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Singapur investiert fast eine Milliarde Euro in Botanische Gärten

Zwar hat Singapur längst einen Botanischen Garten, der Weltruhm genießt, nun aber kommt ein zweiter hinzu – gebaut auf Land, das der Stadtstaat dem Meer abgerungen hat. Und weil die Regierung der Äquator-Insel reich und schlau ist, lässt sie sich den neuen Garten rund eine Milliarde Singapur-Dollar kosten.

Zusammen mit dem Ausbau des alten Botanischen Gartens hat der Kleinstaat damit in wenigen Jahren trotz der Wirtschaftskrise gut 1,5 Milliarden Singapur-Dollar (etwa 867 Millionen Euro) in Grünanlagen investiert. Das aber würde auch Singapur nicht gelingen, ließe sich der Wert des neuen Gartens und seines Umlandes nicht auf den Cent genau berechnen. Vor dem Baubeschluss haben die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young ermittelt, dass das Land rund um den neuen Garten bis zu 30 Prozent an Wert gewinnen werde. Da dort schon jetzt ein Luxushotel steht, bald die Kreuzfahrtschiffe anlegen und ein Einkaufszentrum zum Bummeln einlädt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere teure Immobilien mit Blick auf den Garten heranwachsen. In sie dürften Banker ziehen, die ein paar hundert Meter weiter im Finanzdistrikt arbeiten. Dann hat sich der Aufwand für den Staat gerechnet. Aber auch für die Bürger wird er sich lohnen. Sie bekommen ein gewaltiges Erholungsgebiet. Die Tropeninsel will sich von einer “Gartenstadt” zu einer “Stadt im Garten” entwickeln. Im vergangenen Vierteljahrhundert wuchs der Anteil der Grünflächen von etwa einem Drittel auf nun die Hälfte der Stadtfläche.

Mehr Infos unter: faz.de

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