Vortragsprogramm: Raumkonzepte und Materialien fĂĽr die Planung von privaten Gartenanlagen

Erstmals wird es auf der diesjährigen internationalen Gartenmesse spoga+gafa eine speziell auf Landschaftsarchitekten ausgerichtete Veranstaltung geben, die in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Garten+ Landschaft“ durchgeführt wird.

Unter dem Thema „Holz, Wasser, Licht – Raumkonzepte und Materialien fĂĽr die Planung von privaten Gartenanlagen“ erwartet Fachbesucher am Montag, den 1. September in der Halle 10.2 (garden unique) ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm. Um 10:00 Uhr startet Manuel Sauer, Landschaftsarchitekt, Landschaftsgärtner und Fachberater fĂĽr Schwimmbadtechnik, mit der Vorstellung beispielhafter Projekte zum Thema „Raumkonzepte fĂĽr den Privatgarten“. Um 10:45 Uhr folgt ein Vortrag des Architekten und Lichtdesigners Christian Breil zum Thema „Licht im Garten“. Ăśber „Holz und Holzverbundkunststoffe im Garten“ referiert um 11:30 Uhr Wolf D. Meyer-Ricks, Landschaftsgärtner, Landschaftsarchitekt und Sachverständiger fĂĽr Garten und Landschaftsbau. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet der Landschaftsarchitekt Maximilian Colditz mit seinen AusfĂĽhrungen zu „Wasser im Garten“ um 12:15 Uhr.

Interessierte können sich unter spogagafa.de/landschaftsarchitektur anmelden. Das Halbtagesseminar ist von den Architektenkammern NRW und Hessen als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt (2 Fortbildungspunkte).

 

Neue Lebensräume auf Dach und Terrasse mit Pflanzinseln

Viele Dächer und Dachterrassen lassen sich relativ einfach mit Pflanzinseln und -beeten gestalten, klar strukturieren und mit echtem GrĂĽn aufwerten. Und dies völlig unabhängig von der Größe der Dachfläche. DafĂĽr bietet OptigrĂĽn nun neue Pflanzgefäße aus Aluminium an. Die Gefäße Typ „ALU“ gibt es in runden und rechteckigen Formen sowie in allen Farben und bis zu Längen von 250 Zentimetern.

GroĂźe Dachflächen lassen sich auĂźerdem geradlinig modern mit größeren Pflanzbeeten einrichten. Eine elegante Lösung zur Einfassung solcher Pflanzbeete bieten die neuen Randelemente Typ „ALU“, die abgestimmt auf die OptigrĂĽn-GrĂĽndach-Systemlösungen erhältlich sind. Die Elemente sind nach Angaben des Herstellers witterungsbeständig und frost- und bruchsicher. Sie eigenen sich fĂĽr Dächer mit einer Neigung von bis zu fĂĽnf Grad. Auf Wunsch sind eine Bewässerungsautomatik fĂĽr die Pflanzen oder Sonderelemente wie z.B. Wasserbecken und Sitzflächen integrierbar.

Weitere Informationen: optigruen.de

 

Grüne Häuser, tropische Gärten

Die Ausstellung „GrĂĽne Häuser, tropische Gärten“ in der ifa-Galerie Stuttgart stellt vom 19. Oktober 2012 bis zum 06. Januar 2013 Architekten, Landschaftsplaner und Aktivisten aus SĂĽdostasien vor. Jeder von ihnen hat eine individuelle Antwort auf die Nachfrage nach zukunftsfähigen Bauten zwischen tropischem Regenwald und Metropolregion gefunden.

Der malaysische Star-Architekt Ken Yeang gilt mit seinen Büros in Kuala Lumpur und London als Pionier der Öko-Architektur und Erfinder des bioklimatischen Wolkenkratzers, mit dessen Gestaltung er Standards für nachhaltiges Bauen entwickelte. Regenwasseraufbereitung ist dabei ebenso ein Thema wie landwirtschaftliche Flächen zur Selbstversorgung oder die Anlage von vertikalen grünen Korridoren.

Der renommierte malaysische Landschaftsplaner Ng Seksan entwirft Gärten, Parks und öffentliche Räume, die fast unmerklich den Übergang von Garten zu naturbelassenen Bereichen inszenieren – er schafft Oasen der Ruhe im Dickicht der Städte und der tropischen Wälder.

Die GrĂĽnder der Green School auf Bali arbeiten ausschlieĂźlich mit Naturmaterialien, vor allem mit Bambus, und entwickelten ein ganzheitliches Konzept: „Green Design“ ist fĂĽr sie mehr als nur die Gestaltung von Häusern und Gärten; „Green Design“ ist konsequentes Denken und Erziehen fĂĽr die Zukunft.

Der 144-seitige Ausstellungskatalog erscheint im Ernst Wasmuth Verlag in deutscher und englischer Sprache.

Weitere Informationen: ifa.de

 

 

Bautätigkeit: Euroconstruct rechnet nicht mit Wachstum – Stimmung deutscher Architekten ist hervorragend

Die Schuldenkrise wirkt sich zunehmend auf die Bautätigkeit aus. Aus diesem Grund senkte die europäische Branchenvereinigung Euroconstruct jetzt ihre Prognose für die kommenden Monate. Für 2012 reduzierte sie die bisherige Wachstumserwartung an die Baubranche von -0,3 auf -2,1 Prozent. Auch für das kommende Jahr korrigierte der Dachverband seine Prognose. Statt einem Plus von 1,8 Prozent rechnet er aktuell nur noch mit einer marginalen Steigerung von 0,4 Prozent. Erst 2014 soll die Bautätigkeit leicht anziehen – und zwar um 1,7 Prozent. Allerdings wird sie noch mehrere Jahre hinter dem Niveau von 2008 herhinken.

Bezogen auf die einzelnen Länder erwartet Euroconstruct nur in Dänemark und Norwegen eine Zunahme der Bauleistung um mehr als zwei Prozent. Für Länder wie Deutschland, Frankreich, Schweiz, Großbritannien und Schweden geht die Branchenvereinigung aber immerhin noch von Zuwächsen von bis zu zwei Prozent aus. Gute Nachrichten für die deutschen Architekten. Und so ist die Stimmung bei ihnen erfreulich gut. Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Umfrage des Ifo Instituts bei freischaffenden Architekten hat sich das Geschäftsklima zu Beginn des zweiten Quartals 2012 sichtlich verbessert. Eine ähnlich gute Stimmung wurde letztmals Mitte der neunziger Jahre – in der Schlussphase des Wiedervereinigungsbooms – registriert.

Die befragten Architekten beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage merklich besser als in den Vorquartalen. Dabei ist besonders hervorzuheben: die Zahl derer, die ihre Lage als „gut“ bewerteten ist deutlich angestiegen – von 36 Prozent (Vorquartal) auf jetzt 45 Prozent. Eine, laut Ifo Institut, einmalig hohe Quote. Gleichzeitig bezeichnete nur noch ein FĂĽnftel der Befragten ihre momentane Geschäftslage als „schlecht“ (Vorquartal: 23%).

Die Geschäftserwartungen haben sich wiederum gegenüber den Einschätzungen des letzten Quartals kaum geändert. Während der Anteil der eher optimistisch eingestellten Architekten um drei Prozentpunkte schrumpfte – von 17 auf 14 Prozent –, sank gleichzeitig der Anteil der skeptischen Architekten um zwei Prozentpunkte auf 13 Prozent.

Frisch eröffnet: Zwischen Felsbrocken und Weinbergen – das „EndĂ©mico“ in Mexiko

Atemberaubende Lage: Mitten im Herzen Baja Californias, eingebettet in einen abgeschiedenen Hügel, hat Ende Juni das erste Mitglied von Design Hotels im führenden Weinanbaugebiet Mexikos eröffnet. Das Design von „Endémico“, dessen Name vom spanischen Wort für „einheimisch” kommt, setzt die Schönheit der naturbelassenen Landschaft in Szene: die Leere und Einsamkeit der Wüste und die üppige Pracht der Weinberge.

Das aufregende Ergebnis sind 20 Luxus-Kuben, die nahtlos mit ihrer natürlichen Umgebung verschmelzen. Dazu gehören private Terrassen, die einen freien, unverbauten Blick über das Valle de Guadalupe bieten. Außerdem erlauben „Kivas“, die traditionellen Lehmkamine der Region, den Gästen, gewärmt vom knisternden Feuer, noch nachts unter dem Sternenhimmel die Weine der Region zu genießen. Und vom Pool aus können Gäste in die Einsamkeit eintauchen und die Weite überblicken.

Die rustikale Kargheit der Umgebung hat zudem die angenehm dezente Innengestaltung der Wohnkuben inspiriert. Sie sind mit Möbeln bestückt, die schlicht und zugleich elegant sind. Neben der minimalistischen Ausstattung wurden moderner Komfort und luxuriöse Elemente dennoch nicht übergangen.

Die Hoteliers Carlos Couturier und Moisés Micha, die Partner hinter der mexikanischen Hotelgruppe Grupo Habita, engagieren sich außerdem stark in Umwelt, Gesellschaft, Ökonomie und Kultur der Regionen, in denen sie ihre Hotels errichten. So sind die umweltfreundlichen Hütten des „Endémico“ auf Stelzen errichtet, um ihre Auswirkung auf die Landschaft zu minimieren. Die Konstruktion aus Cortenstahl und Holz gewährleistet, dass die Oberflächen mit der Zeit verwittern. Gebaut wurde das Hotel durch ein Team regionaler Handwerker in Zusammenarbeit mit Gracia Studio.

Weitere Informationen: designhotels.com/endemico