CreditPlus Bank: 72 Prozent der Deutschen investieren in Garten und Balkon

Eigentlich sind wir Deutschen Reiseweltmeister. Doch in diesem Jahr machen es sich die Bundesb√ľrger vor allem zu Hause gem√ľtlich. Das hat die repr√§sentative Online-Umfrage ‚ÄěGarten 2012‚Äú der CreditPlus Bank AG ergeben, die im Mai durchgef√ľhrt wurde.

Ein Grund f√ľr die pl√∂tzliche Lust auf ‚ÄěUrlaub auf Balkonien‚Äú ist wohl das attraktive Sportprogramm ‚Äď zurzeit l√§uft die Fu√üball-EM in Polen und der Ukraine, ab dem 27. Juli folgen die Olympischen Spiele in London. Da bleibt wenig Zeit f√ľr einen ausgedehnten Urlaub, so die CreditPlus Bank. Wen es dennoch in die Ferne zieht, der bevorzugt laut der Umfrage in diesem Jahr kurze St√§dtetrips. 63 Prozent der Deutschen finden solche Touren besonders spannend. Pauschalreisen und Last-Minute-Angebote liegen mit 48 bzw. 43 Prozent auf der Beliebtheitsskala deutlich weiter unten.

Statt weg zu fahren, planen 72 Prozent der Bundesb√ľrger, ihren Garten, Balkon oder die Terrasse auf Vordermann zu bringen. Ganz oben auf der Einkaufsliste stehen Pflanzen und Pflanzk√ľbel mit 44 Prozent, gefolgt von Dekorationsartikeln mit 26 Prozent, Grillutensilien mit 25 Prozent, Gartenm√∂beln mit 24 Prozent und Sonnenschutz mit 15 Prozent.

F√ľr diese W√ľnsche sind sie durchaus bereit, richtig Geld in die Hand zu nehmen. 37 Prozent der Umfrage-Teilnehmer wollen in diesem Jahr zwischen 100 und 499 Euro in ihren Outdoor-Bereich investieren und immerhin jeder F√ľnfte plant 500 bis 999 Euro auszugeben. Neun Prozent kalkulieren ein Budget von 1.000 bis 1.999 Euro ein und sieben Prozent sogar von 2.000 Euro und mehr.

 

Nach der spoga+gafa zu Lady Gaga? Freizeit-Tipps f√ľr die Messezeit

Vom 2. bis 4. September pr√§sentiert die spoga+gafa in K√∂ln Trends und Neuheiten der gr√ľnen Branche. Parallel zum umfangreichen Ausstellungs- und Informationsangebot der Gartenmesse lockt auch die Stadt K√∂ln mit einem bunt gef√§cherten Freizeit- und Kulturprogramm. Ob Artistik oder Theater, Ausstellungen oder Konzerte internationaler Popstars – Anfang September wird in der Domstadt einiges geboten. Hier einige Ausgehtipps:

  • Wer das kulinarische Vergn√ľgen mit einem spannenden Erlebnis verbinden m√∂chte, ist am Abend des 2. Septembers beim Krimidinner „Die Jagd vom schwarzen Moor“ in der Wolkenburg richtig.
  • Am 2. September pr√§sentiert der Cirque Bouffon am Schokoladenmuseum sein neues Programm „Solvo“. Gem√§√ü der Philosophie des „Noveau Cirque“ wird ein Gesamtkunstwerk aus fantasievollen Kost√ľmen, Artistik, schauspielerischen Elementen, Tanz und Musik geboten.
  • Im Rheinauhafen am Schokoladenmuseum liegt bis Ende September 2012 auch die Arche Noah, Europas erster schwimmender Bibel-Erlebnispark. Der 70 Meter lange h√∂lzerne Nachbau des biblischen Schiffs zeigt auf vier Etagen eine teils interaktiv gehaltene Ausstellung aus dem Alten und Neuen Testament.
  • Am 2. September l√§dt das Duftmuseum „Farina“ zu einer historischen Kost√ľmf√ľhrung ein: Ein Schauspieler f√ľhrt die Besucher in die Geheimnisse und Geschichte des weltber√ľhmten Eau de Cologne ein.
  • Das Wallraf-Richartz-Museum mit Werken von Stefan Lochner √ľber Rembrandt bis hin zu Renoir und van Gogh zeigt einen R√ľckblick auf die sogenannte „Sonderbundausstellung“, die wohl wichtigste Pr√§sentation der europ√§ischen Moderne mit Kunst vom Sp√§timpressionismus bis hin zum deutschen Expressionismus.
  • Das Museum Ludwig, ber√ľhmt f√ľr seine herausragenden Picasso- und Pop-Art-Pr√§sentation, zeigt zudem eine Ausstellung zu Claes Oldenburg, der zu den gro√üen Namen der amerikanischen Pop Art z√§hlt.
  • Dass man mit Erde und Pflanzen spannende Kunstwerke schaffen kann, ist in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland im benachbarten Bonn zu sehen. Dort l√§uft eine Ausstellung zu Anselm Kiefer, einem der bedeutendsten internationalen K√ľnstler unserer Zeit. Seine Bilder faszinieren nicht zuletzt aufgrund ihrer ungew√∂hnlichen Materialien ‚Äď dick aufgetragenen Farbschichten, Erde, Pflanzen, Kleidung oder auch Haaren.
  • Auf dem Dachgarten der Bundeskunsthalle in Bonn ist au√üerdem derzeit ein internationaler Vogelflughafen zu finden ‚Äď ein K√ľnstlerprojekt zum Thema Kunst und Naturschutz, das mit Wildblumenwiesen, Nistk√§sten, Futterstellen und An- und Abflugkonstruktionen Landem√∂glichkeiten f√ľr einheimische Vogelarten und durchreisende Zugv√∂gel bietet.
  • Am 4. September stehen gleich zwei Pop-Konzerte der Extraklasse auf dem Programm: Lady Gaga bringt mit ihrer Tour „The Born This Way Ball“ die LANXESS arena unweit der Messehallen zum Beben. Die K√ľnstlerin gibt w√§hrend ihrer Europa-Tournee nur zwei Konzerte in Deutschland. Am gleichen Abend tritt auch die britische Band Coldplay im RheinEnergieStadion in K√∂ln auf. Auch dies ist nur eines von vier Konzerten in Deutschland w√§hrend der Open Air Tour der Britpop-Band.

Weitere Freizeit- und Kulturtipps: koeln.de

 

Die Chelsea Flower Show 2012

Chelsea ist unglaublich! Auch beim dritten Mal verliert die Schau nicht an Reiz. Chelsea ist so anders! So arrogant, dass man sich als Journalist schon Monate vorher anmelden und mit seiner beabsichtigen Publizität vor den Gnaden der Royal Horticultural Society bestehen muss. Anfang Mai erfährt man schließlich, ob man darf oder nicht. Das macht es spannend und man kann es tatsächlich kaum erwarten. Morgens um sieben stellt man sich in die Reihe.

Chelsea ist keine Pflicht√ľbung, Chelsea ist K√ľr. Von der ersten bis zur letzten Minute freut man sich, dass man dabei sein darf. Man steht hinter der Kordel, als guckte man in Neuschwanstein auf das Bett des K√∂nigs, aber hier bestaunt man G√§rten, wohlgemerkt von au√üen.

Chelsea ist Stimmung, Hochstimmung, Stolz ‚Äď auf dem Gel√§nde eines ehemaligen Soldatenkrankenhauses ‚Äď aber auch drau√üen in dieser gro√üen Stadt. Juweliere, Blumengesch√§fte, Buchl√§den, Parf√ľmerien, Designtempel, Boutiquen, Kaufh√§user und dies weit √ľber den Stadtteil Chelsea hinaus, feiern den Gartenbau und seine Produkte auf ihre Art und Weise mit √ľppigen Dekorationen.

Die Tageszeitungen produzieren dicke Sonderbeilagen, im Internet ist man live dabei und 90 Minuten pro Tag ist Chelsea fast eine Woche lang im Fernsehen. Zweimal pro Tag zur Primetime sendet BBC Interviews mit Designern, aber auch mit G√§rtnern, Hintergrundberichte zu den verschiedensten g√§rtnerischen Branchen und singt immer wieder das Loblied auf die eigene ‚Äď nat√ľrlich britische ‚Äď Produktion, auf die Geduld und die Fachkenntnis seiner spezialisierten Nurseries, die es zu erhalten gilt, das Know-how der Dienstleister, die gro√üen Ideen der Planer und schlie√ülich die lange Liste der Sponsoren, die so eine Show erst m√∂glich machen.

Alle Showgärten sind individuell dokumentiert. Jeder, der es wissen will, erhält am jeweiligen Garten einen Plan mit botanischen Listen, Grundrissen, den verwendeten Materialien, eine Beschreibung der Idee des Designers, der beteiligten Landschaftsgärtner und schließlich der Sponsoren.

Am Ende hat man schwer zu tragen, an dem, was man von hier mit nimmt. Leicht ist man im Kopf, höchst inspiriert, verzaubert von der Perfektion und beschwingt von einem solchen Fest der Gartenkultur, das eine große Gemeinschaftsleistung ist und nur Gewinner kennt.

Weitere Informationen: chelseaflowershow.moonfruit.com

Trotz Euro-Krise: Konjunktur kommt in Schwung

Sp√ľrbar mehr Optimismus, expansive Besch√§ftigungs- und Investitionspl√§ne in der deutschen Wirtschaft: Vor dem Hintergrund seiner aktuellen Konjunkturumfrage erh√∂ht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seine Wachstumsprognose f√ľr 2012 von zuletzt 1,0 auf 1,3 Prozent.

„Trotz der Unsicherheiten im Euro-Raum kommt die Konjunktur in Deutschland st√§rker in Schwung“, so DIHK-Hauptgesch√§ftsf√ľhrer Martin Wansleben, der die Ergebnisse der Auswertung „Konjunktur im Fr√ľhsommer 2012“ gemeinsam mit DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann vorstellte.

Die aktuelle Umfrage beruht auf mehr als 25.000 Unternehmensantworten. Sie zeigt, dass die Betriebe die Lage insgesamt au√üergew√∂hnlich gut bewerten. Laut Wansleben bauen sie „auf ihre Wettbewerbsst√§rke, auf eine robuste Binnenkonjunktur und auf Exportimpulse aus den Wachstumsregionen der Welt leider zurzeit √ľberwiegend au√üerhalb Europas“.

 Weitere Informationen: dihk.de

Start-up Wettbewerb: Neue gr√ľne Ideen f√ľr die Wirtschaft

Projektwettbewerbe f√ľr Jungunternehmer gibt es viele. Der jetzt vom WWF Schweiz und Migros ausgeschriebene Start-up Wettbewerb will jedoch mehr sein. Man sucht nicht einfach eine neue Gesch√§ftsidee, die irgendwann Geld einbringt, sondern ein Projekt, das besonders schonend mit unseren begrenzten Ressourcen umgeht und ma√ügeblich den nachhaltigen Konsum f√∂rdert.

Der Wettbewerb startete am 29. Mai 2012. √úber die Online-Plattform idees-vertes.ch k√∂nnen Jungunternehmer ihre Ideen einreichen. Eine Online-Abstimmung entscheidet, welche Projekte in die engere Auswahl kommen. Eine Expertenjury nimmt diese dann unter die Lupe, bevor sie die aussichtsreichsten Kandidaten nominiert. In einer zweiten Runde kann wiederum das Publikum auf der Online-Plattform seine Favoriten bestimmen, so dass im Oktober 2012 ein Startup-Unternehmen seine Idee in die Tat umsetzen kann. Als Gewinn winken 30.000 Franken und f√ľr die Dauer eines Jahres ein kostenloser Arbeitsplatz im Hub Z√ľrich.

Weitere Informationen: idees-vertes.ch