Ein Garten zum Sparen und Spaß haben

Nahrungsmittel sollen heute gesund, lecker, frei von Schadstoffen und aus regionaler Produktion sein. Was liegt also näher, als Kräuter und Gemüse im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu ziehen? Regionaler und gesünder geht’s nicht. Außerdem macht es auch noch jede Menge Spaß und spart Geld.

Viele Menschen folgen bereits diesem Trend und bauen Kräuter und Gemüse im eigenen Garten oder auf dem Balkon an. Die Grenzen des Machbaren werden dabei nur von der Größe des Gartens oder des Balkons vorgegeben. Tomaten, Erbsen, Bohnen und Salat – alles ist möglich, denn im gut sortierten Gartenmarkt gibt es das entsprechende Saatgut. Ein Tütchen Saatgut für Basilikum, Schnittlauch oder Petersilie kostet rund ein Drittel des Preises für einen Topf mit einer kleinen Pflanze diese Kräuter im Supermarkt.

Wachsen die Kräuter im eigenen Garten oder auf dem Balkon, kann man sich zudem sicher sein, dass sie absolut schadstofffrei sind; also 100 % Bio für deutlich weniger Geld. In Zeiten zahlreicher Lebensmittelskandale, sogar in der Bio-Branche, ist es aber nicht nur das Bewusstsein, sichere und frische Produkte aus eigenem Anbau zu genießen, dass den Menschen ein gutes Gefühl gibt. Einen Teil der eigenen Nahrung anzubauen ist ein sehr emotionaler Vorgang. Die Menschen haben Spaß daran, etwas wachsen zu lassen und – im wahrsten Sinne des Wortes – die eigenen Früchte zu ernten. Für die Saatgutproduzenten steckt dieser Bereich noch voller Potenzial.

Deutsche Gärten: Wenig Arbeit, viel Spaß

Zweifelsohne sind deutsche Hobbygärtner etwas Besonderes. Ihr wichtigstes gärtnerisches Ziel ist, ganz viel Spaß mit möglichst wenig Aufwand zu haben. Außerdem muss alles, was sie in ihrem Garten installieren, absolut umweltfreundlich sein. Und schließlich, und ebenfalls sehr wichtig, muss der deutsche Garten hübsch und ordentlich aussehen.

Die grüne Technologiebranche und der erneuerbare Energiensektor sind sehr dynamisch in Deutschland. Kein anderer Gartenfreund in der Welt ist so engagiert, wenn es um Energiesparen und Umweltfreundlichkeit geht. Ein anderes deutliches Merkmal deutscher Hobbygärtner ist die Vorliebe für den pflegeleichten Garten. Für ihn ist der Garten kein Ort zum Arbeiten, sondern zum Entspannen. Es geht darum schlau zu sein, und wenn es schlauer ist, umweltfreundlich zu sein, dann ist der deutsche Hobbygärtner nur allzu gern bereit, seinen Beitrag zu leisten. Solarlampen sind beispielweise umweltfreundlich, aber sie ersparen auch eine Menge Arbeit. Man muss sie nur in den Rasen stecken und braucht keine Kabel zu verlegen.

Dem deutschen Gartenfreund ist es auf jeden Fall wichtig, dass der Garten hübsch und ordentlich aussieht. Farben und Blumen sind daher sehr wichtig für ihn. Doch auch hier gilt bei der Auswahl der Blumen, das sie pflegeleicht sein müssen. Daher bevorzugt der deutsche Hobbygärtner mehrjährige Pflanzen, die wenig Pflege brauchen. Die Vorliebe der Deutschen für gute Erfolge bei wenig Aufwand zeigt sich auch bei der Auswahl des Gemüses, das sie in ihren Gärten und auf den Balkonen ziehen. Jeder scheint hier Tomaten anzubauen, weil sie mit wenig Aufwand und bei nur geringem Platzbedarf wachsen. Sehr wichtig ist aber auch, dass die eigenen Tomaten natürlich viel besser schmecken als jede andere Tomate aus dem Supermarkt.

Weitere Infos unter: newsroom.husqvarna.com

 

Spätes Einkaufen entspricht der Lebensrealität vieler Berufstätiger

Einkaufen nach 20:00 Uhr hat sich in den Lebensgewohnheiten der Bevölkerung fest etabliert. 71 Prozent der Berufstätigen in Nordrhein-Westfalen sehen die Öffnungszeiten nach acht Uhr abends als sehr positiv bzw. eher positiv.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH). Mehr als tausend Verbraucher im bevölkerungsstärksten Bundesland NRW wurden für diese Studie befragt. Fast drei Viertel davon bewerten die langen Ladenöffnungszeiten als positiv. Zwei Drittel der Befragten gehen regelmäßig oder zumindest gelegentlich nach 20:00 Uhr shoppen. Die langen Öffnungszeiten der Geschäfte entsprechen der Lebensrealität der berufstätigen Bevölkerung. Viele Menschen sind im Schichtdienst tätig, haben lange Arbeitszeiten oder pendeln täglich viele Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Hier bietet der Handel mit seinen langen Öffnungszeiten genau die Flexibilität, die viele Arbeitnehmer brauchen, um ihren beruflichen Anforderungen gerecht werden zu können. Dazu IFH-Geschäftsführer Boris Hedde: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Bevölkerung das späte Einkaufen in ihre Alltagsgewohnheiten integriert hat. Lange Öffnungszeiten als Serviceleistung für Kunden fördern somit den Grad der Kundenbindung.“ Eine Beschränkung der Öffnungszeiten empfindet über die Hälfte der Verbraucher als unzeitgemäß. Tatsächlich geben 40 Prozent der Befragten an, bei einer erneuten Einschränkung der Öffnungszeiten auf das Internet auszuweichen. Für die Händler würde das erhebliche Umsatzeinbußen bedeuten. Mehr dazu auf der Website des IFH unter www.ifhkoeln.de

 

GaLaBau-Umsatz 2011:
Um fast 500 Millionen Euro gestiegen

Die Landschaftsgärtner haben mit ihren vielfältigen Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün 2011 erneut ein kräftiges Wachstum ihrer Branche erreicht.

„Mit 5,59 Milliarden Euro konnte die grüne Branche ihren Gesamtumsatz in 2011 gegenüber der bisherigen Rekordmarke von 5,11 Milliarden Euro in 2010 sogar um fast 500 Millionen Euro (9,26 Prozent) steigern“, erläutert August Forster, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL).„Immer mehr Menschen schätzen den Wert von Grün und investieren damit in ihre Lebensqualität. Das spiegelt sich in der weiter gestiegenen Nachfrage positiv in unserer Branche wider.“

Das neue Rekord-Ergebnis erwirtschafteten 16.460 Fachbetriebe mit ihren insgesamt 95.365 Beschäftigten. Damit stieg in 2011 die Zahl der Fachbetriebe gegenüber 2010 um 6,70 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg im letzten Jahr gegenüber 2010 um 3,28 Prozent von 92.338 auf 95.365 Personen. Die Insolvenzquote der Branche belief sich in 2011 auf 0,84 Prozent und blieb damit auf demselben Niveau wie im Vorjahr (2010: 0,84 Prozent). Bei den über 3.300 Mitgliedsbetrieben lag die Insolvenzquote im vergangenen Jahr mit 0,78 Prozent erneut niedriger als bei den Nichtmitgliedern (0,85 Prozent).

Weitere Informationen: galabau.de

Holzimporte: Ab 2013 gilt neue EU-Verordnung – Viteo erfüllt sie bereits

Die EU-Staaten sind nach wie vor ein Einfallstor für illegales Holz aus aller Welt. Das ist das Ergebnis des aktuellen „WWF-Regierungsbarometer Holz“. Demnach stammen schätzungsweise bis zu 20 Prozent der Holzimporte in die EU aus illegalem Holzeinschlag. Derzeit gibt es nur in zehn der 27 EU-Länder Maßnahmen gegen die Einfuhr von Holz aus illegalen Quellen, in neun Staaten dagegen keine oder nur sehr schwache Regelungen. Dabei hat die Europäische Union bereits 2010 eine Verordnung erlassen, die es verbietet, illegales Holz zu vermarkten.

Deutschland liegt im Vergleich der Staaten nach Angaben des WWF mit zwölf von 18 möglichen Punkten vorn – zusammen mit Großbritannien und den Niederlanden. „Ein echter erster Platz ist das nicht“, so WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer. „Die anderen Länder sind nur so schlecht, dass Deutschland die Note 3 für einen Spitzenplatz genügt.“

In rund einem Jahr – am 3. März 2013 – tritt ein Gesetz in Kraft, das die Einfuhr von illegalem Holz unter Strafe stellt. Dann müssen nicht nur Importeure nachweisen, dass ihr Holz aus legaler Quelle stammt, sondern die gesamte Verarbeitungskette. Zu den Schwachstellen der Verordnung gehört, dass sie zwar einen legalen, nicht aber einen ökologisch nachhaltigen Einschlag fordert. „Die EU-Staaten haben in den kommenden zwölf Monaten noch viel zu tun, um das Gesetz gut umzusetzen. Bisher führt die EU im Kampf gegen weltweite Abholzung ein echtes Trauerspiel auf“, betont Nina Griesshammer.

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Auch für die Möbelindustrie ist die EU-Vorgabe ein wichtiges Thema. Einige Unternehmen setzen bereits jetzt die Verordnung um. Dazu gehört der Outdoormöbel-Hersteller Viteo. Ab sofort verwendet er bei seinen Kollektionen „Home“ und „Pure“ ausschließlich Holz aus Indonesien, welches das von der EU mit entwickelte Legalitätssiegel „Sistem Verifikasi Legalitas Kayu“ (SVLK, System Verification Legality Wood) trägt. Dabei sollen vier unterschiedliche Kontrollmechanismen, bei denen Privatpersonen, eine Regierungsbehörde Indonesiens und die EU mit einbezogen sind, eine nachvollziehbare Einhaltung aller Regeln garantieren. Teil des Zertifikats sind zusätzlich die Regeln des „sustainable forest Management“. So soll der Brückenschlag von der Ernte bis zur Ausfuhr des Teaks gelingen. Um sich auf die Einhaltung verlassen zu können, hat Viteo-Geschäftsführer Wolfgang Pichler direkt vor Ort die Holzlieferanten persönlich ausgewählt. „Nur wer seine Partner persönlich kennt, kann ihnen wirklich vertrauen“, so Pichler.