New Providence Wharf: Dachgärten mit Blick auf die Themse

Das „New Providence Wharf” in London besticht durch seine kaskadenartigen Dachterrassen, die den Bewohnern grünen Freiraum bieten und gleichzeitig einen hervorragenden Panoramablick auf die Themse. Diese besondere Gestaltung ergibt sich dadurch, dass der ellipsenartig geformte Baukörper von einem Ende zum anderen treppenförmig vom 12. bis zum 19. Stockwerk ansteigt.

Auch in Großbritannien werden Gründächer zunehmend durch die Politik gefördert. Da die ökologischen und ökonomischen Vorteile begrünter Dächer insbesondere in dicht besiedelten Städten erkannt wurden, sollen laut Verwaltungsbehörde beispielsweise im Großraum London alle größeren Projekte Gründächer beinhalten. So plante das renommierte Architekturbüro Skidmore, Owings & Merrill aus London das Wohnbauprojekt „New Providence Wharf” mit Intensivbegrünungen auf sämtlichen Dachflächen, die satte 3000 Quadratmeter zählen.

Der Gründach-Gedanke zieht sich durch das gesamte Areal. Neben dem Wohnbau „New Providence Wharf“ zählen dazu der Ontario Tower mit seinen 29 Stockwerken, das Radisson-Hotel und das Michigan-Gebäude. Das Podium über der Parkgarage ist als Innenhof der Öffentlichkeit frei zugänglich. Eine große ovale Rasenfläche nimmt die Ellipsenform des gesamten Baukörpers noch einmal auf und bildet das ruhige Zentrum, umrandet von einem Gehweg samt durchgängiger Parkbank. Dahinter schließen sich Bäume an bis zu einem breiten Wasserkanal, der unmittelbar an der Gebäudefront verläuft. Die Balkone in den Erdgeschoss-Wohnungen ragen daher wie Bootsanlegestege über dem Wasser. Klare Formen dominieren auch die Gestaltung auf den Dachterrassen, welche auf jeder Etage nahezu denselben Look zeigen. Ringsum laufende Hecken aus immergrünen Sträuchern dienen als Windschutz und umschließen eine Rasenfläche, welche in ihrer Mitte einen kleinen Swimmingpool präsentiert.

Das „New Providence Wharf“ mit seiner kaskadenartigen Form verleiht der Londoner Skyline ein futuristisches Element, das viel Wohnraum und dabei gleichzeitig grüne Freiflächen bietet. Auf dem gesamten Areal ist ein Großbauprojekt entstanden, das aufgrund seiner nutzbaren Gründachflächen für andere Metropolen echten Vorbildcharakter hat.

Weitere Informationen: zinco.de

Emsa präsentiert den Kastenhalter „der neuen Generation“

„Nie war es einfacher einen Blumenkastenhalter anzubringen“, das verspricht die Firma Emsa und stellt mit Clou auf der spoga+gafa „den Kastenhalter der neuen Generation“ vor. Dieser kommt ganz ohne Schrauben aus. Sein flexibles Gurtband lässt sich ganz leicht an allen Geländertypen montieren.

Ob fürs klassische oder das Rund-Geländer – das Modell Clou passt sich immer an. Sein Gurtband kann einfach um alle Geländer (bis zu acht Zentimetern Durchmesser) gelegt und dann fixiert werden. Für unterschiedlich tiefe und breite Balkonkästen ist der Halter universell einstellbar. So bringt man alle handelsüblichen Blumenkästen (bis zu einem Meter Länge) leicht und sicher ans Geländer. Durch den glasfaserverstärkten Kunststoff soll Clou noch dazu absolut robust und langlebig sein. Erhältlich ist der neue Blumenkastenhalte in den Farben Weiß und Granit.

Weitere Informationen: emsa.de

Geprüftes Geländer-System für den zusätzlichen Lebensraum auf dem Dach

Dächer werden in Deutschland immer häufiger als zusätzlicher Lebensraum genutzt. Das trifft sowohl auf begrünte als auch unbegrünte Terrassen und Dachgärten zu. Damit die Dachnutzung sorgenfrei geschehen kann, hat die Optigrün international AG ein neues, auflastgehaltenes Geländer-System entwickelt. Dieses trägt den Namen „SkyGard“ und wurde von der DEKRA auf Sicherheit geprüft.

Alle am Bau Beteiligten profitieren nach Angaben von Optigrün von der neuen Geländerlösung: Für jedes einzelne Projekt wird je nach Anwendung und Geländerwunsch die Standsicherheit berechnet und ein genauer Verlegeplan erstellt. Bauherren müssen sich keine Sorge um ein undichtes Dach machen, da „SkyGard“ seine Standsicherheit durch die Auflast der Terrasse bzw. der Dachbegrünung erhält. Es muss weder in die Dachabdichtung, noch in die Dachkonstruktion eingriffen werden. Der Ausführungsbetrieb bekommt ein flexibles und einfach zu verlegendes Komplettsystem geliefert. Die Systemteile werden vorher auf Maß gebracht, so dass auf der Baustelle keine Schneidarbeiten mehr erforderlich sind. Der in allen Richtungen drehbare Kugelgelenkfuß mit höhenverstellbarer Hülse lässt eine problemlose Anpassung an Dachneigung und Unebenheiten zu.

„SkyGard“ kann bei Flachdächern von null bis drei Grad Dachneigung – sowohl bei Neubau und als auch Sanierung – eingesetzt werden. Beim Geländer wird eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten angeboten. Der Kunde kann aus verschiedenen Geländerfüllungen in Form und Farbe sowie unterschiedlichen Handläufen auswählen. Das Komplettsystem (Geländer, Gründach- oder Terrassenaufbau) wird von der Anwendungstechnik der Optigrün interational AG objektbezogen kostenlos berechnet und aufeinander abgestimmt.

Weitere Informationen: optigruen.de

VdW-Umfrage: Verbraucher wollen modernisierten Balkon

Renovierungsstau in Deutschland: Rund zwei Drittel (66 %) der Bundesbürger haben einen Modernisierungsbedarf für ihre Wohnung. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag des VdW Bayern (Verband bayerischer Wohnungsunternehmer).

Demnach steht die energetische Sanierung an erster Stelle. Insgesamt 32 % legen darauf den größten Wert. „Klimaschutz und Energiewende sind zentrale gesellschaftliche Themen“, so Verbandsdirektor Xaver Kroner.

Auf dem zweiten Platz der Modernisierungswünsche der Deutschen rangiert mit 23 % ein neues, hochwertigeres Bad. Dicht dahinter folgt der Balkon bzw. die Terrasse. Insgesamt 22 % sehen in diesem Bereich einen deutlichen Bedarf. Ein nicht zu unterschätzendes Potenzial für Hersteller von Terrassen-Systemen und Outdoor-Möbeln.

Besserer Schallschutz, zum Beispiel durch neue, dichtere Fenster, ist noch fĂĽr ein FĂĽnftel der Befragten wichtig (20 %). Altersgerechtes Wohnen hingegen ist selbst bei Ă„lteren zweitrangig. Die Ausstattung fĂĽr das Alter im Rahmen einer Wohnungsmodernisierung spielt nur bei wenigen Befragten eine Rolle (11 %). Selbst bei den ĂĽber 69-Jährigen legt nur knappmehr als ein Viertel – nämlich 28 % – darauf Wert.