Innovationspreis der Baumarktbranche fĂĽr Knauber

Kunden, Handel und Industrie eine Plattform für den direkten Dialog zu geben – das ist der Kerngedanke des Innovation Stores, den Knauber im September innerhalb seiner Filiale in Pulheim eröffnet hat. Das Bonner Traditionsunternehmen setzt mit dem Konzept neue Maßstäbe in der Baumarkt-Branche. Dafür wurde Knauber im Dezember 2014 auf dem Baumarkt-Kongress des „BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V.“ in Bonn mit dem Innovationspreis geehrt.

Für den Innovation Store hat Knauber ein Netzwerk aus Industriepartnern aufgebaut, die neue Technologien und Angebote im Dialog mit Kunden ausprobieren möchten. Kunden sind dazu eingeladen, im Innovation Store alles auszuprobieren und sich mit direktem Feedback an der Weiterentwicklung von Produkten und Angeboten zu beteiligen. Um wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse aus den Kunden-Rückmeldungen zu erhalten, wird das Projekt Innovation Store vom Institut für Handelsforschung (IFH) und der Hochschule für Handel in Leipzig begleitet. Der Innovation Store gilt als zukunftsweisend, denn er testet, welche neuen Konzepte neben Online-Angeboten im stationären Handel funktionieren. Möglichkeiten, die im Innovation Store dafür getestet werden, sind: Multichannel-Verkaufselemente Interaktive Technologien und Angebote, die Baumarkt-Produkte vor dem Kauf erlebbar machen Angebote, Produkte selbst mit zu entwickeln Der Standort des Innovation Stores ist der Knauber Freizeitmarkt in Pulheim. Knauber stellt hier eigens für das Netzwerk-Projekt eine Fläche von 250 Quadratmeter zur Verfügung.

Im Innovation Store testen zunächst folgende Hersteller ihre Technologien und Angebote: Alfred Schellenberg, A.S. Création Tapeten, Alpina Farben, Fischer, Floragard, Hailo/Rudolf Loh, Henkel, Konrad Hornschuch, kwb tools, Osram Licht, Steinel, Sanitop-Wingenroth oder Serie a logistics solutions. Im Laufe des zunächst auf drei Jahre angelegten Projekts sollen immer wieder neue Hersteller für das Projekt gewonnen werden, um aus dem Innovation Store einen Marktplatz der Neuigkeiten und des Dialogs zu machen.

Weitere Informationen: knauber-freizeit.de

Deutscher Baumarkthandel im 1. bis 3. Quartal 2014

Die Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland können sich mit dem Verlauf des bisherigen Geschäftsjahres 2014 zufrieden zeigen. Zum Ende des 3. Quartals 2014 musste die Branche mit einem Gesamtbruttoumsatz von 13,53 Milliarden Euro zwar ein Umsatzminus von 5,8 Prozent im Vergleich zu 2013 verzeichnen. Die rückläufige Entwicklung ist dabei entscheidend dem Marktaustritt der Praktiker-MaxBahr-Gruppe geschuldet. Auf bereinigter Verkaufsfläche zeigt sich ein deutlich anderes Bild: Hier konnte die Branche ein Umsatzplus von 6,4 Prozent erzielen. Auch der Vorjahresvergleich der Gesamtentwicklung der Unternehmen ohne die Praktiker-Gruppe zeigt mit einem Umsatzplus von 9,8 Prozent ein nahezu zweistelliges Wachstum. Die aktuellen Marktzahlen gab der BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) am 25. November 2014 basierend auf dem Total Store Reporting der GfK (Nürnberg) bekannt.

„Das aktuelle Ergebnis liegt im Rahmen der von uns zu Jahresbeginn erwarteten Marktentwicklung“, kommentiert BHB-Vorstandssprecher Erich Huwer die Branchenentwicklung 2014 nach neun Monaten. Die derzeitigen Rahmenbedingungen nach dem Marktaustritt der Baumarktgruppe Praktiker/Max Bahr ließen im Gesamtmarkt ein besseres Resultat nicht zu. Erfreut zeigt sich der BHB-Vorstandssprecher über die Performance der 2014 aktiven Unternehmen der Baumarktbranche. „Die erzielten Umsatzzuwächse zeigen, dass die deutsche Bau- und Heimwerkermarktbranche gut aufgestellt ist und unsere Kunden die Angebote zu schätzen wissen. Den Umfang der weiterhin in der Branche erfolgreich gebundenen Umsätze der Praktiker-Gruppe werden wir erst im nächsten Jahr analysieren können.“ Aber bereits heute seien die Zahlen besser als noch 2013 befürchtet, so Huwer.

Gesamtbruttoumsatz von 13,53 Milliarden Euro

Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 13,53 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten des Jahres weist die Branche im Vorjahresvergleich einen Umsatzrückgang von 5,8 Prozent auf. Dabei waren April (1,85 Milliarden Euro), Mai (1,78 Milliarden Euro) und März (1,76 Milliarden Euro) die umsatzstärksten der ersten neun Monate 2014. Die höchsten absoluten Umsätze im Zeitraum Januar bis September 2014 verzeichneten die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte mit Bauchemie/Baumaterial (1,30 Milliarden Euro), Sanitär-/Heizungswaren (1,14 Milliarden Euro), Anstrichmitteln/Malerzubehör (995,5 Mio. Euro), Gartenausstattung (966,2 Mio. Euro) und Elektro (849,2 Mio. Euro).

Betrachtet man die Sortimentsentwicklungen 2014 im Vorjahresvergleich, zeigten sich in den ersten neun Monaten Verluste im Gesamtmarkt insbesondere bei den Pflanzen: Die Umsätze in der Warengruppe Lebend Grün gingen um 16,1 Prozent zurück. Auch bei den Freizeit- und Saisonwaren (minus 15,9 Prozent), im Bereich Technik/Büro/Unterhaltung (minus 13,8 Prozent) und den Sanitär- und Heizungswaren (minus 13,2 Prozent) verzeichnete der Baumarkthandel Umsatzrückgänge. Zuwächse konnten bei Automotive (3,3 Prozent) sowie bei den Gartenmöbeln (0,6 Prozent) und der Gartenausstattung (0,2 Prozent) erzielt werden. Ein anderes Bild zeigt sich auf bereinigter Verkaufsfläche, hier erzielte die Branche ein Umsatzplus von 6,4 Prozent. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Automotive (22,2 Prozent), Freizeit und Saisonware (12,5 Prozent) und die Gartensortimente – auch hier mit Ausnahme von Lebend Grün: So konnten die Warengruppen Gartenchemie/Erden/Saatgut (16,4 Prozent), Gartengeräte/ Be- und Entwässerungsanlagen (12,3 Prozent) und Gartenausstattung (12,0 Prozent) jeweils zweistellige Zuwachsraten verzeichnen, wohingegen Lebend Grün auch bei bereinigter Betrachtung Einbußen von 1,7 Prozent hinnehmen musste.

Weitere Informationen: bhb.org

DUH: Warnung vor gesundheitsschädlichen Motorsägen in Baumärkten

Halten die in Baumärkten jetzt im Herbst wieder verstärkt angebotenen Motorsägen und -sensen die gesetzlichen Vorschriften bezüglich der giftigen Abgasemissionen ein? Dieser Frage ist jetzt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) nachgegangen. Marktkontrollen des Vereins zeigen, dass gesundheitsgefährdende benzingetriebene Motorsägen bei Obi und in Toom Baumärkten weiterhin verkauft werden. Obwohl die DUH bereits im Frühjahr alle betroffenen Baumarktketten über die zum Teil erheblichen Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte informiert hat. Die Baumärkte wurden damals aufgefordert, den Verkauf der auffälligen Geräte zum Schutz von Umwelt und Verbraucher zu stoppen, so die DUH.

„Acht Monate später verkaufen die Baumärkte Toom und Obi weiterhin Motorsägen mit zu hohen Abgasemissionen. Darunter befinden sich auch Produkte von Herstellern, die sich bereits dazu verpflichtet hatten, keine gesundheitsgefährdenden Maschinen mehr in den Verkehr zu bringen“, unterstreicht DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. „Das ist ein klarer Fall von Verbrauchertäuschung. Zahlreiche Baumarktketten behaupten in ihrer Werbung, nur das Beste für ihre Kunden zu wollen und verabschieden sich für den schnellen Euro wieder von dieser Wertvorstellung. Die Baumarktketten Obi und Toom müssen sicherstellen, dass der Gebrauch ihrer Produkte weder die Umwelt gefährdet noch für den Verbraucher gesundheitsgefährdend ist. Deshalb fordern wir den sofortigen Verkaufsstopp aller Geräte mit rechtswidrig hohen, giftigen Abgasen.“

Im Jahr 2013 hatte die DUH den TÜV Nord mit der Schadstoffanalyse von Motorsägen und -sensen beauftragt und die Ergebnisse im Februar 2014 veröffentlicht. Mehrere Geräte überschritten die geltenden Grenzwerte für Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide zum Teil deutlich. Weil diese Stoffe gesundheitsgefährdend und umweltschädlich sind, gilt für sie seit Jahren ein EU-weiter Grenzwert.

„Die für die Einhaltung der Emissionsvorschriften verantwortlichen Behörden haben bislang nur mangelndes Interesse an der Durchsetzung dieser Vorschrift gezeigt. Verbraucherschutz sieht anders aus. Deshalb müssen die Behörden endlich ihre Aufgaben konsequent wahrnehmen“, so Agnes Sauter, Leiterin Verbraucherschutz bei der DUH. Eine Anfrage im Vorjahr bei allen Bundesländern ergab, dass zwar Baden-Württemberg im Herbst 2013 Emissionsmessungen bei handgeführten Maschinen durchgeführt hat. Obwohl das Land aber ähnliche Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte festgestellt hat, leitete es bis heute kein einziges Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Die DUH kündigte deshalb an, sich bei den Behörden zu erkundigen, mit welchen Maßnahmen sie die Einhaltung der Schadstoffgrenzwerte sicherstellen wollen. Außerdem wird sie aufgrund der alarmierenden Mess-Ergebnisse aus dem letzten Jahr weitere Schadstoffmessungen in Auftrag geben.

 

toom Baumarkt ergänzt das Portfolio seiner Eigenmarke

toom Baumarkt erweitert im Frühjahr 2014 das Sortiment seiner Eigenmarke „toom“ um zwei neue Kollektionen und verfolgt so konsequent seine Dachmarkenstrategie weiter: Mit dem neuen Markenspecial „Naturtalent“ strebt die Baumarktkette eine noch stärkere Leistungswahrnehmung in Bezug auf nachhaltigere Produkte an. Eine stärkere Differenzierung im Bereich Soft-DIY wird mit dem Markenspecial „Stiltalent“ angestrebt.

Nach erfolgreicher Einführung der Marke „toom“ in 2012 ist die Erweiterung des Eigenmarkensortiments durch die Markenspecials „Stiltalent“ und „Naturtalent“ laut Hans-Joachim Kleinwächter, Geschäftsführer Category Management bei toom Baumarkt, der nächste logische Schritt in der Dachmarkenstrategie der Baumarktkette: „Qualitativ hochwertige Produkte werden auch in Zukunft im Fokus der Eigenmarkenstrategie von toom Baumarkt stehen“, so Kleinwächter. Ziel der Sortimentserweiterung ist es vor allem, das Profil der Baumarktkette weiter zu schärfen. Die beiden neuen Sortimente stützen Ziele der Unternehmensstrategie: „Die Markenspecials haben für uns einen hohen strategischen Stellenwert, denn sie zeigen unsere Expertise als fachkundiger, nachhaltigerer und kundenorientierter Baumarkt“, erläuter Kleinwächter.

Bei den neuen Kollektionen „Stiltalent“ und „Naturtalent“ stehen die aktuellen Trends Selbermachen und Bio-Konsum im Fokus. Der Baumarkt bietet seinen Kunden vorgefertigte und dennoch individuell einsetzbare Komplettlösungen in den Bereichen Einrichten und Nutzgarten, mit denen auch unerfahrene Kunden Erfolge in Haus und Garten erzielen sollen.

Das „Naturtalent“-Sortiment umfasst eine aufeinander abgestimmte Produktauswahl für den Nutzgarten, so zum Beispiel Gemüse, Obst und Kräuter als Pflanzen in Bio-Qualität sowie die passenden Erden und Dünger. Dass Nutzgärtner darauf hohen Wert legen, zeigt eine aktuelle Forsa1-Umfrage im Auftrag: Jedem Zweiten ist danach Bio-Qualität bei Samen, Pflanzensetzlingen, Erde und Dünger für den Anbau im eigenen Garten sehr wichtig.

Weitere Informationen: toom-baumarkt.de

hagebau feiert 50-jähriges Jubiläum – Fach- und Einzelhandel fahren gemeinsame Kampagne

Die hagebau feiert 2014 ihr 50-jähriges Bestehen. Der Fokus liegt dabei auf einer Imagekampagne, die am 10. März mit der Erstausstrahlung eines TV-Spots startet und unter dem Leitsatz „50 Jahre hagebau – Wir machen das gemeinsam“ steht. Damit präsentiert der Fach- und Einzelhandel der Kooperation in diesem Jahr erstmals die übergreifende Kompetenz der hagebau Gruppe mit einer gemeinsamen Marketingstrategie.

Über das gesamte Jubiläumsjahr hinweg flankieren weitere Marketingaktivitäten und permanente Öffentlichkeitsarbeit die Imagekampagne. Einzelne Maßnahmen sind insbesondere Sales-Kampagnen in den hagebaumärkten im März und September sowie Aktionen im Fachhandel im Monat März. Nicht fehlen darf dabei auf allen Kommunikationskanälen das eigens entwickelte Logo „Das große Jubiläum 2014“.

Doppelte Partystimmung verbreiten die hagebaumärkte. Die rund 350 Standorte in Deutschland und Österreich feiern neben „50 Jahre hagebau“ auch „35 Jahre hagebaumarkt“. Deshalb gibt es ab Mitte März in Funk und Fernsehen zusätzliche Spots mit „Feierangeboten“ und Preisaktionen. Viele hagebau Standorte laden ihre Kunden zu Jubiläumsveranstaltungen ein. Anstoßen können die Gäste mit „hagebrau“-Bier.

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Eine gemeinsame Plattform für den Fach- und Einzelhandel wurde auch im Internet geschaffen. Die kürzlich gestartete Microsite hagebau2014.com soll dem Nutzer alle wichtigen Informationen zum Jubiläum auf einen Blick bieten.

Die Gesellschafter der hagebau haben in 2014 Zugriff auf Jubiläums-Tools, die von der hagebau Zentrale bereitgestellt werden. Das umfangreiche Material ermöglicht es den Unternehmern, ihre Standorte mit der Jubiläumskampagne zu verbinden. Beispielsweise bekommen die Händler unter dem Motto „Wir machen das gemeinsam“ einen genauen Fahrplan zur Veranstaltung einer Azubi-Messe an die Hand. Dieser beinhaltet einen Organisations-Plan und vorgefertigte Texte zur Ansprache der Jugendlichen sowie möglicher Partner. Neu erstellt wird in diesem Jahr zudem eine Referenzbroschüre mit erfolgreich vollendeten hagebau Modernisierungsprojekten. Damit veranschaulichen die Händler privaten Bauherren ihre hohe Kompetenz in der Modernisierung. Um den runden Geburtstag auch in der Lokalpresse bekannt zu machen, erhalten die Gesellschafterstandorte eine Jubiläums-Pressemappe und regionale Presse-Kits zur Ankündigung von Events und Aktionen.

„Zur weiteren Markenbildung und zur Fortsetzung der tollen Erfolgsstory der hagebau ist die Kampagne zielführend. Wir sind stolz auf unsere Entwicklung: Sowohl die der Zentrale als auch die unserer Gesellschafter“, so Heribert Gondert, Sprecher der Geschäftsführung. „Leistungsfähiger Mittelstand, der mit über 1.600 Standorten den Markt bedient und regional tief verwurzelt ist – diese erfolgreiche Organisationsstruktur spiegelt die Kampagne wider.“

Für Kai Kächelein und Torsten Kreft, Geschäftsführer hagebau Einzelhandel, ist darüber hinaus auch die konkrete Wirkung der Marketingstrategie entscheidend: „Wir unterstützen aktiv mit allen Maßnahmen im Jubiläumsjahr die Umsatzentwicklung für jeden einzelnen Gesellschafter. Dass gleichzeitig der Bekanntheitsgrad der hagebau Gruppe steigt, ist genau das, was wir für die Weiterentwicklung zugunsten aller angeschlossenen Einzelunternehmen über 2014 hinaus nutzen. Von unseren Jubiläums-Sales-Kampagnen profitieren unsere Do-It-Yourself-Kunden schon heute.“

Weitere Informationen: hagebau2014.com