Schweiz: UngĂĽnstige Rahmenbedingungen fĂĽr den Baumarkthandel

2011 war kein leichtes Jahr für den Baumarkthandel in der Schweiz. Der Konsum lahmte, auch weil die Überbewertung des Schweizer Franken die Verbraucher verunsicherte. Am Ende fällt der auf unbereinigter Fläche erzielte Bruttoumsatz um nominal 2,1 Prozent hinter das vergleichbare Ergebnis aus dem Vorjahr zurück.

Es lassen sich für 2011 vor allem drei Faktoren nennen, die nachhaltig Einfluss genommen haben auf die Umsatzentwicklung der Bau- und Heimwerkermärkte: Das schöne Frühjahr sorgte für einen frühen Saisonauftakt und damit für eine Verschiebung der Umsatzspitzen im Renovierungs- und Gartengeschäft ins erste Quartal hinein. Danach zehrte jedoch der nasse Sommer am bislang aufgelaufenen Umsatzplus und kehrte die Vorzeichen um. Hinzu kam ein erhöhter Wettbewerbsdruck durch Großflächenbetreiber, der sich auf die Geschäftsentwicklung der Bau- und Heimwerkermärkte auswirkte. Ab etwa der Jahresmitte 2011 wirkte sich zudem der Einfluss des starken Schweizer Franken immer mehr auf das Einkaufsverhalten der Kunden aus. In Folge der Euro-Krise erfuhr der Franke eine enorme Aufwertung. Dieser Effekt verteuerte Produkte und Dienstleistungen und trieb vor allem in grenznahen Gebieten viele Schweizer zum Einkaufen in die Nachbarländer.

Für 2012 erwartet die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) eine Abschwächung des Frankens gegenüber dem Euro. Die Konsumstimmung dürfte sich dann wieder leicht verbessern. Der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte e.V. (BHB) rechnet daher für den Baumarkthandel im Gesamtjahr 2012 mit einem Wachstum des Bruttoumsatzvolumens von nominal 1,0 bis 1,5 Prozent.

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Baumärkte profitieren von Konsumlaune der Österreicher

„Besser einkaufen anstatt zu sparen“, so lautet derzeit die Devise der österreichischen Konsumenten. Von dieser Einstellung haben im vergangenen Jahr auch die Baumärkte profitiert.

Bei einem Gesamtbruttoumsatz von über 2 Milliarden Euro konnten die österreichischen Bau- und Heimwerkermärkte im Jahr 2011 nominal 1,6 Prozent mehr einnehmen als im Jahr 2010. Auf bereinigter Verkaufsfläche erzielten die Märkte ebenfalls eine Wachstumsrate von 1,6 Prozent. Die höchsten Umsätze erzielte der Baumarkthandel in den Monaten April und Mai, die mit frühsommerlichen Temperaturen viele Gartenfreunde und renovierungswillige Heimwerker in die Märkte lockten. Das sind die zentralen Ergebnisse des BHB/GfK-Reports „Bau- und Heimwerkermärkte in Österreich 2011“.

Auch im Jahr 2012 kann der Einzelhandel mit Konsumlaune der Österreicher rechnen, so das Fazit der GfK Konsumklima Europa-Studie. Ganz im Gegensatz zu den Konjunkturerwartungen sehen die Bewohner der Alpenrepublik ihr zukünftiges Einkommen positiv und bringen die Krise und Konjunkturschwäche nicht mit dem persönlichen Umfeld in Verbindung. Und bevor das Geld auf Grund der Inflation an Wert verliert, investieren die meisten Verbraucher wohl lieber in ein schönes Zuhause.

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Landmann: „Piccolino“-Grill zum Gartenprodukt des Jahres gewählt

Großer Erfolg für Landmann: Im Rahmen der Kölner Eisenwarenmesse wurde dem Grillgeräte-Hersteller ein besonderer Preis überreicht. Die Leser des Fachportals „DIYonline“ haben den City-Grill „Piccolino“ des Unternehmens zum „Produkt des Jahres“ in der Kategorie Garten gewählt – und das mit großem Vorsprung.

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„Diese Auszeichnung ehrt uns sehr und ist eine Bestätigung für unsere Firmenstrategie. Sie zeigt, dass wir mit der steten Entwicklung cleverer, innovativer Produkte den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Guido Kühne, Geschäftsführer der Landmann Holding.

Der Emaille-beschichtete Kugelgrill „Piccolino“ wiegt nur vier Kilogramm und lässt sich daher gut transportieren. Praktische Details sind ein Warmhalterost, eine am Gerät zu befestigende Grillzange und eine integrierte Asche-Auffangschale. Dazu kommt eine sehr frische Optik. „Piccolino“ gibt es nicht nur in Anthrazit und Weiß, sondern darüber hinaus in den Farben Türkis und Lavendel.

Landmann gehört europaweit zu den größten Anbietern für Produkte rund ums Grillen und das Leben im Garten. Zu dem 1966 gegründeten Familienunternehmen gehören neben Landmann auch Grillchef by Landmann sowie die Gartenmöbel-Spezialisten Belardo und Garvita.

Baumarktbranche wächst im dritten Jahr in Folge

Der Baumarkthandel in Deutschland konnte im vierten Quartal 2011 von den milden Temperaturen profitieren und seinen Umsatz in diesen Monaten deutlich ausweiten. Dieser erneute Anstieg zum Jahresende festigte den positiven Trend der Branche, die im Jahr 2011 insgesamt ein nominales Umsatzplus von 1,5 Prozent auf unbereinigter Fläche realisieren konnte. Der Gesamtbruttoumsatz der aktuell 2.442 Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland erreichte im Jahr 2011 einen Wert von 18,7 Milliarden Euro.

Das Umsatzwachstum wurde nicht nur durch eine Ausweitung der Verkaufsflächen erzielt. Betrachtet man nur die Entwicklung derjenigen Standorte, die unverändert bereits vor einem Jahr betrieben wurden, zeigt sich ebenfalls ein Plus. Für die Umsatzentwicklung auf bereinigter Fläche errechnet sich für das Jahr 2011 eine Wachstumsrate von genau einem Prozent.

Für viele Kunden sind die Bau- und Heimwerkermärkte auch die bevorzugte Einkaufsstätte, wenn es darum geht, sich für den eigenen Garten mit Blumen und Pflanzen zu versorgen, Gartenmöbel auszuwählen oder die Ausstattung für den nächsten Grillabend zusammenzustellen. In den Gartenabteilungen wurde 2011 ein Bruttoumsatz von rund 4,1 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit nominal zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor (flächenunbereinigt).

 Weitere Infos: heimwerkerverband.de

Grillen wird in Deutschland zum Ganzjahrestrend

Der Markt für Grillgeräte boomt wie kein anderes Segment im deutschen Gartenmarkt. In den vergangenen fünf Jahren wuchs er um knapp 45 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt der gerade veröffentlichte „IFH Branchenfokus Grillen 2012“.

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Die Deutschen geben inzwischen für Grillgeräte, Grillzubehör und Brennstoffe etwa 1,1 Milliarden Euro aus. Im Jahr 2011 waren das durchschnittlich pro Kopf 13,17 Euro. Rund zwei Drittel der Umsätze entfallen dabei auf die eigentlichen Grillgeräte, während sich die restlichen Prozente annähernd zu gleichen Teilen auf Brennstoffe und Grillzubehör aufteilen.

Der Markt für Grillgeräte und Zubehör wird derzeit gleich von mehreren Faktoren positiv beeinflusst: Der Aufenthalt im Garten liegt genauso im Trend wie das gemeinsame Kochen und Essen. Zu beobachten ist, dass in Deutschland vor allem hochwertige und großvolumige Grillgeräte populärer werden – aber auch die Anzahl an Zweitgeräten nimmt weiter zu.

In den letzten drei Jahren stechen insbesondere die Gasgrillgeräte bei den insgesamt positiven Zuwachsraten hervor. Aber auch Brennstoffe konnten ein überdurchschnittliches Wachstum generieren. Diese Entwicklung zeigt deutlich: Nicht nur die Zahl an Grillfans insgesamt ist gestiegen, auch die Grillhäufigkeit im Jahr hat deutlich zugenommen: Grillen entwickelt sich immer mehr zum Ganzjahrestrend.

Obwohl der Markt für Grillgeräte sehr vielschichtig ist, zeigt die Distributionsstruktur, dass ein Vertriebsweg dominiert: Die meisten Konsumenten versorgen sich im Bereich Grillen über Bau- und Heimwerkermärkte mit ihren angeschlossenen Gartencentern.

Weitere Infos: ifhkoeln.de