Preiswürdig innovativ

“Grüne Branche“ und “Innovationen“ müssen sich nicht zwangsläufig widersprechen. Dass es auch ganz anders geht, beweist das Gartencenter Meier aus dem schweizerischen Dürnten. Kürzlich wurde der Betrieb als innovativstes Gartencenter Europas mit dem Preis “Graines d’Or“ ausgezeichnet. Ungewöhnlich war auch der Ort für die Preisverleihung: Sie fand im Nachtclub Lido in Paris statt.

Aber was ist nun so innovativ, so ungewöhnlich an diesem Betrieb? Sind es die vielen Veranstaltungen im Betrieb, wie etwa die Familientage, Bastelkurse oder die Rosentage? Oder sind es die von Meier organisierten Gartenreisen, z. B. in die Niederlande und nach Großbritannien? Hat die für ein Gartencenter ungewöhnliche kreative Kinderbetreuung durch drei Erzieherinnen den Ausschlag für den Preis gegeben? Ist es der ausgezeichnete Service und die kompetente Beratung der Kunden? Vielleicht ist es auch das umfangreiche Sortiment? Eventuell gar die äußerst professionelle Medienarbeit des 115 Jahre alten Familienbetriebs? Es ist von allem etwas, oder wie es bei der Laudatio in Paris hieß: Die Familie Meier zeigt seit Jahren, dass sich Innovation und Tradition gegenseitig nicht ausschließen müssen. Gerade in schwierigen Zeiten mutige Schritte zu machen, zeigt die Art, wie diese Familie Zukunftsvisionen umsetzt, um kompromisslos ihre Stärken als Unternehmen weiter auszubauen.

Einen Eindruck vom innovativsten Gartencenter Europas gibt es hier: meier-ag.ch

Wir gratulieren!

 

Ist der Garten Natur?

Die Menschen haben heute eine andere Sichtweise auf die Natur als noch vor 10 oder 20 Jahren. Heutzutage wird die Natur als ein Ort des Friedens, der Entspannung und der Erholung definiert, d.h. als völliger Gegensatz zu unserem stressigen Alltag.

In einer kürzlich vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) durchgeführten Untersuchung wurde gefragt, was Menschen mit dem Begriff „Natur“ assoziieren. Es war keine große Überraschung, dass die Mehrheit (47 %) den Wald nannten. Weiterhin dachten 38 % an „Wiesen“, 33 % verbanden den Begriff mit „wildlebenden Tieren“, 27 % sagten „Bäume“ und weitere 23 % nannten „Blumen“. Weitere Nennungen auf der Liste waren Seen, Berge, Pflanzen, Felder und Flüsse. Es war allerdings schon etwas überraschend, dass lediglich 14 % der Befragten der „Garten“ als vorletzter Begriff, nur noch gefolgt von „Sonne“, einfiel. Ein Garten hat also demnach nichts mit der Natur zu tun? Aber was ist dann ein Garten, wenn nicht Natur? Interessanterweise bezeichnet sich die Mehrheit der Deutschen als umweltbewusst. Sogar über die Hälfte der deutschen Jugendlichen zwischen 15 und 21 Jahren sagen von sich selbst, dass sie bereit sind, ihre Lebensweise an die Bedürfnisse von Umwelt und Klima anzupassen. Gleichzeitig aber finden diese Jugendlichen Gartenarbeit völlig „uncool“. Die Gründe für diese Fehleinschätzung, dass der Garten keine Natur sei, sind vielschichtig. Es würde jedoch helfen, diese Ansicht richtig zu stellen, wenn Medien, Schulen und Eltern die Jugend mehr darüber informieren würden. Wenn die Eltern ihren Kindern zeigten, wieviel Natur in jedem Garten steckt, könnten die Kinder zum richtigen Ergebnis gelangen: der Garten ist Natur und Gartenarbeit ist ein Teil des Naturschutzes.

Weitere Infos unter: bfn.de

Gartengestalter aus aller Welt zeigen ihre privaten Paradiese

Der Brite Noel Kingsbury stell in dem Buch „Gärten!“ 20 Gartengestalter aus Europa und den USA – zum Teil von internationalem Rang, zum Teil auf dem Weg dorthin – vor. Manche von ihnen haben eine klassische Laufbahn als Landschaftsarchitekten oder Gärtner absolviert, manche stammen aus Familien, in denen das Gestalten von Gärten Tradition hat, andere haben als Spätberufene ihre Leidenschaft zum Garten entdeckt.

Es bereitet viel Lesevergnügen, Kenntnis über die individuellen Herangehensweisen, Wünsche und die Experimentierfreude der Profis zu erhalten, was die Gestaltung ihrer eigenen Gärten betrifft. Schöne Fotos gewähren Einblick in diese privaten Paradiese.

Hornbach: Bau- und Gartenmärkte in Deutschland legen um 6 % zu

Der Hornbach Holding AG Konzern hat im dritten Quartal 2011/2012 seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Neben einem deutlichen Umsatzwachstum erzielte der viertgrößte deutsche Baumarktkonzern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 (März bis November 2011) auch einen überproportionalen Ergebnisanstieg.

Während die Hornbach-Gruppe ihre Umsätze im Dreivierteljahr um 6,6 % auf 2.581,9 Mio. Euro steigerte, legte das Betriebsergebnis (EBIT) im gleichen Zeitraum um 12,8 % auf 191,2 Mio. Euro zu.

Wachstumsmotor waren mit einem flächenbereinigten Umsatzplus (also ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen und Schließungen) von kumuliert 6,0 % vor allem die Bau- und Gartenmärkte in Deutschland.

Mehr Infos unter: hornbach.de

 

Deutscher Gartenbuchpreis 2012 – Jetzt noch bewerben!

Schloss Dennenlohe im mittelfränkischen Landkreis Ansbach vergibt in Kooperation mit der Motorsägenmarke STIHL am 9. März 2012 zum sechsten Mal den Deutschen Gartenbuchpreis.

Zuvor nimmt eine mit hochkarätigen Gartenexperten besetzte Jury die neu erschienen Gartenbücher unter die Lupe und wählt aus den fünf verschiedenen Bücherkategorien„Bildband“, „Ratgeber“, „Garten- oder Pflanzenporträt“, „Garten-Reiseführer“ und „Buch über Gartengeschichte“ die jeweils besten Publikationen aus.

Der im Jahr 2007 durch Baron Robert von Süsskind ins Leben gerufene Preis verfolgt das Ziel, qualitativ herausragende Werke der Gartenliteratur auszuzeichnen. Bewerbungen von Autoren und Verlagen werden noch bis zum 29. Februar 2012 angenommen.

Weitere Infos unter:
stihl.de
dennenlohe.de