Hornbach: Bau- und Gartenmärkte in Deutschland legen um 6 % zu

Der Hornbach Holding AG Konzern hat im dritten Quartal 2011/2012 seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Neben einem deutlichen Umsatzwachstum erzielte der viertgrößte deutsche Baumarktkonzern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 (März bis November 2011) auch einen überproportionalen Ergebnisanstieg.

Während die Hornbach-Gruppe ihre Umsätze im Dreivierteljahr um 6,6 % auf 2.581,9 Mio. Euro steigerte, legte das Betriebsergebnis (EBIT) im gleichen Zeitraum um 12,8 % auf 191,2 Mio. Euro zu.

Wachstumsmotor waren mit einem flächenbereinigten Umsatzplus (also ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen und Schließungen) von kumuliert 6,0 % vor allem die Bau- und Gartenmärkte in Deutschland.

Mehr Infos unter: hornbach.de

 

Deutscher Gartenbuchpreis 2012 – Jetzt noch bewerben!

Schloss Dennenlohe im mittelfränkischen Landkreis Ansbach vergibt in Kooperation mit der Motorsägenmarke STIHL am 9. März 2012 zum sechsten Mal den Deutschen Gartenbuchpreis.

Zuvor nimmt eine mit hochkarätigen Gartenexperten besetzte Jury die neu erschienen Gartenbücher unter die Lupe und wählt aus den fünf verschiedenen Bücherkategorien„Bildband“, „Ratgeber“, „Garten- oder Pflanzenporträt“, „Garten-Reiseführer“ und „Buch über Gartengeschichte“ die jeweils besten Publikationen aus.

Der im Jahr 2007 durch Baron Robert von SĂĽsskind ins Leben gerufene Preis verfolgt das Ziel, qualitativ herausragende Werke der Gartenliteratur auszuzeichnen. Bewerbungen von Autoren und Verlagen werden noch bis zum 29. Februar 2012 angenommen.

Weitere Infos unter:
stihl.de
dennenlohe.de

 

Autoren fĂĽr grĂĽnes Lexikon gesucht

Hortipendium ist ein vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördertes Projekt zur Schaffung einer internetbasierten, kostenlosen Enzyklopädie für alle gärtnerischen Berufe und für den Freizeitgartenbau.

Dieses Lexikon soll das Grundlagenwissen der grünen Berufe vermittelten, in einen Zusammenhang stellen und erklären. Dabei ist hortipendium.de im Aufbau sowie in der Funktionalität mit der freien Enzyklopädie Wikipedia vergleichbar. Wie dort wird auch in Hortipendium nach dem Wiki-Prinzip geschrieben: Ein Autor beginnt einen Artikel, andere Autoren können mitarbeiten und ergänzen.

Für die Zukunft erhofft Hortipendium die Mitarbeit aller gartenbaulichen Institutionen und Organisationen sowie aller Interessierten und engagierten Fachleute, die sich im Beruf oder in ihrer Freizeit intensiv mit dem Thema Gartenbau beschäftigen. hortipendium.de sucht Autoren, die ihr Fachwissen mit anderen teilen möchten. Im Gegensatz zur Wikipedia schreiben in Hortipendium ausschließlich zugelassene Autoren, die mit ihrem richtigen Namen genannt werden. Derzeit sind noch nicht alle Wissensbereiche mit Inhalten gefüllt. Dennoch haben die Autoren seit der Freischaltung im Juni 2010 bereits rund 1.500 Artikel aus verschiedenen Informationsbereichen erstellt, bearbeitet und frei zugänglich gemacht.

Weitere Infos unter: hortipendium.de

Gute Vorsätze für 2012: Die Deutschen wollen ihr Zuhause verschönern

Ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze für 2012 steht bei den Deutschen die Verschönerung der eigenen vier Wände. Jeder Zweite nimmt sich vor, im neuen Jahr am eigenen Zuhause Hand anzulegen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitus Forsa im Auftrag von Bosch Power Tools.

Besonders beliebte Eigenheim-Projekte sind dabei die Renovierung von Balkon, Garten oder Terrasse. Satte 53 % der Deutschen wollen ihr eigenes Grün aufpeppen. Gleichzeitig planen 26 %, neue Möbel anzuschaffen, und jeder Fünfte (19 %) will vorhandene Möbel reparieren oder restaurieren.

Den zweiten Platz der guten Vorsätze 2012 belegt nach Angaben der Studie von Bosch Power Tools der Wunsch, mehr Sport zu treiben (45 %). Auf Platz drei hat es mit 42 % der Plan geschafft, sich mehr Zeit für’s Hobby zu nehmen.

Da es nicht gerade einfach ist, die zum Jahreswechsel gefassten Vorsätze tatsächlich einzuhalten, fragte Forsa die Umfrage-Teilnehmer auch, welche ihrer Pläne sie für wirklich realisierbar halten. 33 % der Männer möchten vor allem bei praktischen Vorsätzen wie der Verschönerung der eigenen vier Wände standhaft bleiben.

Biologische Architektur mitten in Mailand

Backsteinmauern, triste Häuser und mit Graffiti beschmierte Wände – GroĂźstädte sind nicht immer SchmuckstĂĽcke. Doch damit könnte bald Schluss sein. Denn trotz der voranschreitenden Urbanisierung wollen die Menschen nicht auf Natur verzichten. Um dem Big-City-Life einen Country-Kick zu verleihen und gleichzeitig dem Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit zu entsprechen, realisieren Architekten zunehmend Hochhäuser voller Natur – und das sowohl auĂźen als auch innen.

Das Singapurer Team Woha beispielsweise erschafft Wohn- und Bürokomplexe mit offenen Gängen, brücken- und balkonartigen Terrassen sowie wuchernden Gärten. So erstrecken sich allein im Hotelhochhaus Parkroyal über 15.000 qm mehrere Sky Garden, Schwimmbecken, Wasserfälle und begrünte Mauern.

Diese Form der nachhaltigen Architektur erreicht jetzt auch immer stärker Europa. Nach den vertikalen Gärten des KĂĽnstlers Patrick Blanc, die unter anderem die Fassade des Quai-Branly-Museums in Paris verschönerte, entsteht aktuell ein „Vertical Forest“ mitten in Mailand. In der italienischen Metropole werden derzeit zwei Hochhäuser gebaut, deren GebäudehĂĽllen mit so viel GrĂĽn umgeben sind, wie es sonst in einem Hektar Wald zu finden ist. Die Fakten, die das Architekturportal www.detail.de veröffentlicht hat, sind beeindruckend und auĂźergewöhnlich. Demnach sollen die zwei Häuser – 80 und 112 Meter hoch – in ihrer Fassade insgesamt 480 groĂźe und mittlere sowie 250 kleine Bäume, rund 5.000 BĂĽsche und 11.000 Bodendeckerpflanzen beherbergen.

Das Projekt fĂĽhrt das ArchitektenbĂĽro Boeristudio unter der Leitung des ehemaligen „Domus“-Herausgebers Stefano Boeri aus. Sein Leitgedanke ist es, eine biologische Architektur zu erschaffen.

Weitere Infos unter: www.detail.de