Vondom: Mit dabei auf der „Valencia Fashion Week“

Vom 7. bis 10. September 2011 ging die „Valencia Fashion Week“ über die Bühne. Und zwar in dem eindrucksvollen Ambiente des Freiluft-Auditoriums Agora in der „Stadt der Künste und Wissenschaften“ in Valencia.

Bei mehr als 30 Designer-Shows sowie den Präsentationen von Pret-a-Porter-Mode erlebten die Besucher die Trends für die Frühjahrs- und Sommer-Kollektionen 2012. Flagge zeigten auf der Fashion Week aber nicht nur spanische Mode-Unternehmen, sondern auch ein Outdoormöbel-Hersteller: Vondom. Die Marke war mit gleich mehreren Programmen auf den Shows präsent. Dazu gehörte neben der Linie „Pillow“, kreiert von Stefano Giovannoni, die Serie „Faz“ von Ramon Esteve. Ausgesucht vom bekannten Designer Alex Vidal möblierte sie die „Off Zone“, wo nach Sonnenuntergang viele Modenschauen stattfanden (unten). Die Tische und Stühle des „Vertex“-Programms (Design: Karim Rashid) wiederum dekorierten den Außenbereich und luden die VIP-Gäste ein, es sich gemütlich zu machen.

Mehr Infos unter: vondom.com

Koubachi: Die App, die Pflanzen eine Stimme gibt

Wer kennt das nicht: Die Pflanzen in den eigenen vier Wänden sind schon wieder eingegangen und man weiß nicht, warum. Wurden sie zuviel oder zu wenig gegossen? Fehlte vielleicht der Dünger oder hätte mehr Besprühen geholfen? Diese Fragen gehören jetzt der Vergangenheit an – behauptet zumindest Koubachi, die iPhone App zur Pflanzenpflege.

Dank der intelligenten „Plant Care Engine“ muss der Nutzer seine Pflanzen nur einmal kalibrieren. Die Koubachi App sagt ihm dann per Push-Benachrichtigung genau, wann sie gegossen, gedüngt oder besprüht werden müssen. Dabei ist diese Applikation aber mehr als ein reiner Kalender. Denn abhängig von Pflanzenart, Jahreszeit und dem jeweiligen Wohnort bietet sie exakte Pflegehinweise – basierend auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, so das Unternehmen.

Das sind die Grillgewohnheiten der Deutschen

Wie oft brutzeln die Deutschen in den Sommermonaten auf dem heißen Rost? Welchen Grill bevorzugen sie und was wird zubereitet? Um das herauszufinden, führte das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com unter 1.000 Mitgliedern seines Online-Access-Panels eine Umfrage durch.

Das Ergebnis: Barbecue hat bei den Bundesbürgern Kultstatus. Fast 85 % der Befragten gaben an, dass in ihrem Haushalt zumindest gelegentlich gegrillt wird. 38 % von ihnen gehen dieser Leidenschaft zwischen Mai und September durchschnittlich einmal alle zwei bis drei Wochen nach. Insgesamt etwa genauso viele brutzeln sogar einmal die Woche (28,8%) oder noch häufiger (9,4%). Lediglich ein Viertel der Umfrage-Teilnehmer (23,7%) grillt höchstens einmal im Monat oder seltener.

Meistens grillen die Deutschen im unmittelbaren häuslichen Umfeld (81,1%), also im Garten, im Hof oder auf der Terrasse. Knapp 10 % gehen für den Outdoor-Spaß in die freie Natur und 5,5 % in den Park. Auf dem eigenen Balkon brutzeln rund 24 % der Befragten. Bei den verwendeten Geräten liegt der Holzkohlegrill mit großem Abstand auf dem ersten Platz. 68 % schwören nach wie vor auf diese Methode. Elektrogrills schaffen es mit 27 Prozent auf Platz zwei. Danach folgen Gasmodelle mit 8,5 % und Barbecue-Grills mit 5,2 %.

Und wer ist in deutschen Haushalten der Grillmeister? Natürlich der Mann. Bei über drei Viertel der Befragten (76,5%) steht der Hausherr normalerweise am Grill. Bei fast 20 % brutzelt die Frau und bei 5,2 % die Kinder. Und noch etwas ist eindeutig: Die Deutschen grillen fast nie allein oder zu zweit (jeweils nur 1,2%), sondern in der Gruppe – meistens mit drei bis fünf Personen (knapp 61%). Gegrillt werden dabei vor allem die Klassiker: Würstchen (86,6%), Schweinefleisch (83,5%) und Geflügel (73,5%). Für vegetarische Speisen, Brot und Gemüse entscheiden sich 4 von 10 Befragten.

Daneben ist Marketagent.com der Frage nachgegangen, warum ein Sechstel aller Befragten gar nicht grillt. Die meisten von ihnen verfügen nicht über den geeigneten Platz (46,5%) oder die entsprechenden Geräte (33,8%). Ein Fünftel von ihnen scheut den Aufwand und 13,4 %  gaben eine grundsätzlich fleischlose Ernährung als Grund an.

Weitere Infos unter: Marketagent.com

Praktiker: Mit Rabatten in die Krise

Praktiker steckt in der Krise. Der Baumarkt-Riese hat sich mit seinen harten Rabbat-Aktionen an den Rand der Existenzfähigkeit gebracht. Während es der Baumarktbranche insgesamt gut geht und viele Konkurrenten steigende Umsätze und Gewinne verbuchen, befindet sich Praktiker mit seinen knapp 440 Filialen in der Rabattfalle.

Viele Jahre gelang es dem börsennotierten Konzern, die Umsätze mit den 20-%-Rabatt-Aktionen auszuweiten und als Preisführer in der Branche wahrgenommen zu werden. Doch die Dosis musste in den vergangenen Jahren ständig erhöht werden, um die Kunden bei der Stange zu halten. Vor kurzem warf Konzernchef Wolfgang Werner das Handtuch. Er mag nicht mehr, hieß es.

Dabei galt Werners Idee, Praktiker zum Schnäppchen-Paradies für Heimwerker zu machen, einst als glorreich. Doch der Baumarkt-Riese an den Trend verschlafen. Nur billig kommt bei den Verbrauchern nicht mehr so gut an wie früher. Andere Baumärkte überholten das Unternehmen mit mehr Service und einem umfassenden Angebot im Internet. In Folge dessen wurden die populären, aber für Praktiker inzwischen unprofitablen 20-%-Rabatt-Aktionen abgeschafft. Stattdessen setzt die Kette auf mehr Eigenmarken, übersichtlichere Sortimente und mehr Service. Jetzt soll Sanierungsexperte Thomas Fox (oben) interimsweise für neuen Schwung sorgen. Er wird seinen neuen Posten zum 1. Oktober 2011 antreten und ab dann insbesondere die Neuausrichtung und Zukunftssicherung des Praktiker Konzerns verantworten. Zuletzt war der 54-Jährige als Chief Restructuring Officer und Vorsitzender der Geschäftsführung für die Sanierung von Karstadt zuständig. Bis Ende 2008 stand er zudem der IMS Group (Ex-Schieder) vor. „Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Praktiker Gruppe stehen für das Management nun anspruchsvolle Restrukturierungsaufgaben an“, erklärte kürzlich der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Kersten v. Schenck.

Industrieverband Garten: Jahrbuch herausgegeben

Sowohl für Hersteller als auch für Händler, die im Outdoor-Markt tätig sind, ist es von großer Bedeutung, die aktuellen Entwicklungen und Trends des grünen Marktes zu kennen. Denn nur, wer weiß, welchen Stellenwert der Garten heute in der Gesellschaft besitzt, welche Position das „Outdoor Living“ aktuell einnimmt und wie sich diese Veränderungen auf die Nachfrage auswirken, kann fundierte Entscheidungen treffen. Deshalb bietet der Industrieverband Garten (IVG) jetzt das IVG-Jahrbuch „Garden Facts“ an. Entstanden in Kooperation mit der IBH Retail Consultants GmbH, Köln, ermöglicht es einen umfassenden Einblick in den Gartenmarkt in Deutschland.

Der redaktionelle Teil des Jahrbuchs widmet sich jedes Jahr einem speziellen Thema. Dabei handelt es sich dieses Mal um das „Outdoor Living“. Experten aus führenden Industrieunternehmen, Markt- und Trendforscher, Journalisten und Messeverantwortliche der grünen Branche beschreiben und analysieren diesen Trend. Sie stellen neue Gartenformen vor, die sich aufgrund geänderter Gesellschaftsformen, Umweltbedingungen und Lebenseinstellungen ergeben. Darüber hinaus zeigen sie neue Möglichkeiten und Chancen auf, geben Empfehlungen und präsentieren Innovationen.

Der zweite Teil des Jahrbuchs umfasst alle wichtigen Fakten zum Gartenmarkt 2011. Ausgehend von einer wissenschaftlichen Marktanalyse stellt die IBH Retail Consultants GmbH systematisch die relevanten qualitativen und quantitativen Daten rund um die grüne Branche dar. Dabei werden sowohl der private als auch der gewerbliche Verbrauch betrachtet. Der Teil beinhaltet zum einen die Marktentwicklung der Jahre 2000 bis 2010 und zum anderen eine Prognose bis 2015.

Das Jahrbuch wurde am 5. September im Rahmen des IVG-Branchentreffs auf der spoga+gafa in Köln vorgestellt. Seitdem kann die Studie für 89 Euro über den Industrieverband Garten bezogen werden.

Weitere Infos unter: ivg.org