Bibliothek mit Garten: Projekt von Stewart Hollenstein

Wie verbindet man Lese- mit Gartenvergnügen? Für die bulgarische Stadt Varna hat der australische Architekt Stewart Hollenstein eine ungewöhnliche Stadtbibliothek entworfen.

Varna ist eines der wichtigsten Ziele für Touristen in Bulgarien und gilt dank seiner Lage am Schwarzen Meer auch als dessen Sommerhauptstadt. Die beliebte Hafenstadt hat eine lange Tradition in der Anlage von weitläufigen, öffentlichen Gärten. Diese Besonderheit machte der australische Architekt Stewart Hollenstein zum Ausgangspunkt für den Neubau der Stadtbibliothek.

Das Design der neuen Bibliothek wird besonders von Gärten geprägt, die auf allen Stockwerken vorgesehen sind. Auf jeder Etage gibt es begrünte Außenflächen, die jeweils ein eigenes Thema haben. Große Fenster öffnen den Blick auf die Gärten von Innen, während gleichzeitig die weitläufigen Terrassen zum Lesen im Freien einladen. Mit der Verbindung von Lesesälen und begrünten Außenräumen soll die Bibliothek bei jedem Wetter nutzbar sein und so zum „Herz der Stadt“ werden. Dementsprechend sieht der Entwurf auch einen Bereich mit Hängematten und Pflanzen für Jugendliche sowie eine Kinderabteilung vor. Auch das Erdgeschoss dient nicht nur als Eingangsbereich, sondern gleichzeitig als Begegnungsstädte mit Platz für Cafés, Ausstellungen und Konferenzräume.

Im Wasserpark: Apartments von David Chipperfield Architects

Er steht unter Naturschutz und ist über tausend Jahre alt: Der Wasserpark Xixi im Westen der Stadt Hangzhou in China. David Chipperfield Architects haben jetzt die besondere Atmosphäre des Parks in modernen Apartmenthäusern aufgegriffen.

Der Wasserpark Xixi ist eine Landschaft, die über tausend Jahre lang von Menschen geformt wurde. Besonders prägend für den Park ist die Wechselbeziehung von Wasser, Grün und Architektur: Es handelt sich um den einzigen Wasserpark Chinas, der urbanes Leben und Landwirtschaft in einem Kulturprojekt von nationalem Rang vereint. Ein neues Ensemble von Apartmenthäusern des britischen Star-Architekten David Chipperfield gliedert sich jetzt in den Park ein – und spiegelt dessen besondere Atmosphäre wider.

Alle neuen Apartmenthäuser sind von einem Wassergarten umgeben, der sich durch seine naturbelassene und urwüchsige Gestaltung an die Atmosphäre des Xixi-Parks anlehnt. Typisch für die dortigen Gebäude ist der steinerne Sockel, auf dem sich auch die Neubauten aus dem Wasser erheben. Der Sockel dient als Basis der Häuser und bildet zugleich deren Verbindung. Verschiedene Außenräume mit Plätzen und Höfen schaffen Raum für Begegnung. Neben den offenen Grundrissen sind vor allem die raumhohen Fenster prägend für die Wohnqualität: Diese bringen nicht nur viel Tageslicht ins Innere, sondern ermöglichen auch weite Ausblicke in die umgebende Wasserlandschaft.

Vortragsprogramm: Raumkonzepte und Materialien für die Planung von privaten Gartenanlagen

Erstmals wird es auf der diesjährigen internationalen Gartenmesse spoga+gafa eine speziell auf Landschaftsarchitekten ausgerichtete Veranstaltung geben, die in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Garten+ Landschaft“ durchgeführt wird.

Unter dem Thema „Holz, Wasser, Licht – Raumkonzepte und Materialien für die Planung von privaten Gartenanlagen“ erwartet Fachbesucher am Montag, den 1. September in der Halle 10.2 (garden unique) ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm. Um 10:00 Uhr startet Manuel Sauer, Landschaftsarchitekt, Landschaftsgärtner und Fachberater für Schwimmbadtechnik, mit der Vorstellung beispielhafter Projekte zum Thema „Raumkonzepte für den Privatgarten“. Um 10:45 Uhr folgt ein Vortrag des Architekten und Lichtdesigners Christian Breil zum Thema „Licht im Garten“. Über „Holz und Holzverbundkunststoffe im Garten“ referiert um 11:30 Uhr Wolf D. Meyer-Ricks, Landschaftsgärtner, Landschaftsarchitekt und Sachverständiger für Garten und Landschaftsbau. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet der Landschaftsarchitekt Maximilian Colditz mit seinen Ausführungen zu „Wasser im Garten“ um 12:15 Uhr.

Interessierte können sich unter spogagafa.de/landschaftsarchitektur anmelden. Das Halbtagesseminar ist von den Architektenkammern NRW und Hessen als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt (2 Fortbildungspunkte).

 

Neue Lebensräume auf Dach und Terrasse mit Pflanzinseln

Viele Dächer und Dachterrassen lassen sich relativ einfach mit Pflanzinseln und -beeten gestalten, klar strukturieren und mit echtem Grün aufwerten. Und dies völlig unabhängig von der Größe der Dachfläche. Dafür bietet Optigrün nun neue Pflanzgefäße aus Aluminium an. Die Gefäße Typ „ALU“ gibt es in runden und rechteckigen Formen sowie in allen Farben und bis zu Längen von 250 Zentimetern.

Große Dachflächen lassen sich außerdem geradlinig modern mit größeren Pflanzbeeten einrichten. Eine elegante Lösung zur Einfassung solcher Pflanzbeete bieten die neuen Randelemente Typ „ALU“, die abgestimmt auf die Optigrün-Gründach-Systemlösungen erhältlich sind. Die Elemente sind nach Angaben des Herstellers witterungsbeständig und frost- und bruchsicher. Sie eigenen sich für Dächer mit einer Neigung von bis zu fünf Grad. Auf Wunsch sind eine Bewässerungsautomatik für die Pflanzen oder Sonderelemente wie z.B. Wasserbecken und Sitzflächen integrierbar.

Weitere Informationen: optigruen.de