hagebau feiert 50-jähriges Jubiläum – Fach- und Einzelhandel fahren gemeinsame Kampagne

Die hagebau feiert 2014 ihr 50-jähriges Bestehen. Der Fokus liegt dabei auf einer Imagekampagne, die am 10. März mit der Erstausstrahlung eines TV-Spots startet und unter dem Leitsatz „50 Jahre hagebau – Wir machen das gemeinsam“ steht. Damit präsentiert der Fach- und Einzelhandel der Kooperation in diesem Jahr erstmals die übergreifende Kompetenz der hagebau Gruppe mit einer gemeinsamen Marketingstrategie.

Über das gesamte Jubiläumsjahr hinweg flankieren weitere Marketingaktivitäten und permanente Öffentlichkeitsarbeit die Imagekampagne. Einzelne Maßnahmen sind insbesondere Sales-Kampagnen in den hagebaumärkten im März und September sowie Aktionen im Fachhandel im Monat März. Nicht fehlen darf dabei auf allen Kommunikationskanälen das eigens entwickelte Logo „Das große Jubiläum 2014“.

Doppelte Partystimmung verbreiten die hagebaumärkte. Die rund 350 Standorte in Deutschland und Österreich feiern neben „50 Jahre hagebau“ auch „35 Jahre hagebaumarkt“. Deshalb gibt es ab Mitte März in Funk und Fernsehen zusätzliche Spots mit „Feierangeboten“ und Preisaktionen. Viele hagebau Standorte laden ihre Kunden zu Jubiläumsveranstaltungen ein. Anstoßen können die Gäste mit „hagebrau“-Bier.

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Eine gemeinsame Plattform für den Fach- und Einzelhandel wurde auch im Internet geschaffen. Die kürzlich gestartete Microsite hagebau2014.com soll dem Nutzer alle wichtigen Informationen zum Jubiläum auf einen Blick bieten.

Die Gesellschafter der hagebau haben in 2014 Zugriff auf Jubiläums-Tools, die von der hagebau Zentrale bereitgestellt werden. Das umfangreiche Material ermöglicht es den Unternehmern, ihre Standorte mit der Jubiläumskampagne zu verbinden. Beispielsweise bekommen die Händler unter dem Motto „Wir machen das gemeinsam“ einen genauen Fahrplan zur Veranstaltung einer Azubi-Messe an die Hand. Dieser beinhaltet einen Organisations-Plan und vorgefertigte Texte zur Ansprache der Jugendlichen sowie möglicher Partner. Neu erstellt wird in diesem Jahr zudem eine Referenzbroschüre mit erfolgreich vollendeten hagebau Modernisierungsprojekten. Damit veranschaulichen die Händler privaten Bauherren ihre hohe Kompetenz in der Modernisierung. Um den runden Geburtstag auch in der Lokalpresse bekannt zu machen, erhalten die Gesellschafterstandorte eine Jubiläums-Pressemappe und regionale Presse-Kits zur Ankündigung von Events und Aktionen.

„Zur weiteren Markenbildung und zur Fortsetzung der tollen Erfolgsstory der hagebau ist die Kampagne zielführend. Wir sind stolz auf unsere Entwicklung: Sowohl die der Zentrale als auch die unserer Gesellschafter“, so Heribert Gondert, Sprecher der Geschäftsführung. „Leistungsfähiger Mittelstand, der mit über 1.600 Standorten den Markt bedient und regional tief verwurzelt ist – diese erfolgreiche Organisationsstruktur spiegelt die Kampagne wider.“

Für Kai Kächelein und Torsten Kreft, Geschäftsführer hagebau Einzelhandel, ist darüber hinaus auch die konkrete Wirkung der Marketingstrategie entscheidend: „Wir unterstützen aktiv mit allen Maßnahmen im Jubiläumsjahr die Umsatzentwicklung für jeden einzelnen Gesellschafter. Dass gleichzeitig der Bekanntheitsgrad der hagebau Gruppe steigt, ist genau das, was wir für die Weiterentwicklung zugunsten aller angeschlossenen Einzelunternehmen über 2014 hinaus nutzen. Von unseren Jubiläums-Sales-Kampagnen profitieren unsere Do-It-Yourself-Kunden schon heute.“

Weitere Informationen: hagebau2014.com

 

Peak Retail: Den Einzelhandel modernisieren

Immer mehr Menschen benutzen regelmäßig Computer, Smartphones und Tablets um sich im Internet über Produkte ausführlich zu informieren, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Ladengeschäfte haben deshalb verstärkt das Problem, dass die Kunden nicht in ihren Laden kommen, um vor Ort kaufen, sondern nur um die Produkte zu inspizieren, die sie dann später bei Billiganbietern im Netz bestellen.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen Ladengeschäfte ihren Kunden ähnliche Vorteile bieten, die sie bei der Produktsuche im Internet bekommen. Die holländische Firma Peak Retail bietet größeren Handelsnetzen wie Gartencentern und Baumärkten als auch Einzelgeschäften eine Lösung. Eine Reihe von Tablets und Panels mit Touchscreens sollen im Laden die Kunden individuell informieren und sie beim Kaufprozess unterstützen.

Mit den Geräten können Produkte gescannt und Informationen und Anwendungshinweise abgerufen werden. Die Kunden können sich so eigenständig informieren, oder mit Unterstützung der Verkäufer. Zusätzlich zu den Produktinformationen erfährt der Kunde so auch Aktuelles über Angebote und Aktionen. Aber auch der Verkäufer bekommt Informationen über das Kaufverhalten seiner Kunden und kann mit dem Feedback von Peak Retail seine Verkaufsstrategien verbessern.

Weitere Informationen: peak-retail.com

1. bis 3. Quartal 2013: Wetter trĂĽbt Umsatzentwicklung im deutschen Baumarkthandel

Die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte müssen zum Ende des 3. Quartals 2013 eine insgesamt rückläufige Umsatzentwicklung verzeichnen. In den ersten neun Monaten des Jahres erreichte der Gesamtbruttoumsatz des deutschen Baumarkthandels einen Wert von 13,741 Milliarden Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein nominales Umsatzminus von 3,4 Prozent auf. Dabei zeigen die Umsatzzahlen des 3. Quartals positive Effekte für die aktuelle Zwischenbilanz nach neun Monaten. Nach wie vor ausschlaggebend für das derzeitige Gesamtergebnis sind die Umsatzzahlen des 1. Quartals – hier entwickelten sich besonders die Gartensortimente wetterbedingt deutlich schlechter als 2012. Die aktuellen Marktzahlen gab der BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) am 29. November 2013 bekannt.

Verband und Branche zeigen sich mit Blick auf die aktuelle Zwischenbilanz für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zurückhaltend. „Der Jahresstart 2013 war mit Blick auf die Branchenentwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte einzigartig schlecht“, betont der Sprecher des BHB-Vorstandes Erich Huwer. Dies mache es nach wie vor schwierig, bis zum Jahresende noch die Ergebnisse des Vorjahres zu erreichen. Dennoch gelte es jetzt, das gute Konsumklima auf Verbraucherseite zu nutzen und mit aktiver und innovativer Vertriebsarbeit in den kommenden Wochen positive Umsatztrends im DIY-Markt anzustoßen.

Das Ergebnis der aktuellen Zwischenbilanz nach neun Monaten ist nach wie vor entscheidend von den Umsatzzahlen des 1. Quartals beeinflusst: Hier mussten die Bau- und Heimwerkermärkte ein nominales Umsatzminus von 12,2 Prozent verbuchen, wobei jahreszeitlich deutlich zu niedrige Temperaturen und zu hohe Regenmengen insbesondere für Umsatzrückgänge bei den Gartensortimenten (Lebendes Grün/Gartenhartware/Gartenmöbel und Gartendekoration) und den Freizeitartikeln verantwortlich zeichneten. Mit Blick darauf liegen die Umsatzzahlen bei den Gartensortimenten auch nach neun Monaten unter denen des Vorjahres, die Warengruppe Lebendes Grün minus 10,9 Prozent, Gartenhartwaren minus 6,1 Prozent und Gartenmöbel/-dekoration minus 5,9 Prozent im Vorjahresvergleich.

Beim Blick auf das 3. Quartal 2013 brachte der Juli aufgrund hoher Temperaturen und geringer Niederschläge deutliche Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich: Umsatztreiber waren insbesondere die Warengruppen Gartenmöbel/-dekoration (plus 27,9 Prozent), Gartenhartware (plus 28,4 Prozent) und der Bereich Freizeit/Basteln/Werken (plus 61,8 Prozent) – eine Entwicklung, die zum Ende des Quartals aufgrund deutlich zu hoher Niederschlagswerte insbesondere im September nicht fortgesetzt werden konnte. Auf die Gesamtentwicklung des aufgelaufenen Jahres 2013 hatte das 3. Quartal insgesamt dennoch einen positiven Einfluss und verringerte die Umsatzrückgänge der Branche auf kumulierte minus 3,4 Prozent.

Weitere Informationen: bhb.org

1. Halbjahr 2013: Wetter trĂĽbt Umsatzentwicklung im deutschen Baumarkthandel

Die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte mussten im 1. Halbjahr 2013 eine rückläufige Umsatzentwicklung hinnehmen: In den ersten sechs Monaten des Jahres erreichte der Gesamtbruttoumsatz des Baumarkthandels einen Wert von 9,101 Milliarden Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein nominales Umsatzminus von 5,2 Prozent auf. Nach wie vor ausschlaggebend für die aktuelle Zwischenbilanz zur Jahresmitte sind die Umsatzzahlen des ersten Quartals – hier entwickelten sich besonders die Gartensortimente wetterbedingt deutlich schlechter als 2012. Die aktuellen Marktzahlen gab der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) am 12. September 2013 bekannt. Mit Blick auf die Umsatzentwicklung der vergangenen Wochen und Monate hofft die Branche auf einen umsatzstarken Herbst.

Mit Blick auf die aktuelle Zwischenbilanz zur Jahresmitte und die Geschäftsentwicklung in den vergangenen Monaten zeigen sich Verband und Branche für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zurückhaltend. „Der diesjährige Jahresstart war mit Blick auf die Branchenentwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte einzigartig schlecht“, betont der Sprecher des BHB-Vorstandes Erich Huwer, „deshalb wird es äußerst schwierig sein, im weiteren Verlauf des Jahres zumindest die Ergebnisse des Vorjahres noch zu erreichen“. Für eine abschließende Beurteilung der Gartensaison 2013 und für die Zielerreichung im für die Baumarktbranche wichtigen Gartensegment sei es allerdings noch zu früh, die jüngste Stabilisierung der Umsatzzahlen und die seit Wochen stabile sommerliche Wetterlage könnten für ein positives Konsumklima sorgen – und auch die Baumarktkunden dazu anhalten, bislang aufgeschobene Garten- und Renovierungsprojekte anzugehen. „Daher ist es jetzt von entscheidender Bedeutung, diese Rahmenbedingungen zu nutzen und mit aktiver und innovativer Vertriebsarbeit positive Umsatztrends im DIY-Markt zu setzen“.

Nach Ansicht des Branchenverbandes sollte die Unruhe durch das Insolvenzverfahren bei Praktiker und Max Bahr in den kommenden Wochen durch eindeutige Entscheidungen und Entwicklungen geklärt worden sein. Danach komme es auf die Beruhigung des Verbrauchers an – mit attraktiven Produkten und innovativen Projekten müssten wieder Verschönerungen in Haus und Garten in den Fokus gerückt werden.

Weitere Informationen: bhb.org