnerischer Vergangenheit und aufregenden Ideen für eine grüne Zukunft.

Egal ob verwilderter Hinterhof, urbaner Dschungel im 3. Stock oder Zaubergarten im Weinberg, alle Gärten werden mit Text und kommentierten Garten- und Pflanzenfotos vorgestellt. Wenn ein Gartenbesuch möglich ist, gibt es einen Hinweis auf die Homepage.

Das Buch ist ein lohnender Streifzug durch das gärtnerische Wien, im dem Historie, Individualität, Kreativität und die spezielle Wiener Eigenart miteinander verschmelzen: Nicht nur etwas für Österreicher oder Wien-Spezis!

 

Einsatz von RFID revolutioniert den Gartenbau

Es ist absehbar, dass die RFID-Tags aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile den Barcode zur Produktauszeichnung ablösen werden. Diese Technik wird die Wertschöpfungsketten revolutionieren, denn sie ermöglicht eine bisher nie gekannte Transparenz innerhalb der Lieferketten und birgt ein erhebliches Rationalisierungspotenzial für den gesamten Handel. Das meldet die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe.

Das Kürzel RFID steht für Radio Frequency IDentification, eine Technik, die eine automatische und berührungslose Identifikation von Objekten erlaubt. Diese Technologie wurde zwar schon in den 1970er- Jahren in der Landwirtschaft – beispielsweise zur Tieridentifikation bei der Kraftfutterzuteilung in der Rindermast – und später zur Zugangskontrolle in Skigebieten oder in Bibliotheken eingesetzt, aber erst jetzt führen die stetig fallenden Produktionskosten und die Einführung von weltweit akzeptierten Standards der Produktcodierung zum breiten Einsatz im Handel.

Mehr dazu in der TASPO 18/2012.

Praktiker: Erste Märkte geschlossen

Die kriselnde Baumarktkette Praktiker beginnt mit der Schließung der ersten Märkte. Eine Filiale in Krefeld wurde bereits Ende März dichtgemacht. In der zweiten Jahreshälfte sollen mindestens sechs weitere Praktiker-Filialen sowie zwei Geschäfte der Tochter extra BAU+HOBBY folgen.

Wie viele weitere Märkte in Deutschland und im Ausland insgesamt geschlossen werden, hänge vom Ausgang der Verhandlungen mit Vermietern und Investoren ab. Insgesamt gelten 30 der derzeit 234 Praktiker-Märkte in Deutschland als unrentabel. Das laufende Sanierungsprogramm sieht neben der Umgestaltung der Märkte auch einen Umzug der Konzernzentrale von Kirkel nach Hamburg vor. Insgesamt sollen etwa 1.400 der rund 10.800 Arbeitsplätze im Inland abgebaut werden.

Weitere Informationen: praktiker.com

VDM: Holzmöbel sind der Outdoor-Favorit

Holz ist als Material für Outdoor-Möbel am beliebtesten. Sein Marktanteil liegt bei 35 Prozent. Und immer mehr Menschen entscheiden sich laut einer Presseinformation des Verbandes der Möbelindustrie (VDM) beim Kauf von Bank, Tisch und Stühlen für den eigenen Balkon oder die Terrasse für diesen nachwachsenden Rohstoff.

Auf aktuell 30 Prozent bringen es Gartenmöbel aus pflegeleichten Kunststoffen, darunter Flechtfaser, die wegen ihrer Robustheit geschätzt wird. Metallmöbel haben einen Marktanteil von 25 Prozent.

Bei allen drei Werkstoffen sind Kombinationen untereinander oder mit weiteren Materialien wie Stein oder Glas möglich. Rattan, Kork und Textilien fallen unter “Sonstiges”. Insgesamt investieren Menschen immer mehr Geld in Gartenmöbel.

Nachhaltige Konzepte und mehr für das Marketing am POS

Wie kann ein nachhaltiger Ladenbau erreicht werden und welche Events am Point-of-Sale lassen sich erfolgreich zur Kundenbindung nutzen? Das sind nur zwei der Themen, die auf dem Boulevard of ideas der Gartenmesse spoga+gafa 2012 behandelt werden. Praxisnah und interaktiv werden Konzepte für das Handelsmarketing präsentiert, die nicht nur bleibenden Eindruck beim Verbraucher hinterlassen, sondern insbesondere auch das Thema Ressourcenschonung berücksichtigen.

Insgesamt werden auf fünf Flächen entlang des Messeboulevards und zwei weiteren auf der Piazza aktuelle Vermarktungstrends inszeniert. Die Flächen bieten dabei einen Mix aus Information, Präsentation und aktivem Erlebnis – sowohl für den Facheinzelhandel als auch für Großflächenvermarkter. Auch der Trend zum digitalen Marketing via Apps und Newsletter findet Berücksichtigung – inklusive Tipps von Programmierern für die Entwicklung eigener Online-Anwendungen. Zum echten Einkaufserlebnis wird darüber hinaus das Thema „Zukunft im Handel“: Beim Bummel durch einen Laden im Kleinformat können die Besucher moderne Tools wie z.B. Einkaufslisten auf dem Smartphone, intelligente Einkaufswagen, Displays mit Kaufempfehlungen oder auch digitale Wegeleitsysteme testen.

Das Konzept für den Boulevard of ideas 2012 stammt von der Agentur MOOD! Communications.